Als die Trompete ihr Echo fand
Slavko Avsenik wurde mit seinen Original Oberkrainern weltbekannt. Enkel Sašo setzt die Familientradition fort. Die Erfolgsgeschichte der Slowenen gründet auf einem Zufall.
Slavko Avsenik wurde mit seinen Original Oberkrainern weltbekannt. Enkel Sašo setzt die Familientradition fort. Die Erfolgsgeschichte der Slowenen gründet auf einem Zufall.
Kopflose Reiter, Poltergeister und Spukschlösser in jedem Dorf: Die grüne Insel ist die Heimat von Halloween. Doch Feen und Gespenstern gehen in Irland nicht nur in dieser einen Nacht um.
In Basel pflegt man seit dreißig Jahren höchst originell das Werk des Komponisten Bohuslav Martinů. Comic, Jazz, Film und Tanz umgeben das Werk eines Musikers, der auch Mausefabeln in der Moderne zuließ.
Ein Meisterstück der Übersetzung, vollbracht an einem zweifelhaften Roman: Chi Zijians „Das letzte Viertel des Mondes“ erzählt von Feldarbeit und schlichtem Leben in der Provinz.
Auf den Familienfotos sehen sie wie Siedler in Amerika aus, barfuß und in selbstgenähten Kleidern: Wenn Niklas Luhmann seine Verwandten in Lebus im Oderbruch besuchte, betrat er ein Wandervogelnest.
Von Ludwig Bemelmans stammt ein Klassiker der amerikanischen Kinderliteratur. Nun hat die Autorin und Illustratorin Nadia Budde den alten Text neu übersetzt: „Madlen“ ist ein Triumph.
Die heißen Tage sind vorbei, aber auch hierzulande kann man im Herbst und Winter surfen. Dank künstlicher Wellen, die so konstant wie ein Uhrwerk anrollen – in München, Berlin oder im Rheinland
Aus ihrem Leben kann man viel mitnehmen: Wie die Tänzerin Ilse Leda und der bildende Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart mit Kunst durch die Zeitläufte navigierten, zeigt das Museum Wiesbaden.
Zeitgenössischer Tanz mit Verstand und Herz zur Musik von Gustav Mahler: „Abschied“ von Emanuel Gat als Uraufführung bei der Dresden Frankfurt Dance Company.
Dunkel: Das Wiener Museum Leopold widmet sich der „Verborgenen Moderne“ und ihrem Hang zum Okkulten. Man entdeckt dort ganz neue Seiten an scheinbar alten Bekannten wie Munch, Schiele, Kokoschka oder Hodler.
In Vietnam und Kambodscha sprechen die Tempel das Echo der Straßen: In Hanoi setzt sich der schillernde Eklektizismus der Stadt in den Pagoden fort, in Kambodscha reflektiert der steinerne Riese Angkor Wat den rastlosen Wandel des Landes.
Fürs Theater zog Regisseurin und Schauspielerin Maria Schrader nach Hamburg, in die Stadt, in der sie ihre einzige Festanstellung hatte und die sie bis heute prägt. Hier führt sie zu den Orten, die ihr besonders viel bedeuten.
Fürs Herz, für den Verstand, fürs Vergnügen bot das Opernfestival im irischen Wexford Raritäten von Verdi, Delius und Händel. Doch nur eine lohnt die Wiederbegegnung.
„Clean Girl“, „Hot Girl“, „That Girl“: Viele junge Frauen legen ihre Weiblichkeit heute offensiv aus. Ist das jetzt ein Fortschritt? Und wenn alle nur Girls sind, kann man sie als Frauen ernstnehmen?
„Asterix in Lusitanien“ erzählt von einem antiken Globalisierungskonflikt. Eine Reise mit dem Comic-Autor Fabcaro an die Schauplätze und Gespräche über die Globalisierungseffekte auf „Asterix“.
Im Sommer wurde eine Schule in Frankfurt gesperrt, weil sie einzustürzen drohte. Das ist kein Einzelfall. Eltern fragen sich, wie es um die Tragfähigkeit der Schulen bestellt ist.
Er setzt auf Mut, Musik und Verantwortung. Der israelisch-französische Choreograph Emmanuel Gat arbeitet mit der Dresden Frankfurt Dance Company.
Die Milchstraße verbiegt sich im Takt. Astronomen vermuten dahinter die Nachwirkungen einer kosmischen Kollision.
Das Wiener Burgtheater und das Akademietheater bieten radikalkomödiantische Abende von Thomas Bernhard und Werner Schwab. Mit Verweis auf das nationalsozialistische Erbe Österreichs.
Die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth zeigt in Dresden ein Solo, das von Maxie Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ inspiriert ist.
Alexei Ratmansky zeigt, wie faszinierend es ist, wenn der klassische Tanz eine Sprache der Gegenwart spricht: Das Wiener Staatsballett brilliert mit „Kallirhoe“ in einer europäischen Erstaufführung.
Sie sind eine feste Größe im Theaterbetrieb für Kinder und Jugendliche. Die Suche aber ist nie zu Ende. Das Frankfurter Theaterhaus Ensemble wird 25 Jahre alt.
Der Höhenflug der Freien Wähler ist vorbei. Das hat mit ihrem Chef Aiwanger zu tun. An ihm liegt es aber auch, dass sie nicht abgestürzt sind.
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe plant den nächsten Ball des Sports, Marketing-Vorstand Karsten Petry kündigt dafür Veränderungen an: Die Festhalle soll stärker bespielt werden und erstmals wird es günstigere Karten im freien Verkauf geben.
Vancouver kriegt Müllers Punkte: Wer an Kanadas Westküste landet, reibt sich erst mal die Augen – und das nicht nur wegen der Zeitverschiebung.
Frauen in Iran dürfen offiziell nicht Motorrad fahren. Sie tun es trotzdem. Eine Rennfahrerin kämpft seit Jahren gegen Tabus an.
Viel literarisches Kapital in Bronze und Stein – aber wo bleibt Peter Handke? Versuch über einen Besuch im spanischen Soria.
Die Schlange für das Komparsencasting war kilometerlang: In der Modestadt Mailand wird derzeit „Der Teufel trägt Prada 2“ gedreht – und alles steht kopf.
Suhrkamp empfängt im Schloss. Die brasilianischen Verlage feiern am schönsten. Die israelischen leise. Und der Buchpreis ist ein Krimi: Eine Zwischenbilanz der Frankfurter Buchmesse 2025.
Der türkische Präsident hat die Justiz darauf abgerichtet, jeden ins Gefängnis zu werfen, der ihm nicht passt: Politiker, Künstler, Unternehmen, normale Bürger. Alle sind dran.
Mit ihren Entwürfen emanzipierten sich modebewusste Pariserinnen einst von Coco Chanel: Im Gespräch mit Maria Wiesner stellt Michaela Karl ihre Elsa-Schiaparelli-Biographie am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Straßenmusiker in Sankt Petersburg singen regimekritische Lieder. Putins Umfeld denunziert sie als „ausländische Agenten“. Eine 18 Jahre alte Sängerin wurde nun festgenommen.
In einer Stadt im Münsterland treten ein Manager und ein Beamter an, die digitalste Stadt des Landes zu erschaffen. Was entsteht, wenn Tech-Visionen auf den deutschen Verwaltungsalltag treffen?
Britney Spears’ Ex-Mann Kevin Federline bringt seine Memoiren heraus – und zeigt sich angesichts ihres Gesundheitszustands alarmiert. Die Sängerin wirft ihm vor, nur auf Profit aus zu sein.
Der ukrainische Nationalzirkus „Waterland“ gastiert bis zum 2. November in Frankfurt auf dem Festplatz mit tollkühner Artistik. Man sollte ihn keinesfalls nur aus Solidarität besuchen, sondern in Erwartung eines wunderbaren Zirkusvergnügens.
Die Vollendung der neuen Thora in Gießen ist nicht nur für die Mitglieder der Gemeinde ein Freudentag. Sie ist zugleich ein Ausweis bürgerlichen Gemeinsinns.