Dabei hätte die Welt nicht einfach zusehen dürfen
Ein Star mit einer klaren Botschaft: In dem Film „In the Land of Blood and Honey“, der am Samstag auf der Berlinale vorgestellt wurde, probiert sich Angelina Jolie erstmals als Regisseurin.
Ein Star mit einer klaren Botschaft: In dem Film „In the Land of Blood and Honey“, der am Samstag auf der Berlinale vorgestellt wurde, probiert sich Angelina Jolie erstmals als Regisseurin.
Es wird wieder mehr gebaut, vor allem durch Bauträger. Wer sich für ein Architektenhaus entscheidet, bekommt eine individuelle Lösung. Auch der Bestand lockt.
Gibt es eine Bürgerpflicht, Inhalte ins Netz hochzuladen und sich digital darzustellen? Noch nicht, aber einige Vorturner versuchen, die Nutzer zu einer Ethik des Teilens zu bekehren.
Eric Le Coz, zweitwichtigster Mann bei der Fondsgesellschaft Carmignac erwartet einen Aktienaufschwung und rät zum Diversifizieren.
Immer dasselbe Lied? Neufassung einer Moritat aus dem Land der Marionetten, wo man so richtig die Puppen tanzen lässt.
Von den einen wird er verlacht, die anderen halten ihn für einen Meister aller Fächer: Ralf Simon ist Alleinunterhalter.
Direkt am Herzen vorbei: An der Semperoper fährt Stefan Herheim mit Alban Bergs „Lulu“ Geisterbahn. Eberhard Kloke verpasst ihr eine neue Komplettierung des dritten Aktes.
Mehrere tausend sind zum Flughafen gekommen, um abermals gegen Lärm und für ein längeres Nachtflugverbot zu demonstrieren.
Hör nur, neue lebendige Bilder: Schon der Stummfilm war längst nicht so lautlos, wie gern behauptet wird. Klänge, Geräusche und Musik machen heute mehr denn je aus dem Kino eine Kunst. Hier können Sie es auch hören.
Versuch der Annäherung an die Frau der frühen Jahre: Die Aufzeichnungen von Günthers Anders über Hannah Arendt aus dem Nachlass.
Sean Egan ist Chef der unabhängigen Ratingagentur „Egan-Jones Ratings“. Er hat die Bonität von Deutschland auf AA- heruntergestuft, drei Stufen unter der Bestnote.
Große Feste gibt es und kleine, und eigentlich sind sie allesamt Stehempfänge. Es ist wie im Karneval und doch kein Spaß: Die politischen Empfänge haben sich in Berlin gewandelt.
Der Integrationsgipfel im Kanzleramt hat einen „Nationalen Aktionsplan“ beschlossen. Auf lokaler Ebene aber sind es bilinguale Schulprojekte wie in Hannover-Linden, die nicht nur Migrantenkindern Bildung und sozialen Aufstieg ermöglichen.
In der Nähe von Hannover wird das Eheversprechen, auf Afghanisch Harsossi, zweier junger Menschen gefeiert. Die Gäste, meist afghanischstämmig, kommen aus ganz Deutschland.
Ob in der Katharinenkantorei oder bei der „Vielharmonie Sachsenhausen“: Wer gerne im Chor singt, hat in Frankfurt viele Möglichkeiten, sein Talent zu pflegen.
Glaubt man vielen Kommentatoren, hat der drohende Staatsruin Griechenland vom Urahn europäischer Kultur zu einer zu allem bereiten Hure gemacht. In Wirklichkeit tut Griechenland nur offen, was ganz Europa macht.
Das Spiel zwischen Mann und Frau ist auch ein Spiel mit der Musik. Britta Rossbach und Reinhold Stumpf haben es bis in die Weltspitze geschafft. Sie sind Zweiter bei der WM.
Matratzenlager für die Ahnen: Peter Handkes Stück „Immer noch Sturm“ kann in der Karlsruher Inszenierung trotz des starken Hauptdarstellers seine Poetik nicht entfalten.
Für Leute, die Großes vorhaben: Der Klub Langer Menschen veranstaltet in Frankfurt regelmäßig „Ü-180-Partys“ - zu denen auch kleine Freunde mitkommen dürfen.
Schon vor dem Zeitalter des Bürgertums konnte der Mensch leben, und das gar nicht mal so schlecht - insofern muss man hin und wieder fragen, ob frühere Epochen wie der Feudalismus nicht Lösungsmöglichkeiten für eben jene Probeleme kennt, die die bürgerliche Oligarchie und der Liberalismus geschaffen haben. Darauf einen Gastbeitrag von HansMeier555.
Gelsenkirchen als theatrale Lebensform: Bridget Breiner belebt mit ihrem Operntanzprojekt „Großstadt-Triptychon“ am Musiktheater im Revier drei prophetische Kurzopern der zwanziger Jahre.
Richard Powers’ Debüt aus dem Jahr 1985 ist eine dreistimmige Komposition aus der Autostadt Detroit. Im Zentrum steht die Entschlüsselung des fotografischen Werks von August Sander.
Die CSU hadert mit der Konkurrenz im konservativen Lager: Sie findet nicht den richtigen Ton gegenüber den Freien Wählern. Christian Ude genießt und schweigt nicht.
Clint Eastwoods hochriskanter Film „J. Edgar“ über den Gründer und jahrzehntelangen Leiter des FBI ist Anti-Gangster-Film, Liebesdrama und Geschichtsmeditation zugleich.
Der Choreograph Rachid Ouramdane stellt in Düsseldorf seine „Exposition Universelle“ vor. Verlässt sich dieser Tanzabend zu sehr allein auf Irritation?
Am Mittwoch beginnt die Berliner Fashion Week. Doch bevor das Licht ausgeht und das erste Model Einzug hält, plant nicht nur das Modelabel Schumacher genau: Wer sitzt bei der Schau wo?
Kathleen Edwards ist die heimliche Königin des alternativen Country. Der Bon-Iver-Boss Justin Vernon war ihr nun bei einem Album behilflich, das sie endgültig auf den Thron hieven müsste.
Städte in Nordrhein-Westfalen, die unter einem hohen Leerstand von Gewerbeflächen leiden, gehen gezielt auf Nutzersuche in der Kreativbranche. Die Übergangsmieter zahlen weniger, tragen dafür aber im Idealfall zum Erhalt der Standortqualität bei.
Das Pariser Centre Pompidou brilliert mit einer raffinierten Schau zum Tanz in der Kunst seit 1900: ein wilder, bewegender und auch einfühlsamer Blick auf die Kraft der Bewegung.
Fast 2800 Musiker haben sich für die Castingshow „Unser Star für Baku“ beworben. In den Sendungen bis zum Finale werden die Kandidaten zum ersten Mal in Echtzeit bewertet.