Gestern, als die Brillen noch rosarot waren
Kate Nash fragt sich in ihrem neuen Album „Yesterday Was Forever“, ob die Zeiten der Blumenketten und Vintagekleider wirklich vorüber sind.
Kate Nash fragt sich in ihrem neuen Album „Yesterday Was Forever“, ob die Zeiten der Blumenketten und Vintagekleider wirklich vorüber sind.
Ralph Hasenhüttl weicht nach einem Bekenntnis für die kommende Saison bei RB Leipzig (noch) aus. Er weiß: Seine Verhandlungsposition ist auch mit dem 1:0-Sieg gegen Marseille wieder deutlich besser geworden.
Maria Furtwängler und Daniel Barenboim widmen sich Claude Debussy in der Berliner Staatsoper. Das Ergebnis ist leicht verstörend, aber dennoch besonders.
Amadeus Wiesensee ist für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis nominiert. Der junge Pianist verspricht sich von dem Wettbewerb vor allem einen Zuwachs an persönlicher Reife.
Bei 300 km/h in einem Windtunnel vollführt sie ihre Figuren: elegant, schnell und akrobatisch. Die 18-jährige Maja Kuczyńska ist Europas Star im „Indoor Skydiving“.
Fachberatungsstellen seien schlecht finanziert, der Beginn einer Psychotherapie kompliziert: Fachleute bemängeln unzureichende Therapieangebote bei sexuellem Missbrauch von Kindern.
Steven Spielberg hat ein Buch verfilmt, das behauptet, die Zukunft sei ein Spiel, das ernster ist als heute das Leben. Was ist dabei herausgekommen?
Die Unfallversicherungsträger kennen sie – die Menschen, die sich schon heute in ihren Betrieben für eine Kultur der Prävention begeistern und engagieren. Deren Geschichten erzählen wir: Geschichten von Menschen, die bewegen.
Der Auftritt südkoreanischer Pop-Musiker in Pjöngjang hat dem Machthaber offenbar gefallen. Nach dem Konzert versicherte er den Künstlern seine Dankbarkeit.
Kim Jong-un zeigt sich als Freund der Popkultur. Jedenfalls lässt sich der nordkoreanische Diktator bei einem Konzert von Gästen aus dem Süden blicken.
Im Handstreich ist der Deutsche Selmayr an die Spitze der Brüsseler Beamten gelangt. Die Affäre wirft Fragen über den Kommissionschef selbst auf. Hat er die Fäden noch in der Hand?
Auf dem „Next Einstein Forum“ stellen junge afrikanische Wissenschaftler ihre Ideen und Erfindungen vor. Der Kontinent will endlich die Bildungsmisere überwinden. Probleme gibt es genug – zum Beispiel die „Geisterlehrer“.
Mehr Parabel als Historiendrama: In „Vor dem Frühling“ bleibt Georgiens erstem Präsidenten nur eine Gruppe Unverdrossener, die ihn im Bürgerkrieg durchs Land begleitet.
Adam Haslett erzählt die Geschichte einer Familie, die lernt, mit dem Suizid des Vaters zu leben. „Stellt euch vor, ich bin fort“ ist subtil, facettenreich und niemals deprimierend.
Wild und jung und völlig entgrenzt: Nach 22 Jahren verabschiedet sich Reid Anderson mit dem fulminanten Programm „Die fantastischen Fünf“ vom Stuttgarter Ballett.
Geburt, Ehe, Tod: Das Standesamt ist ständig zuständig. Die Beamten merken es als erstes, wenn sich etwas ändert: Denn wer bitte schön puzzelt diese ganze neue Welt in ein Urkundensystem?
Marx unterschied zwischen Erziehung und Bildung und wollte die Kinder technisch schulen. Diese Chance wurde vertan: Heute werden Kinder zum Schleimen, Petzen und Mobben motiviert.
John Neumeier bleibt Ballettchef in Hamburg. Sein neuer Vertrag reicht bis 2023. Er führt die Compagnie seit 1973. Bald kann die Stadt also mit Neumeier Goldene Hochzeit feiern.
Der letzte Tanz
Leidenschaft hat einen neuen Namen - oder besser gesagt zwei: Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer. Das Jetset-Paar legte nun in einem Interview mit der Bild-Zeitung völlig neue Seiten offen. Und sie sind nicht die einzigen Promis, über deren Flirttechniken die bunten Blätter in dieser Woche berichteten.
Brüssel galt lange als verschlafene Bürokratenhauptstadt. Seit kurzem wächst dort aber eine lebendige Mode- und Kreativszene heran. Was ist passiert?
Öl hat Edmonton reich gemacht. Das war ein hartes Stück Arbeit. Jetzt ist es Zeit für Spaß: Eine Genusstour durch die kanadische Stadt zu Schnapsbrennern, Blutwurstköchen und Hähnchenbratern.
Die Energiewende lassen sich die Deutschen einiges kosten. Und die Stromkonzerne verlieren ihre Identität. Da läuft etwas schief.
Man ist nie zu alt, um Versäumtes nachzuholen: Vom Versuch, endlich Eislaufen zu lernen.
Die britische Kultur verheddert sich in politischer Korrektheit und wittert überall Zeichen von Sexismus, Rassismus oder anderen Verletzungen. Das beschränkt sich keineswegs auf die Universitäten.
Rückkehr der Gesellschaftskritik: In der Frankfurter Schirn ist von heute an die Ausstellung „Power to the People – Politische Kunst jetzt“ mit 43 zeitgenössischen Arbeiten zu sehen.
Rotterdam stand lange für Arbeitslosigkeit, Kriminalität und das Scheitern der Integration. Vieles läuft heute besser, doch die Populisten sind weiter erfolgreich. Das könnte sich bei der Kommunalwahl heute bestätigen.
Hartmut Dorgerloh wird das Humboldtforum leiten. Kulturstaatsministerin Grütters erklärt, was er dort tun soll – und was aus Neil MacGregor wird.
Alle zwei Jahre versucht die „Tanzplattform Deutschland“, gesellschaftlich relevante Vorstellungen zu zeigen. Dieses Mal hat sie hinter die liberale Fassade des zeitgenössischen Tanzes geschaut.
Zurück in die grüne Lust: Jacopo Godani krempelt mit zwei neuen Stücken im Bockenheimer Depot den Tanzboden um.
Lust und Rausch liegen nah beieinander. Auf sexpositiven Partys aber werden die Grenzen des Begehrens sehr achtsam neu vermessen. Sieben Menschen erzählen, wie das geht.
Selbst aus einem barocken Prunk- weiß sie ein Charakterstück zu machen: Cecilia Bartoli verzaubert als Alcina in Händels gleichnamiger Oper Philippe Jaroussky als Ruggiero. Und mit ihm zusammen das Pariser Publikum.
AfD und Linke stehen fest an der Seite Putins – doch auch der FDP-Mann Wolfgang Kubicki sorgt für Irritationen.
Heute wäre Bernd Alois Zimmermann 100 Jahre alt geworden. Pünktlich zum Geburtstag erscheint eine Collage aus Texten und Bildern, die seine Tochter Bettina Zimmermann ihm gewidmet hat.
Ob Mambo oder „Puple Rain“: Getanzt wird zu aktuellen Chart-Hits, jungen Klassikern, aber auch einigen Eigenkompositionen. Die kubanische Tanzshow „Ballet Revolución“ in der Jahrhunderthalle in Frankfurt.
In Koh Samui baden, aber abends deutsch essen, denn da weiß man, was man hat: Wer mit der Aida Bella durch Südostasien reist, hat Deutschland immer im Schlepptau. Ein Erfahrungsbericht.