Immer tändelt der Tod
Freund Hein lädt ein: Das Bündner Kunstmuseum findet einen überraschenden Dreh zum Totentanz in der Moderne – von Nijinsky bis Warhol.
Freund Hein lädt ein: Das Bündner Kunstmuseum findet einen überraschenden Dreh zum Totentanz in der Moderne – von Nijinsky bis Warhol.
Immer noch gibt es Branchen, die wegen der Corona-Pandemie so gut wie nichts verdienen. Die Unternehmer wünschen sich ein baldiges Ende der Krise – und sind trotz der misslichen Lage voller Hoffnung und Tatendrang.
Kelechi Onyele hat die „Life Moves“ erfunden. Die kleinen Bewegungen zu Musik sollen Manager, aber auch Kinder glücklich machen. Eine wichtige Botschaft will er ihnen schon in der Schule vermitteln.
Der Choreograph Felix Berner zeigt „Kreuz & quer“ am Staatstheater Mainz für Familien und Gruppen. Das Stück kann aber auch in Kitas und Horten aufgeführt werden.
So kam das Deutsche über uns: Das Schauspiel Köln beginnt die Spielzeit mit einer Doppelpremiere. Jan Bosse hat „Warten auf Godot“ eingerichtet, Oliver Frljić „Die Hermannsschlacht“.
Tausende Vertreter der Kreativ- und Veranstaltungsbranche protestieren gegen die Corona-Einschränkungen. Sie fordern mehr finanzielle Ausgleiche und Gleichbehandlung. Ein Ende ihrer Not ist nicht in Sicht.
Nachdem ein Gericht das Prostitutionsverbot in Nordrhein-Westfalen gekippt hat, liegt ein Hygienekonzept für den Kölner Straßenstrich vor. Die Regeln könnten als Modell für das ganze Land gelten – doch es gibt Kritik.
Inzwischen weiblicher und bunter: Die Staatskapelle Berlin feiert mit Daniel Barenboim ihr 450-jähriges Bestehen. Sie wahrt ihre klangliche Identität in Zeiten der Globalisierung.
Das ist jetzt mal geklärt: Clearingstelle und Expertenkommission berichten abschließend über die Vorwürfe wegen Herabwürdigungen, Übergriffen, Gesundheitsgefährdung an der Staatlichen Ballettschule Berlin.
Mit Hits wie „Ladies Night“, „Get Down on It“ oder „Celebration“ stürmten Kool & the Gang in den siebziger und frühen achtziger Jahren die Charts. Jetzt ist einer der Mitbegründer und Songwriter der Band gestorben.
Wird die politische Agenda wieder Rüstzeug des Soundtracks der Popkultur? Wie eine Generation junger Rapperinnen auf Tiktok massenhaft die Symbolik weiblicher Selbstdarstellung prägt.
Reihenhäuser gelten als langweilig. Dass Wohnen in der Reihe aber keineswegs öde sein muss, zeigt eine neue Ausstellung und beweist: Aus diesem Haustyp lässt sich richtig viel herausholen!
In Rom haben am Wochenende rund 2000 Menschen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstriert. Dabei verbrannten sie auch ein Bild von Papst Franziskus. Deutlich gestiegene Infektionszahlen nähren derweil die Angst vor einer zweiten Welle.
Kaum ein Stadtteil in Frankfurt ohne Party – sagt ein DJ, der es wissen muss. Auch im Schutzgebiet der Nidda machen die Techno-Freunde die Nacht zum Tag und kommen mit DJ-Pult ans Flussufer – und mit Mülltüten. Ein Besuch.
Die rigorose Kritik an der Corona-Politik wirft alte Fragen auf: Woher kommt dieser Vertrauensverlust? Vor allem aber: Wo bleibt er?
Ein Frankfurter Fotograf erobert sich die Skyline, indem er nachts auf Baugerüste, Kräne und halbfertige Hochhaustürme klettert. In 300 Metern Höhe, sagt er, herrsche der ultimative Frieden. Eine Begegnung.
Zwanglose Feiern wird es so schnell nicht mehr geben. Partys sind jetzt Risikogebiet, das hat sogar Kanzlerin Angela Merkel erklärt. Was bedeutet das für uns?
Weil er auf der Seite der Entrechteten stand, wurde er lange Zeit geschmäht. Jürgen Schadeberg, der die Geschichte Südafrikas in Bildern festhielt, ist gestorben.
Tarifpolitik ist im öffentlichen Dienst schwieriger als in der Industrie. Die Lösung liegt in der goldenen Mitte.
Mit Covid-19 kamen die Leere und ein Gefühl des Alleinseins, das viele nicht kannten. Dabei hängt die Widerstandskraft der Menschen gerade in Zeiten der Krise von der Verlässlichkeit ihrer sozialen Beziehungen ab. Wie wirkt sich das auf Psyche und Körper aus?
Von der Kaffeebar bis zur Silent Disco: Ein deutsches Unternehmen stellt Anhänger her, mit denen 150 Kilogramm transportiert werden können. Während des Lockdowns fuhren viele von ihnen durch New York.
Mit wenigen, aber hochsymbolischen Rollen wurde er ikonisch: Zum Tod des Filmschauspielers Chadwick Boseman, der den ersten schwarzen Superhelden erfolgreich machte.
Entwaffnende Harmlosigkeit in einer Welt ohne echte Gefahr: Die Kinokomödie „Faking Bullshit“ meint es gut und macht vieles richtig, lässt sich aber von ihrer Idyllik zu sehr einlullen.
Höchste Zeit für Aufklärung: Gab es ein System der Günstlingswirtschaft an der Staatlichen Ballettschule Berlin? Und wer ließ all das geschehen?
Von der Dramatik des Frühjahrs sind Politik und Virologen heute weit entfernt. Neue Beschränkungen müssen sein – aber ein „zweiter Anlauf“, wie die Kanzlerin sagt, ist es nicht.
Das isländische Fischerdorf Siglufjörður war arm und reich und wieder arm, das Leben war mühselig und zugleich dekadent. Als die Heringe ausblieben, zogen die Menschen fort und der Ort zerfiel – bis der Unternehmer Róbert Guðfinnsson ein Vermögen investierte.
„Jerusalema“, der Hit des südafrikanischen Musikers KG Master, bringt Menschen auf der ganzen Welt zum Tanzen – wenn auch auf Abstand.
Die Berliner Clubs sind in Not – und behelfen sich mit einem Alternativprogramm. Viele halten sich im Sommer mit Veranstaltungen im Freien über Wasser. Aber was geschieht im Winter?
Als erfolgreicher Snowboarder begeisterte Iouri Podladtchikov mit waghalsigen Manövern das Publikum und die Punktrichter. Nach seiner sportlichen Karriere wagt sich der Olympiasieger nun an eine neue Herausforderung.
In der Kinder- und Jugendliteratur ist Nils Mohl kein Unbekannter. Jetzt hat er ein Buch mit Kindergedichten vorgelegt. Die lyrische Begabung zeigt sich am stärksten dort, wo er sich am weitesten von seinem angestammten Metier entfernt.
Zerschossene Wirklichkeiten, durchkreuztes Tempo, Filmklassik und sehr schöne Männer: Christopher Nolans neuer Film „Tenet“ läuft im Kino an.
In Hongkong wurden zwei Parlamentarier festgenommen. Im Mittelpunkt der Polizeiaktion steht ein Vorfall aus dem Jahr 2019, der für die Protestbewegung ein Schlüsselmoment war.
Der Ton wurde bereits beim Zeichnen mitgedacht: „The Sound of Disney 1928–1967“ im Deutschen Filmmuseum Frankfurt. Die Ausstellung lässt die Menschen zu Wort kommen, deren Arbeit den Figuren Stimmen, Hörumgebungen und Melodien gaben.
Nun steht fest, was sich schon vor Monaten andeutete: Nach zwei Jahrzehnten schließt der traditionsreiche Culture Club in Hanau. Damit verliert die Stadt eine Institution.
Soll man die Aktie von Delivery Hero kaufen, weil sie seit Montag im Dax notiert ist? Die Index-Geschichte zeigt: Der Aufstieg eines Unternehmens ist eher kein Kaufsignal.
Die Maßstäbe der Corona-Politik haben sich verschoben. Auch für diese Krise gilt: Unsere Herzen sind weit, aber unsere Möglichkeiten sind endlich.