Sie bitten zum Tanz auf dem Vulkan
Da ist sie, die erste deutsche Serie für die ganze Welt: In der Hauptstadt feiert „Babylon Berlin“ Premiere. Kann das Gemeinschaftsprojekt von ARD und Sky halten, was es verspricht?
Da ist sie, die erste deutsche Serie für die ganze Welt: In der Hauptstadt feiert „Babylon Berlin“ Premiere. Kann das Gemeinschaftsprojekt von ARD und Sky halten, was es verspricht?
Kultroben für tanzende Promis: Eine aus Polen stammende Bonner Designerin über ihre Aufträge für die Fernsehshow Let´s Dance.
Der Prozess gegen Kirill Serebrennikow bedroht auch Liberale im Kreml. Der Regisseur arbeitet unter Hausarrest weiter. Doch die Lage im Land ist dramatisch.
Das Duell in der Champions League mit den Bayern ist der Härtetest für das teure Team von Paris Saint-Germain. Zuvor gab es allerdings ein Problem. Es ging zu wie im Kindergarten bei PSG.
Michael Thalheimer entschlackt Brechts „Kaukasischen Kreidekreis“ am Berliner Ensemble, selbst das Bühnenbild muss weichen. Doch stark ist die Inszenierung nur in manchen Momenten.
Deutschland wird nicht allein in Berlin gemacht. Die Menschen, ohne die nichts geht, arbeiten nachts oder in ihrer Freizeit, retten Leben oder den Freitagabend. Die F.A.S. erzählt 14 Geschichten über die Stützen der Gesellschaft. Ein Auszug.
Für den Naziskandal reicht schon ein fragwürdiger Schützenmarsch: Der Belastungseifer der Medien verwischt Unterschiede vom Versehen bis zum echten Nazi und macht die Wahl zum Plebiszit über ihre Deutungshoheit.
Durch ihre Protestaktionen mit der Punkgruppe „Pussy Riot“ wurde sie bekannt und landete im Gefängnis: Maria Aljochina präsentiert ihr Buch „Tage des Aufstandes“ in einem multimedialen Rap-Theater-Auftritt.
Nicht nur der Kommissar geht um: RTLs Doppelgänger-Serie „Bad Cop“ landet einen komödiantischen Macho-Coup.
Zwei Konzerte an einem Abend: Im Pierre-Boulez-Saal und in der Hedwigs-Kathedrale zeigt Justin Doyle als neuer Chefdirigent des Rias Kammerchores, was Claudio Monteverdi alles konnte.
Nach fünf Gegentoren in den vergangenen beiden Partien wollen die Lilien in Heidenheim wieder mehr defensive Stabilität in ihr Spiel bekommen. Darmstadt 98 erwartet einen „Abnutzungskampf“
Minderheiten aller Länder, kommt zu uns! Das Berliner Maxim-Gorki-Theater eröffnet die Saison mit Stücken von Yael Ronen und Ayham Majid Agha über Roma-Diskriminierung und den Krieg in Syrien.
In dem Song „Apply some Pressure“ von der nordenglischen Band Maximo Park wird die Liebe als Versuchsanordnung behandelt. Dann braucht die Begierde einen Beichtstuhl - und alles wird komplizierter.
Das muss auch nicht sein. Denn die Brüder Christopher und Alejandro Wilbrand kochen in Odenthal im Bergischen Land eine Küche ohne regionale Scheuklappen.
Glücksfall für Unglücksfälle: Stefanie Höfler hat in „Tanz der Tiefseequalle“ zwei starke Charaktere geschaffen, die auch in der schlimmsten Lage nicht als Opfer durchgehen würden.
Trotz scharfer Sanktionen gegen Nordkorea, erwägt die südkoreanische Regierung in Seoul humanitäre Hilfen. Doch ein Nachbarland kritisiert die millionenschwere Unterstützung.
Die Doppel-Vergabe an Paris (2024) und Los Angeles (2028) wird einstimmig ratifiziert. Aber über allem schweben düster die greifbar abwesenden IOC-Mitglieder.
Gib Gummi, Puschelchen: Mit „Sacrifice“ gastiert die Iceland Dance Company im Düsseldorfer Tanzhaus NRW. Hier wird Tanz als Ritual und Ekstase zelebriert.
Weiße Models mit Dreadlocks, Beyoncé im Sari – was gestern unverdächtig war, heißt heute kulturelle Aneignung und gilt als schwere moralische Verfehlung. Wem ist damit geholfen?
Boris Charmatz eröffnet mit einer Choreographie-Collage für Chris Dercon die neue Berliner Volksbühne. Ein Tag der offenen Tanztür. Mit gefalteten Papierhütchen, Strandmatten, Kinderschreien, Tupperware.
In Amsterdam rettet Christof Loy Giuseppe Verdis Oper „La forza del destino“, in Frankfurt lässt David Bösch dessen „Il trovatore“ verrecken. Gesungen wird aber ganz schön.
Hertha und Werder spielen unentschieden. Bedeutsamer für die Bundesligageschichte ist die gute Leistung von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus bei ihrer Premiere in der Erstklassigkeit.
Sängerin M.I.A. kam als Zehnjährige aus Sri Lanka in ein Londoner Flüchtlingsheim. Für ihre politischen Songtexte wird sie gefeiert und kritisiert. Im Interview spricht sie über Kulturen, die zusammenwachsen.
Das britische Duo Mount Kimbie macht auf seinem neuen Album „Love What Survives“ alles anders und richtig. Den Post-Dubstep seiner Anfangstage lässt es weit hinter sich.
Kein Spaß für die ganze Familie: „Das Pubertier“ bietet Retro-Fernsehen im besten Sinne. Statt „Härtetest“ und existentieller „Zerreißprobe“ sind Vater, Mutter und Kind(er) im Dauer-Sitcom-Modus.
Sebastián Lelios Film „Una mujer fantástica“ erzählt von einer ganz gewöhnlichen Liebe – nur dass die Heldin eine Transsexuelle ist. Das ändert alles.
In den altmeisterlichen Seestücken des Malers Andreas Achenbach schwingt die innere Unruhe des neunzehnten Jahrhunderts mit. Eine Düsseldorfer Ausstellung führt durch sein Werk.
Der polnische Außenminister spricht von „moralischen“ Forderungen nach Reparationszahlungen. Rechtlich seien sie aber „uneindeutig“. Was bezweckt er damit?
Das Generationenhaus in Basel kombiniert ein Alters- und Pflegeheim mit einer Kindertagesstätte. Das tut allen gut, sagen die Bewohner.
Aber ein Supermarkt darf es auch nicht werden: Die Zukunft muss Forschung und Vermittlung verknüpfen. Wie das in den Uffizien funktionieren soll, erklärt deren Direktor Eike Schmidt.
Zwei Darmstädter Bauwagensiedlungen werben mit kleinen, aber feinen Festivals für ihre Lebensweise.
Mit Bruce Springsteens Glockenspiel durch die Nacht: Auf „A Deeper Understanding“ pusten The War on Drugs den Staub von den Platten der Synth-Rock-Väter.
Nach seiner Niederlage war Kenias Dauer-Oppositioneller Raila Odinga gedrängt worden, das Ergebnis zu akzeptieren. Doch er zog vor Gericht – und bekam recht.
Curaçao war der Hauptumschlagplatz für Sklaven in der Karibik. Doch diese Vergangenheit interessiert heute kaum noch jemanden. Stattdessen beschäftigt man sich lieber mit Farbfragen und sonnenverbrannten Holländern.
Vielleicht ist Scheitern interessanter, als Leute glauben, die nie bei was Wichtigem gescheitert sind: Paul Schraders neuer Film „First Reformed“ ist karg, streng, sachlich – und dann ein paar Minuten lang etwas völlig anderes.
Jenny Peña Campo Field hat für das Rheingau Musik Festival ein Auftragswerk geschrieben. Die junge Kubanerin nämlich nicht nur Geigerin, sondern auch Komponistin.