Wir können uns Spaltung nicht leisten
Vieles, das in Museen heute bewundert wird, war einst revolutionär, skandalös, wurde heiß diskutiert. Warum in Zeiten des Identitätsstreits die Kulturinstitute gefordert sind. Ein Gastbeitrag.
Vieles, das in Museen heute bewundert wird, war einst revolutionär, skandalös, wurde heiß diskutiert. Warum in Zeiten des Identitätsstreits die Kulturinstitute gefordert sind. Ein Gastbeitrag.
Die Geschichte um das österreichische Kaiserpaar Franz Joseph I. und Sisi wird mit Jannik Schümann und Dominique Devenport in den Hauptrolle neu aufgelegt. Der Film soll im Vergleich zu den Werken mit Romy Schneider genauer sein.
New York versucht trotz hoher Corona-Zahlen die Kultur wieder anzukurbeln. Doch die finanziellen Verluste kann niemand ausgleichen.
Ende der Siebziger tanzten alle zu „Rivers of Babylon“ von Boney M. Verstanden hat den Song, im Original ein Rastafari-Bekenntnis, kaum einer. Ein Religionswissenschaftler erklärt den Subtext im Interview.
Nach fast 36 Jahren Tagesschau schlägt Jan Hofer neue Wege ein. Statt in den Ruhestand geht er zu RTL.
Premiere im Netz: Active Child und Andonis Foniadakis präsentieren mit „Palmos“ für das Opera Ballet Vlaanderen eine Stück, das einiges vom Leben in Zeiten der Pandemie erkennen lässt.
Generationenkonflikte und ein bitterer Vorgeschmack auf das Jahr 2040: Frankreichs Demographen treffen aufgrund der aktuellen Covid-19-Zahlen Aussagen für die Zukunft des Landes.
An der „Helken-Schule“ ist Frankfurter Ballettgeschichte geschrieben worden. Nun wird das Gebäude an der Zeppelinallee abgerissen – 70 Jahre nach seiner Eröffnung.
Die Pandemie wirbelt gewohnte Abläufe durcheinander. Die Flugbegleiterin Ute Averberg aus Wiesbaden erzählt, was das für ihren Alltag bedeutet hat – und was ihr hilft, durch die Krise zu kommen.
Das ZDF bildet sich auf seine Mehrteiler viel ein. Die aufwendig gestaltete Geschichte einer Tanzschuldynastie in „Ku’damm 63“ ist als zeithistorisches Sittenbild leider eine Enttäuschung. Trotz großartiger Schauspielerinnen.
Was ist eigentlich aus dem Schlager geworden, der geselligsten aller Musikrichtungen? Vanessa Mai, die das Zeug zur Schlagerkönigin hatte, ist längst unkategorisierbar geworden. Das sagt auch viel über die heutige Popmusik.
Er weiß, wie es ist, wenn aus dem Bankomat kein Geld kommt und man im Auto schläft: Ku’damm-Star Trystan Pütter über Tanz, Leidenschaft und den feministischen Mann.
Bundestagsabgeordnete +++ Landtagswahlen +++ Kolonialismus +++ Mobbing gegen Bildungsbürger
Mit unserem Angebot F+ erhalten Sie für nur 2,95 Euro in der Woche Zugriff auf alle exklusiven Beiträge auf FAZ.NET. Unter anderem auf diese beliebtesten Stücke der ganzen Woche.
Super gelaufen, dieses Gespräch mit Klaus Lemke. Dumm nur, dass er danach so viel zurücknimmt. Wie ein Interview scheiterte.
Für die Internationalen Maifestspiele des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden kündigt Intendant Uwe Eric Laufenberg, „ein großes Programm“ an. Wagners „Ring“ inklusive.
Der Frühling steht vor der Tür, die nächsten Ferien auch – aber Urlaub ist noch nicht drin. Nach einem langen Winter im Lockdown zieht es alle in die Natur. Die 14 besten Ideen für draußen.
Die Austern aus dem Bassin von Arcachon sind ein französisches Kulturgut. Doch die Züchter kämpfen mit der Krise und Umweltschäden. Ist das Paradies am Atlantik noch zu retten?
Lesben- und Schwulenverbände waren Vorkämpfer eines freien Lebens, bis sie in linksidentitäres Fahrwasser gerieten. Heute sind sie Hochburgen von Denunziation und Gegenaufklärung. Ein Gastbeitrag.
Google und Apple kooperieren bei der Entwicklung von Seuchen-Apps, Facebook liefert einen Covid-19-Alarm: Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl im Gespräch über die Macht der Plattformunternehmen und Meinungsmärkte.
Jetzt wieder geöffnet: Die Ausstellung „Staging Identity“ im Museum Künstlerkolonie. Mit fotografischen Selbstinszenierungen und Ich-Verrätselungen.
Eine belarussische Popgruppe wollte beim Eurovision-Contest mit einem Lied auftreten, das die Proteste gegen Präsident Lukaschenka verhöhnt. Dem Land droht jetzt der Ausschluss.
Zwischen Humor und Kritik: Die Liedermacher Rainald Grebe, Maurice Summen und PeterLicht veröffentlichen Alben mit selbstreflexiver Popmusik. Oder soll man sagen: Kabarett mit Beats und Autotune? Und kann man dazu tanzen?
Ohne Federico Fellini wäre seine Geburtsstadt nur ein Badeort. Seine Filme halfen der Stadt, sich neu zu finden. Jetzt ehrt sie ihn mit einem neuen Museum.
Die Prêt-à-Porter-Mode ist in virtuellen Welten gefangen. Einen Ausweg sehen die Designer in extremen Entwürfen. Aber kann man so eine Fernbeziehung zur Mode aufbauen?
Bei dem Wettbewerb „Dance Your Ph.D“ versuchen Doktoranden ihren Abschluss so gut es geht in Tanz zu übersetzen. Die diesjährigen Gewinner haben mit einer Mischung aus Gangsterrap und Nerd-Parodie überzeugt.
In den entlegenen Minen Westaustraliens arbeiten die Erzkonzerne mit Hochtechnologie. Das Fördern von Bodenschätzen steuert der Digital-Kumpel tausend Kilometer entfernt.
Ein Video zeigt den hessischen Bundestagsabgeordneten Willsch bei einer Feier zu seinem 60. Geburtstag mit zwölf Personen – ohne Maske. Ministerpräsident Bouffier übt scharfe Kritik am Parteifreund.
Vom Schmutz des Lebens durchtränkt, für denkende Hörer geschrieben: Der Tango Nuevo ist die Schöpfung von Astor Piazzolla. Vor hundert Jahren wurde der Komponist geboren. Sein Leben, seine Kunst sind voller Verwerfungen.
Ein Schritt vor, keiner zurück: In „Tanze Tango mit mir“ hat der durch zahlreiche Nebenrollen bekannte Schauspieler Michael A. Grimm endlich das Parkett für sich. Er spielt einen Mann, der sich aus der Midlife-Crisis befreit. Das ist sehenswert.
In ihrer Premiere „In C“ gibt sich Sasha Waltz minimalistisch, optimistisch, souverän. Die Kritik an ihrem Rücktritt von Ko-Direktorat des Staatsballetts merkt man ihr nicht an.
Die Entrüstung über Raffgier im Deutschen Bundestag ist mehr als berechtigt. Aber in den Parlamenten sitzen keine Heiligen.
Anna Lewandowska hat eine Profikarriere in Karate hinter sich. Jetzt ist sie Fitnessberaterin – wovon auch ihr Ehemann Robert Lewandowski zu profitieren scheint. Im Fragebogen spricht sie über Essgewohnheiten und Kaffee aus dem Kühlschrank.
Sie war einer der größten Popstars der Welt. Ihr Abstieg wurde von der Öffentlichkeit beobachtet und befeuert. Mittlerweile streitet sie vor Gericht darum, von der Vormundschaft ihres Vaters befreit zu werden. Wie ist es so weit gekommen?
Auch auf Distanz zusammen: Wir haben Familien, Freunde, Nachbarn in Berlin gefunden, die auch in diesen Zeiten selbstverständlich Gemeinschaft leben.
Endlich hat auch in Deutschland jeder einen Anreiz, gegen das Virus zu kämpfen, denn der harte Lockdown wird gelockert. Die Folgen treffen alle konkret vor Ort. Gut so.