Der Metaphysiker des Surrealen in Stalins Reich
Zwei Theaterabende bei den Ruhrfestspielen: Wolfram Koch entfesselt einen Ein-Mann-Zirkus mit den Miniaturdramen von Daniil Charms, das französische Kollektiv Zirlib erkundet die Erotik des Alters.
Zwei Theaterabende bei den Ruhrfestspielen: Wolfram Koch entfesselt einen Ein-Mann-Zirkus mit den Miniaturdramen von Daniil Charms, das französische Kollektiv Zirlib erkundet die Erotik des Alters.
Mit dem gefeierten Familienmusical „Die Bremer Stadtmusikanten“ beginnt die Saison der Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau. Der Vorverkauf verspricht einen Publikumsrekord.
Eine brutale und fremde Welt: Der Filmregisseur Albert Serra folgt in „Nachmittage der Einsamkeit“ dem jungen Starmatador Andrés Roca Rey in die Arena.
Die Windmühlen sind wieder einmal woanders: Münchens Kulturszene diskutiert in den Kammerspielen über Etats, Kürzungen und kulturelles Selbstverständnis – und bleibt dabei unter sich.
Tausende Besucher haben die „Nacht der Museen“ in Frankfurt, Offenbach und Eschborn genutzt, um sich einen Überblick über die vielen Ausstellungen zu verschaffen. Trotz teils sehr langer Schlangen war die Stimmung gut.
In Berlin trifft man ganz viele Harry Styles', in Tötensen fehlt ein Ortsschild, und die „Tagesschau“-Sprecher sind in Gefahr: die Herzblatt-Geschichten.
Wie der deutsche Eishockey-Profi Leon Draisaitl zu einem der besten Spieler der NHL wurde – und warum es deshalb für die Edmonton Oilers nach 40 Jahren wieder zum Gewinn des Stanley Cups reichen könnte.
Die Mein Schiff Relax ist das erste Exemplar der Intuition-Klasse von TUI Cruises. Sie verspricht eine neue Dimension der Entspannung und des Wohlfühlens an Bord. Kann das mit 4000 Passagieren funktionieren?
Nach Jahren der Zurückhaltung hat Neo Rauch nun wieder eine Galerieausstellung mit neuen Werken bestückt. Der Name der Präsentation: „Stille Reserve“. Ein Gespräch darüber in Leipzig.
72 ehemalige ESC-Teilnehmer fordern, Israel vom Wettbewerb auszuschließen. Dabei verweisen sie auf Russland und den Ukrainekrieg. Der Vergleich aber hinkt.
Ideen für das Leben in einer überhitzten Welt: Der deutsche Pavillon besteht bei der Architekturbiennale den Stresstest glänzend.
Ideen für das Leben in einer überhitzten Welt: In Venedig eröffnet die 19. Architekturbiennale. Der deutsche Pavillon zeigt eine überwältigende Inszenierung.
Das Ensemble schlägt Alarm: Nach sieben Monaten mit Demis Volpi steckt das Hamburg Ballett tief in der Krise. Die Tänzer fühlen sich von ihrem Intendanten im Stich gelassen.
Sie wohnen im gleichen Haus, er goss ihre Blumen – dann kamen sie sich näher. Hier erzählen Ursula und Konstantin, was sie aneinander fasziniert und wie andere Menschen auf ihre Beziehung blicken.
Auch ihre dritte Schwangerschaft verkündet Superstar Rihanna medienwirksam – mit einem Outfit. Die Zelebrierung des schwangeren Körpers hat sie maßgeblich geprägt. Und setzt damit ein Statement.
Toshio Hosokawas Oper „Matsukaze“ erzählt eine einfache Geschichte aus dem Japan des 14. Jahrhunderts. Doch die Neuinszenierung beim „Ja, Mai“-Festival an der Münchner Staatsoper nötigt das Publikum zur Bewegung. Man sieht alles doppelt und am Ende gar nichts.
Ein Vater hat Angst, dass ihm oder seiner Partnerin etwas zustößt. Er überlegt, wie er die gemeinsame Tochter schützen kann. Diese Möglichkeiten gibt es.
Bald begehen die Deutschen wieder den „Tag der Befreiung“, an dem die NS-Herrschaft endete. Die AfD will zu diesem Anlass mehr über deutsches Leid sprechen – und verstrickt sich dabei in Widersprüche.
Wenn die Nachkommen einen Bot befragen könnten – wie sähen künftige Antworten aus? Das Performancekollektiv Rimini Protokoll entwickelt mit „Futur 4“ einen KI-Theaterabend, der zäh bleibt.
Paradies mal anders: Die Oper „Adam und Eva“ von Mike Svoboda nach dem Theaterstück von Peter Hacks bei den Schwetzinger Festspielen zwickt den Schöpfer der Welt.
Die Schubertiade ist das wichtigste Festival der Welt für Liedgesang. Sie geht jetzt in die fünfzigste Saison. Gerd Nachbauer, ihr Gründer und Leiter, blickt auf ein immenses Lebenswerk und trotzdem weiter voraus.
Bis der Mensch dem Menschen ein Helfer sein wird: Dieses Gedicht legt Zeugnis ab von der Hilflosigkeit im Angesicht von Tyrannei, Rechtlosigkeit und Willkürherrschaft.
Mit zunehmenden Alter finden Kinder immer mehr Dinge peinlich. Am häufigsten sind die eigenen Eltern unglaublich „cringe“. Unser Autor hat genau daran eine diebische Freude.
Georges Bizets Oper „Die Perlenfischer“ eröffnet die Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden. In der Inszenierung treffen sich die Protagonisten im Altenheim wieder.
Jeder nutzt sie, aber kaum jemand kennt alle. Welche Messenger besonders gut sind und worauf man achten muss. Eine App verwenden Politiker, wenn sie vertraulich chatten wollen.
Xi Jinping hatte einst den Aufstieg zur Fußball-Weltmacht angeordnet. Seither reiht nicht nur die Nationalmannschaft Misserfolg an Misserfolg. Doch nicht jeder hat den Glauben an den Aufstieg verloren.
Das 25. Go East Festival in Wiesbaden zeigt unterrepräsentierte Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg. Und die scheidende Leiterin Heleen Gerritsen beweist ein letztes Mal Spürsinn.
Jean-Paul Montanari prägte das Tanzfestival Montpellier Danse entscheidend. Seine letzte geplante Ausgabe beginnt am 21. Juni. Er kann sie nun selbst nicht mehr erleben.
Virginia Giuffre kämpfte gegen Missbrauch und Gewalt. Nun hat sie ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt.
Mehr rein in die Stadt, mehr Interaktion, mehr Performance und erstmals ein Opernpicknick: Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden beginnen. Fast täglich darf man etwas Besonderes erwarten, darunter eine Opernrarität von Georges Bizet.
Bei ihrer zweiten Tour zeigt Shirin David abermals ihr feines Gespür für Stil und Zeitgeist. Ein genauer Blick auf die Outfits der Künstlerin.
Süß und mehr, in oft sehr riskanten Positionen: Eine Würdigung zum Achtzigsten des Film- und Fernsehlieblings Winfried Glatzeder
Das Staatstheater Darmstadt hat sein Programm für die nächste Saison vorgestellt und plant die Wiedereröffnung des Kleinen Hauses mit Shakespeares „Was ihr wollt“. Ein Festival wird KI-gestützte Premieren bieten.
Vorabdruck einer tschechischen Satire aus einem ursprünglich 1933 erschienenen Band zur böhmischen Weinkultur, der nun neu herausgegeben wird.
In Italien wird dem Kriegsende schon am 25. April gedacht. Es ist ein Tag, an dem es immer Spannungen gibt. Denn die Rechte schätzt den Antifaschismus gering.
Preußische Kulturblüte um 1800 in Neuhardenberg, der Mythos von Caesar und Kleopatra in Speyer und koreanische Kultur aus zwei Jahrtausenden in Dresdens Grünes Gewölbe. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.