ARD
8.30 Tiere bis unters Dach 8.55 Tigerenten Club 9.55 Tagesschau 10.00 Immer wieder sonntags (9/14). Live 11.30 Die Sendung mit der Maus 12.00 Tagesschau 12.03 Presseclub: Der englische Skandal - Macht, Moral und Machenschaften der ...
8.30 Tiere bis unters Dach 8.55 Tigerenten Club 9.55 Tagesschau 10.00 Immer wieder sonntags (9/14). Live 11.30 Die Sendung mit der Maus 12.00 Tagesschau 12.03 Presseclub: Der englische Skandal - Macht, Moral und Machenschaften der ...
Arte 8.25Die Entdecker 8.35 Mal' mir ein Märchen! 8.45 Forscherexpress 9.10 Einfach tierisch! 9.35 Nurejew - From Russia with Love. Engl./russ. Dokumentarfilm, 2007 11.10 Mary Wigman 12.00 Arte-Reportage 12.45 Karambolage 13.00 Künstler ...
Jauch, Will, Plasberg, Maischberger, Beckmann... Auch nach der gerade bekannt gegebenen Programmreform gibt es immer noch Sendungen im Ersten, die keine Talkshows sind. Warum eigentlich?
Tu ich dir nix, tust du mir nix: Der Chef des ARD-Hauptstadtstudios ärgert sich über einen harmlosen Eintrag im "Tagesschau"-Blog - und verrät dabei viel über sein journalistisches Selbstverständnis
Uri Geller in den "Tagesthemen"? Thomas Gottschalk als "heute journal"-Korrespondent? Und "DSDS"-Kandidat Menderes Bagci als "Explosiv"-Experte am Telefon? Es ist erstaunlich, in welchem Ausmaß der Tod Michael Jacksons seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Medien durcheinander wirbelt. Eine Beispielsammlung.
Es war vorhersehbar, dass die bestürzte Republik in der Debatte um den Amoklauf von Winnenden die Schuld bei allen möglichen Verdächtigen suchen würde, vom geschmacklosen Computerspiel bis zu den sorglosen Eltern, von den überforderten Schulbehörden bis zum unaufmerksamen Freundeskreis; kaum ein Wort jedoch über das eigentliche Übel, das anzusprechen wir uns scheuen, weil unangenehm, unangepasst, unzeitgemäß, noch dazu höchst unpassend, in einer - in ihrem PISA-Stolz ohnehin gekränkten - Republik honoriger Bildungsbürger: die Schule ist zu einem verlotterten Ort geworden, einer Verwahranstalt für Kinder und Jugendliche, die jedem humboldtschen Ideal von Bildung Hohn spottet, einer standardisierten Geistaufbereitungsmaschine für den kommerziellen Zweck, vor der sich selbst und vor allem ein Seneca, der die antiken Philosophenschulen mit seinem bekannten Zitat zu mehr Wirklichkeitsnähe ermahnte, mit Grauen abwenden würde.
In bis zu drei Sondersendungen gleichzeitig informierte die ARD gestern Abend die frierende Nation, dass es in Saunen wärmer ist als draußen, man auf Eis etwas tun kann, das sich Schlittschuhfahren nennt, und es in Langewiesen keine Brötchen gab. Die Berichterstatter hyperventilierten so viel heiße Luft, dass es glatt für einen Wetterumschwung reichen könnte.
Einmal im Jahr leistet sich RTL 2 eine Reportage, die auf einer grundjournalistischen Idee basiert: herauszufinden, was 100 Tage nach einem Ereignis, das die Nachrichten beherrschte, mit den Menschen passiert ist, die daran beteiligt waren. Das ist ungewöhnlich für einen Sender, der sonst sehr genau weiß, wie er seine täglichen "News" mit Boulevard und Lifestyle aufpeppen muss, um beim jungen Publikum gegen die "Tagesschau" bestehen zu können.