Ausgerastet vor Neid
Kann denn Lotto tödlich sein? Axel Milberg ermittelt als Kommissar Borowski unter neidischen Nachbarn. Doch es ist eine Schauspielerin, die einige der Schwächen des Drehbuchs auffängt.
Kann denn Lotto tödlich sein? Axel Milberg ermittelt als Kommissar Borowski unter neidischen Nachbarn. Doch es ist eine Schauspielerin, die einige der Schwächen des Drehbuchs auffängt.
In Zürich zeigt Herbert Fritsch mit „Totart Tatort“ einen Kriminaltangoabend der Sonderklasse. Zu sehen ist viel Jux und Dollerei und ein echter Kommissar.
Die Grimme-Jury zeichnet herausragendes Fernsehen aus – zumeist auf klassischen Sendern. In diesem Jahr geht erstmals ein Preis an eine Serie auf Amazon. Auch ein „Tatort“ wird prämiert.
Ein Anwalt läuft Amok und erschießt im neuen „Tatort“ aus Bayreuth zu jeder vollen Stunde einen Menschen – mit blutigem Finale im Festspielhaus. Muss das Wagner-Fans auf dem Grünen Hügel beunruhigen?
Während die Kommissare über Ernährung plaudern, startet ein Anwalt in Bayreuth eine Mordserie, die ihn bis zum Festspielhaus führt. Sein scheinbarer Wahnsinn hat Methode, und die hat etwas mit Milch zu tun.
„Tatort – Ein Tag wie jeder andere“ läuft am Sonntag, den 24. Februar, um 20.15 Uhr im Ersten.
Im neuen „Tatort“ aus Wiesbaden steckt LKA-Ermittler Felix Murot in einer Zeitschleife. Wie blickt die Wissenschaft auf dieses Phänomen? Wir haben Experten gefragt.
Der Hessische Rundfunk hat es wieder getan: Ulrich Tukur brilliert als Zeitschleifenheld in einer der ungewöhnlichsten „Tatort“-Episoden aller Zeiten. Das ist ein herrliches Vergnügen.
„Tatort: Murot und das Murmeltier“ läuft am Sonntag, den 17.02. um 20.15 Uhr im Ersten.
Im neuen „Tatort“ aus Niedersachsen lösen die Ermittler ein Familiendrama rund um ein verschwundenes Baby. Wie realistisch sind die Details?
Bislang war die „Tatort“- Kommissarin Lindholm eine Alleingängerin. Nun bekommt sie ein Gegenüber, das genauso hart austeilt und einsteckt wie sie. Einen guten Krimi ergibt das noch lange nicht.
Der Tatort „Das verschwunden Kind“ läuft in der ARD am Sonntag, den 3. Februar 2019, um 20.15 Uhr.
Die Stadt habe ein „hervorragendes Potential als Drehort“, schreibt der Bürgermeister an den WDR-Intendanten. Zuletzt hatte sich eine andere Stadt verärgert über einen Tatort gezeigt.
Im neuen „Tatort“ aus Saarbrücken wird unter Ärzten, Schwestern und Asylsuchenden ermittelt. Sind die Zusammenhänge realitätsnah dargestellt? Wir haben Experten gefragt.
Der letzte „Tatort“ mit Devid Striesow als Kommissar Stellbrink will migrationspolitisch Brisantes zeigen. Dabei nimmt er auch gängige Ressentiments in Kauf.
Er gebe die Menschen einer Region der Lächerlichkeit preis und sei außerdem in Duisburg gedreht: In einem Brief an WDR-Intendant Tom Buhrow übt der Dortmunder Oberbürgermeister Kritik am jüngsten „Tatort“.
Schon wieder ein „Tatort“ mit Reichsbürgern. Diesmal treiben sie in Dortmund ihr Unwesen. Ist das Ruhrgebiet mit seinen stillgelegten Zechen ein Nährboden für diese Bewegung?
Verdächtige Grabung im falschen Revier: Der Dortmund-„Tatort - Zorn“ baut lieber auf eine übersteigerte Parallelerzählung, als seinem Zentralmotiv zu vertrauen.
Im neuen „Tatort“ aus Wien und Umgebung spielen die Todesumstände des früheren österreichischen Verteidigungsministers eine wichtige Rolle. Korrekt dargestellt? Dies und anderes haben wir Experten gefragt.
Die Wiener „Tatort“-Kommissare verschlägt es an den Wolfgangsee. Dort ist alles zu schön, um wahr zu sein. Nach der Wahrheit suchte die ermordete Journalistin, deren Leiche aus dem Wasser gezogen wird. Ein vertrackter Fall.
Im neuen „Tatort“ aus Köln geht es um schlaflose, aber unermüdliche Ermittler, tödliche Verkehrskontrollen und die russische Mafia. Wie viel Realität steckt darin? Wir haben Experten gefragt.
Im Kölner „Tatort - Weiter, immer weiter“ gibt ein Ermittler nicht auf und das ist ziemlich sehenswert. Schade nur, dass durch die Programmplanung und den kurz zuvor gesendetem, im Sujet sehr ähnlichen „Tatort - Damian“ der Aha-Effekt hier abhanden kommt.
Der Tatort „Weiter, immer weiter“ läuft am Sonntag, den 6. Januar 2019, um 20.15 Uhr in der ARD.
Das neue „Tatort“-Jahr läuten die klamaukigen Kommissare aus Weimar ein. Dabei wird die Frage aufgeworfen: Welche wertvollen Metalle schlummern im Osten der Republik? Wir haben Experten gefragt.
Cowboy und Gendarm: Im „Tatort – Der höllische Heinz“ kommt es zum Mord im Themenpark. Liebhaber des subtileren Witzes müssen die Zähne zusammenbeißen.
Der „Tatort“ sinkt in der Zuschauergunst. Ungewöhnliche Folgen wie die von Dani Levy bieten da keine Abhilfe, und auch Til Schweiger rettet das Format nicht – am beliebtesten waren 2018 alte Bekannte.
Ein Liebknecht als überdeutliche Reminiszenz: Im Schweizer „Tatort – Friss oder stirb“ sieht ein Arbeiter rot und nimmt einen Gruselkapitalisten als Geisel.
Im neuen „Tatort“ aus Frankfurt geht es um Hochfrequenzhandel und feucht-fröhliche Partys. Wird dabei die Grenze der Legalität überschritten? Wir haben Experten gefragt.
Zu Weihnachten beschert uns der Hessische Rundfunk im „Tatort“ eine dunkle Parabel über den Finanzkapitalismus. Der Schluss immerhin ist konsequent.
Müde tappen die Kommissare im neuen „Tatort“ aus dem Schwarzwald im Dunkeln. Wer hat die Siebzehnjährige und ihren Tennislehrer umgebracht? Der Sonntagabendkrimi im Realitätstest.
Als Bjarne Mädel als der „Tatortreiniger“ anfing, wurde er vom NDR im Nachtprogramm versteckt. Verdient hatte sein komödiantisches Kammerspiel das nie. Nun putzt er die Platte – weil die kluge Autorin Mizzi Meyer es so will.
Der neue „Tatort“ spielt unter Menschen, die vom Krieg und vor allem durch Drohnenangriffe traumatisiert wurden. Wie realistisch werden die Zusammenhänge dargestellt? Wir haben Experten gefragt.
Kommissarin Lena Odenthal muss im Ludwigshafener „Tatort“ ohne ihren ehemaligen Kollegen Kopper auskommen. Sie schüttelt sich kurz, dann läuft sie zu alter Form auf. Damit ergeht es Ulrike Folkerts in ihrer Rolle nicht schlecht.
Sat.1 produziert fast keine eigenen Filme mehr, wenn doch, wird es richtig gut, wie „Jung, blond, tot – Julia Durant ermittelt“ zeigt. Der Psychothriller ist von der harten Sorte. Sandra Borgmann in der Hauptrolle ist ein Glücksfall.
Im neuen „Tatort“ aus München dienen Smartpuppen als Spionagewerkzeuge. Wird die Hemmschwelle für deren Einsatz immer niedriger? Wir haben Experten gefragt.
Die Münchner Kommissare sind einem Mörder auf der Spur, der glaubt, Gerechtigkeit zu üben. Er hat es auf Kinderschänder abgesehen. Der Fall führt Batic und Leitmayr an ihre Grenzen.