In Schlangenhaut gehüllt und nicht von dieser Welt
Sehr nackt, sehr menschlich und dem Mythos sehr nahe: „Mirage“ von Damien Jalet und Kohei Nawa auf Kampnagel in Hamburg.
Sehr nackt, sehr menschlich und dem Mythos sehr nahe: „Mirage“ von Damien Jalet und Kohei Nawa auf Kampnagel in Hamburg.
„Undertainment“ heißt das eine Stück, das andere spielt mit Rachmaninow. Die Dresden Frankfurt Dance Company zeigt mit „Forsythe/Hauert“ auch, was dem Publikum in Frankfurt seit Jahren fehlt.
Der amerikanische Präsident, das ist nach dem Besuch klar, mag Merz lieber als Merkel. Aber nicht nur der Kanzler weiß, wofür Trump empfänglich ist.
Der Schüler soll auf TikTok IS-Inhalte verbreitet haben. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul nennt die Plattform einen „Brutkasten für Extremismus“.
Maybrit Illners Gäste zeigen sich nach dem ersten offiziellen Treffen von Friedrich Merz und Donald Trump erleichtert. Über den Wert der Begegnung gehen ihre Einschätzungen auseinander.
Lee Miller war die Fotografin, die am Tag von Hitlers Selbstmord in der Badewanne von dessen Münchner Wohnung posierte. Jetzt erlebte in Wien Jan Lauwers’ Musiktheater „Lee Miller in Hitler’s Bathtub“ seine erfolgreiche Uraufführung.
Strenge Struktur, zarte Linien und der Mut zum Scheitern – Irene Hardjanegaras Arbeiten bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Disziplin und Spontaneität. Die Pandemie hat ihre Kunst nachhaltig transformiert und neue Wege eröffnet.
Der technischer Wandel macht Medienkunst schnell zum komplexen Sanierungsfall. Im ZKM in Karlsruhe ist zu sehen, was Restauratoren dort wieder ans Laufen gebracht haben.
Die Norwegerin Emilie Blichfeldt erzählt das Aschenputtel-Märchen als Body-Horror-Geschichte. Sie nimmt dafür die Sicht der Stiefschwester ein.
Die Zusammenarbeit des Viererbündnisses im Römer scheint endgültig am geplanten Crack-Zentrum zu scheitern. Die FDP vermisst ein dazugehöriges Konzept. Frank Maiwald, der im Juni als FDP-Parteichef kandidiert, erläutert, wie er die Situation beurteilt.
Shoppen allein macht nicht glücklich. Sich dabei als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen, hingegen schon. Also setzt der Luxushändler Mytheresa auf exklusive Community-Events. Ein Gespräch.
Wer Teneriffa sagt, meint Strände oder den Teide. Dabei gibt es auch das wenig besuchte und verwunschen anmutende Anaga-Gebirge – ganz ohne Touristenhorden.
Kongenial im Herbst des Lebens: Duisburg zeigt „Mechanik und Menschlichkeit“ des zeitweiligen Künstlertraumpaars Eva Aeppli und Jean Tinguely.
„Auch ein Mörder ist an den meisten Tagen ein normaler Mann, manchmal sogar ein guter“: In ihrem Roman „Dunkle Momente“ erkundet Elisa Hoven Verbrechensfälle, in denen das Justizsystem an seine Grenzen kommt.
Die filmischen Wunderwerke des deutschen Künstlers Julian Rosefeldt sind Kino für den Kopf: Sie spielen mit vertrauten Filmmotiven, bis das Unvertraute daran zum Vorschein kommt.
Zwischen Victoria Beckham, ihrem Sohn Brooklyn und dessen Ehefrau Nicola Peltz soll es Spannungen geben. Medienberichten zufolge brachte das frühere Spice Girl ihre Schwiegertochter auf deren Hochzeit zum Weinen.
Oliver Rapp, Enkel des Gründers von Hessenglas, widmet sich seinem Erbe: der Sammlung von Kristallglasraritäten. Seine Leidenschaft führt ihn auf Flohmärkte und in Ausstellungen, um das vergessene Erbe seiner Familie zu bewahren und zu erforschen.
Wie man Modenschauen in Tanz verwandelt: Ein Gespräch mit dem amerikanischen Choreographen Trajal Harrell über seine Einflüsse und seine Erneuerung des zeitgenössischen Tanzes.
Eine alternative Moderne in Saabrücken, Kandinsky in Potsdam und die überragende Sammlung Oscar Ghez in Lausanne: Das gibt es im Juni in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Nach 24 Jahren veröffentlichen Pulp ein neues Album. Doch was haben Jarvis Cocker und seine Band jetzt noch zu erzählen?
An Christi Himmelfahrt wird in Deutschland auch Vatertag gefeiert. Doch kaum jemand kennt die Bedeutung und den Ursprung dieser Feiertage. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Die Romane „Manhattan Transfer“ von John Dos Passos und „Der Große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald veränderten vor hundert Jahren für immer unser Bild von New York. Was ist von ihrem Zauber in Manhattan noch zu finden?
Zwanzig Jahre nach „Die Festung der Einsamkeit“ zieht es den Schriftsteller Jonathan Lethem in „Der Fall Brooklyn“ erneut in die Straßen seiner Kindheit.
Mit Wagners „Tannhäuser“ und Mozarts „Figaro“ nehmen die Dirigenten Philippe Jordan und Omer Meir Wellber Abschied von der Staatsoper und der Volksoper in Wien. Über die Gründe kann nur spekuliert werden.
Eine furiose Ausstellung im Münchner Museum Brandhorst stellt die Werke von Jasper Johns, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, John Cage und Merce Cunningham ins Verhältnis.
Kriegsverbrechen und ihre Opfer nach 1945 im Historischen Museum, der schwarze Beuys im Guggenheim und verzauberte Stoffgestalten im Berliner Hamburger Bahnhof. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Gerechtigkeit für Ida Herz: Mit kaum jemandem sonst wechselte Thomas Mann derart viele Schreiben. Nun erscheinen sie als Buch.
William Forsythe ist zurück: Die Frankfurt Dresden Dance Company zeigt die Uraufführung von „Undertainment“ und eine neue Arbeit von Thomas Hauert im Festspielhaus Hellerau.
Der Jerusalemtag ist zur Machtdemonstration religiöser Nationalisten in Israel geworden. Friedensaktivisten halten mit kleinen Gesten der Solidarität dagegen. Eindrücke aus der Altstadt.
Wenn zwei sich trauen, freut sich die Hochzeitsplanerin. Die größte Herausforderung sind oft die Budgetvorstellungen, sagt Mergime Morina.
Ach, Clara: Lilja Rupprecht bringt in Frankfurt E. T. A. Hoffmanns „Sandmann“ auf die Bühne. Und fragt nach dem Unterschied zwischen Mensch und Maschine.
Wer braucht schon Glanz und Blütenblätter, wenn es auch ein bisschen schlichter geht? Zahlreiche Paare sind an diesem Wochenende dem Aufruf der evangelischen Kirche gefolgt und haben sich spontan trauen oder segnen lassen – für viele ein intimer Moment.
Ein Lehrstück über Diktatur und Kulturerbe: 1936 und 1937 nutzte Goebbels die Berliner Pfaueninsel für pompöse Empfänge. Anschließend ließ die Organisation „Kraft durch Freude“ die Volksgenossen im preußischen Idyll schlemmen und tanzen. Das gab der Insel den Rest.
Das Studentenleben unserer Autorin begann mit Keksen als Abendessen und SOS-Anrufen bei den Eltern. Heute weiß sie: Erwachsenwerden ist kein abruptes Ereignis, bei dem man plötzlich versteht, wie das Leben funktioniert.
Am Ende entschuldigten sich die Kritiker: Im Kinofilm „Monsieur Aznavour“ spielt Tahar Rahim den berühmten französischen Chansonnier. Ein wenig mehr dramaturgische Überlegungen hätten dem Film geholfen.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa war trotz angespannter Beziehungen mit Wohlwollen nach Washington gekommen. Doch Donald Trump hatte eine ganz besondere Show vorgesehen.