Stell dich auf den Kopf
Der neue „Tatort“ aus München ist bereits die 61. Folge mit den Kommissaren Leitmayr und Batic. Dieses Mal steht ihre Freundschaft massiv auf der Probe. Auf Leitmayr lastet ein schwerer Verdacht.
Der neue „Tatort“ aus München ist bereits die 61. Folge mit den Kommissaren Leitmayr und Batic. Dieses Mal steht ihre Freundschaft massiv auf der Probe. Auf Leitmayr lastet ein schwerer Verdacht.
Der „Tatort“ kommt uns oft mit Sozialkritik. Dass er auch als Psychodrama funktioniert, zeigt die Bremer Folge „Ordnung im Lot“ - ein beklemmender Film.
Falsche Namen, falsche Lebensläufe, falsche Hoffnungen: Der „Tatort: Kein Entkommen“ dreht sich um die Frage, ob irgendwer der ist, der er vorgibt zu sein - und ist grandios-düsteres Kino.
Es gibt moralische Bedenken angesichts der materiellen Zuwendungen für Kommissar Perlmann, weshalb man auch beim „Tatort“ vom Bodensee sofort an Christian Wulff denken muss.
Auch in ihrem letzten „Tatort“ überzeugen Kappl und Deininger, die Kommissare aus Saarbrücken, auf der ganzen Linie. Weshalb man sie nach wenigen Folgen absetzte, bleibt schleierhaft.
Als Ehepaar geschieden, als Ermittler ein Paar: „Todesbilder“ ist bereits der zwölfte Leipziger „Tatort“ mit den Kommissaren Saalfeld und Keppler. Zeit, dass sich manches ändert.
Mehmet Kurtulus spielt zum vorletzten Mal den verdeckten Ermittler Cenk Batu. Dieser soll eine islamistische Zelle aufrollen. Einen so guten „Tatort“ sah man lange nicht.
Der Saarländische Rundfunk ist fündig geworden: Nach dem herben Ende für ihre Vorgänger stehen mit Devid Striesow und Elisabeth Brück die neuen Fernseh-Kommissare fest.
Trotz bisweilen hohen Niveaus gerät der neue Lindholm-„Tatort“ mit Maria Furtwängler in eine Schieflage: Grausige Taten rücken in den Hintergrund, um einen Mord aufzuklären.
An dem Schauspieler scheiden sich seit je die Geister. Das wird beim „Tatort“ des NDR nicht anders sein. Der Intendant sagt nur: „Die Besten gehören ins Erste.“
Unter dem Deckmantel einer „Tatort“-Folge hat der Regisseur Justus von Dohnányi eine surreale Dorfkomödie in Szene gesetzt. Darf man das?
Eine Razzia der Feldjäger, eine witzige Bettszene, Beweise, die sich in Luft auflösen: Der „Tatort“ aus Frankfurt treibt es ganz schön weit. Womöglich zu weit.
Nach nur sieben Folgen wird das Tatort-Duo Kappl/Deininger abgesetzt. Am Alter der Krimi-Reihe aus Saarbrücken kann es also nicht liegen. Woran dann?
Die Berliner „Tatort“- Kommissare feiern ein Jubiläum. Der „Tatort“ kann sich generell vor Jubiläen nicht retten. Aber in ihrem 25. Fall sind Ritter und Stark nun wirklich verloren.
Eva Mattes beherrscht als Klara Blum den „Tatort“ vom Bodensee. Doch in der jüngsten Folge ist ihre Herrschaft nur eine sanfte Diktatur - zum Glück.
Im Gentechniklabor herrscht Konkurrenzdruck, gleichwohl glaubt man sich im Dienst des Guten. Draußen aber demonstrieren Ökoaktivisten. Die Kommissare sind in diesem Fall auch weltanschaulich gefordert.
Die Binnendynamik des Ermittlerpärchens hat schon lange die Oberhand über die Mordfälle gewonnen: Axel Prahl und Jan Josef Liefers kaspern sich auch durch den zwanzigsten „Tatort“ aus Münster.
Aus Produzentenkreisen verlautet härtnäckig, dass der Schauspieler Til Schweiger nach längerer Abstinenz wieder ins Fernsehen zurückkehrt. Er könnte, auch wenn der NDR noch vornehm schweigt, neuer „Tatort“-Kommissar in Hamburg werden.
Drehbuchautor Felix Mitterer und Regisseur Erich Hörtnagl haben hoch gegriffen. Die „Tatort“-Folge „Lohn der Arbeit“ ist ein Lehrstück über den Ellenbogenkapitalismus.
Der Schweizer „Tatort“ ist wieder da. Vor dem Start hat ihn die Kulturchefin des Schweizers Fernsehens öffentlich verrissen. Doch dazu gibt es keinen Anlass mehr. Der Fall „Wunschdenken“ strotzt nur so vor Anspielungen.