Schwarz oder Weiß?
Die Filme „Moonlight“ und „La La Land“ sind die Favoriten für die Oscar-Verleihung. Geht es also diesmal vor allem um die Frage der Hautfarbe?
Die Filme „Moonlight“ und „La La Land“ sind die Favoriten für die Oscar-Verleihung. Geht es also diesmal vor allem um die Frage der Hautfarbe?
Ein Finanzinvestor und ein Staatsanwalt liefern sich in der Serie „Billions“ ein Duell um alles oder nichts. Die Figuren erinnern an jemanden, der gerade die amerikanische Politik beherrscht.
Auch São Paulo hat ein Sambadrom. Und die Kostüme der dortigen Tänzer und Tänzerinnen sind mindestens so spektakulär wie in Rio.
Man singt deutsch – ganz melancholisch zur Gitarre. Woher kommen all diese gefühlvollen jungen Männer, und warum lieben so viele ihre Musik?
Wie eine Reise in die gute alte, etwas verstaubte Zeit: Auf dem Wiener Opernball drehen sich 5000 Besucher in prächtigen Roben im Dreivierteltakt. Richard Lugner kommt dieses Mal mit Goldie Hawn – und ist zufrieden.
Christoph Leonhardt ist 17 Jahre alt, Vorsitzender der Schüler Union Leipzig und hat sich auf Facebook für die Abschiebung eines Mitschülers eingesetzt. Seitdem wird er beschimpft und bedroht. Was treibt ihn an? Ein Interview.
Geschäfte im neuen Frankfurter Einzelhandelsprojekt Maro sind schon wieder geschlossen. Doch bald kommt Juwelier Friedrich - und überhaupt soll alles besser werden.
Das gibt es nicht auf Rezept: In der Kinogroteske „A Cure for Wellness“ lässt Gore Verbinski in einem wahnsinnigen Sanatorium in der Schweiz die absurden Puppen tanzen.
In den Niederlanden sind Annie M. G. Schmidts Kindergedichte Klassiker – auf Deutsch gab es sie bislang nicht. Nun ist „Ein Teich voll mit Tinte“ als wundervoll illustrierter Band voller Reimgeschichten erschienen.
Trumps Vizepräsident ist auf Europatour - erst München, heute in Brüssel - um die Verbündeten Amerikas zu beruhigen. Mike Pence hat alles, was seinem Chef fehlt: Manieren, Professionalität, Augenmaß. Doch auch er hat erbitterte Feinde.
Schon in der DDR durch Kino und Fernsehen berühmt geworden, setzte er seine Karriere auch im Westen fort: Kaum ein deutscher Schauspieler ist so wandlungsfähig wie Henry Hübchen, der heute siebzig wird.
Der Karneval steht vor der Tür. Im neuen „Tatort“ aus Köln zeigen sich die Anwärterinnen auf die Rolle des „Tanzmariechens“ aber eher von ihrer dunklen Seite. Ist es hinter den Kulissen tatsächlich so gefährlich?
Man muss den Karneval nicht mögen. Aber man muss ihn auch nicht so plump angreifen wie das der „Tatort“ aus Köln unternimmt. Da kriegt man wirklich einen Affen.
Wolfgang Tillmans hat die Fotografie aus dem Rahmen und von der Wand gelöst. Die Tate Modern widmet ihm eine prächtige Werkschau.
Das Seelenleben zweier Frauen und gewaltige Massenszenen: Regisseurin Eva Maria Höckmayr und Dirigent John Nelson über die Neuproduktion der Oper „Die Trojaner“ von Hector Berlioz.
Eine Studie aus Oxford entwirft die Soziologie einer Ära, in der Roboter mit gescannten Gehirnen die Weltwirtschaft bestimmen. Kann es sein, dass das Reden über Künstliche Intelligenz die Menschen den Abstraktionen der Maschinen unterwirft, längst bevor diese die Herrschaft übernehmen?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: kybernetischer Ausdruckstanz.
Nach dem Anschlag auf einen Sufi-Schrein in Pakistan schlagen die Sicherheitskräfte landesweit zu – mit mehr als 100 Toten und Dutzenden Festnahmen. Die Einsätze richteten sich gegen militante Gruppen und Extremisten.
Der erste Zyklonsauger von Miele hat es in sich: Er trennt den Schmutz in mehreren Stufen. Aber wie funktioniert das eigentlich - ganz ohne Beutel?
Mit viel Gespür für skurrile Kombinationen erzählt „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras die Geschichte gebeutelter Waisenkinder. Der Trickfilm ist völlig zurecht für den Oscar nominiert.
Bei einer Bombenexplosion in einem Heiligen-Schrein im Süden von Pakistan wurden mehr als 70 Menschen getötet. Pakistan erlebt derzeit eine Reihe schwerer Terroranschläge.
Eine britische Serie, die völlig aus der Zeit gefallen scheint: „Yonderland“ feiert den phantastischen Wahnsinn und lässt die Puppen tanzen.
Neue Enthüllungen zu Trumps Russland-Kontakten reißen die zerstrittenen Demokraten aus ihrer Nachwahl-Lethargie. Jetzt sehen sie ihre Chance gekommen.
Hinter jeder Prinzessin steckt ein dunkles Geheimnis: Eisa Jocsons Stück „Princess Studies“ im Frankfurter Mousonturm ist der beste Beweis.
Neandertaler wären, könnten wir sie treffen, uns Heutigen fremd. Nicht wegen ihres Äußeren, sondern weil ihre Kultur und Kommunikation anders waren. Über die Bedeutung figürlicher Kunst in unserer Ahnenreihe.
Frank-Walter Steinmeier hat die klebrige Metapher vom gesellschaftlichen Kitt aufleben lassen. Der Bundespräsident meint es gut, aber der Bürger darf weiterhin unfreundlich sein. Er muss kein „Wir“ bilden.
Mit dem Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke droht der AfD die Spaltung. Es gibt Parallelen zum Fall Bernd Lucke.
Ein Bär unter Drogen, ein hochpolitischer Film über Wahnsinn und der große Auftritt von Lolita Chammah, der Tochter Isabelle Hupperts: Die Berlinale hat begonnen.
Die Jugendliebe. Was von ihr bleibt, ist oft nicht mehr als ein Bündel Briefe. Sie kann aber auch aufleben – und zur großen Liebe werden. Zwei Paare berichten.
Lockere Hüften und asymmetrische Bewegungen, das macht die ideale Tänzerin. Englische Psychologen sind der Tanz-Geometrie auf der Spur. Ihr Tip: stattdessen mutig kreisen und kurven.
Um zu erfassen, in welchem Zustand unsere Welt ist, brauchen wir andere Bilder: Mit „Django“, Étienne Comars Debüt als Filmregisseur, eröffnet die Berlinale.
Eigentlich müsste das Publikum von einer so instabilen Hauptfigur befremdet bis abgestoßen sein: Die Serie „Legion“ dreht an der Erzählweise des Fernsehens, bis der Bildschirm zum sprechenden, strahlenden Kaleidoskop wird.
Er träumte von einer Karriere als Tänzer, nahm Doping und hielt nichts von Arbeit. Dann wurde er zum Einbrecher. Beim ersten Bruch verletzte er den Bewohner lebensgefährlich. Selbst das Opfer appellierte an den 21-Jährigen: „Mach was aus deinem Leben.“
Der perfekte Mittelschichtsnachwuchs pflegt ein sportliches Hobby – und lernt noch ein Musikinstrument. Aber wie kriegt man die Kinder dazu? Unsere Autorin ist an ihren Ansprüchen gescheitert.
Folgen die Börsenkurse bestimmten Mustern? Die Anhänger der Technischen Analyse sind davon überzeugt. Wenn sie sich da mal nicht täuschen.
Sie singt, tanzt und schauspielert: Emma Stone, Hauptdarstellerin im Kinohit „La La Land“, ist der Hollywood-Star der Stunde. Elaine Lipworth hat sie getroffen.