Flieg, kleine Drohne, flieg!
F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis: Im August gibt es eine neue Spitzenreiterin und mörderische Neuzugänge aus Frankreich, Hamburg und Italien.
F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis: Im August gibt es eine neue Spitzenreiterin und mörderische Neuzugänge aus Frankreich, Hamburg und Italien.
Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff lebt seit 1970 in Frankfurt. Ein Gespräch über Bücher, Banken, Bahnhofsviertel – und warum ein Schriftsteller auch ein Unternehmer sein muss.
Europa soll das Schicksal in die eigene Hand nehmen? Aber was ist das Eigene, wenn Amerikaner immer schon auch Europäer sein wollten – und umgekehrt?
Wie viele Dichter brauchen wir eigentlich? Und war Henry Miller wirklich „zu dumm für einen Schriftsteller“? Hans Magnus Enzensberger lässt sicherheitshalber einen Platz in der Ruhmeshalle frei.
Wilhelm Schmid hat ein Buch geschrieben, das sich mit dem Älterwerden beschäftigt. Unser Autor hat es gelesen – und findet darin wenig, das wirklich Vorfreude auf den Prozess macht.
Zu viel Liebe zum Detail? Der Suhrkamp Verlag stellt in Anwesenheit von reichlich Prominenz seine Ingeborg Bachmann-Werkausgabe vor.
Wie ein Scheibenwischer fuhr er durch die verdruckste Klein-klein-Ästhetik der Nachkriegszeit: Willy Fleckhaus war der mutigste Art Director der jungen Bundesrepublik. Wie er deren Optik prägte, zeigt eine Schau in Köln.
Jott-we-de ist Trumpland. Weiße Trump-Anhänger und weiße Clinton-Anhänger unterscheiden sich am stärksten in ihrer Frömmigkeit, der Bildung und dem Wohnort. Warum die Landbewohner den Hohn der Städter nicht mehr ertragen können.
Der nahende September ist, lyrisch gesehen, die beste Zeit zum Sterben. Und dieses Gedicht ist ein wunderschönes, gelassenes Einverstandensein mit dem Ende, das bei Hermann Hesse aber doch noch eine Weile ausblieb.
Alle Welt liest die Bücher von Elena Ferrante. Auch die Kritikerzunft ist hellauf begeistert. Doch über all dem steht ein Rätsel: Wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym?
Nach jahrelanger Ankündigung erscheint jetzt der Briefwechsel von Peter Suhrkamp mit seiner Frau Annemarie Seidel. Er umfasst auch jene Jahre, die bis heute Anlass für den Streit über Suhrkamps Rolle im „Dritten Reich“ geben.
Wie feiert man einen toten, ohnehin zu Lebzeiten schon immer schlechtgelaunten Dichter? Suhrkamp macht es vor: Mit Wein und Essigwurst.
Lange dachte man, Donald Trump sei der Pausenkasper des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs. Nun holt er einen Sieg nach dem anderen. Wie ist das zu erklären? Ein Gastbeitrag.
Von ihm konnte man lernen, wie Sprache und Literatur als Mittel der Völkerverständigung taugen. Der große Übersetzer Karl Dedecius ist in Frankfurt im Alter von 94 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Lange hat man auf eine umfassende Biographie des Schriftstellers Thomas Bernhard gewartet. Manfred Mittermayer hat sich getraut. Aber ist er auch weit genug gesprungen?
Suhrkamp hat schwere Zeiten hinter sich. Jetzt gibt es einen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan Landgrebe, der zugleich der neue Verleger ist. Wir fragten ihn, ob er es mehr mit den Zahlen hält oder mehr mit der Literatur.
Suhrkamp stand für den Wandel der Gesellschaft und der Debattenkultur – jetzt muss der Verlag zeigen, dass das auch für ihn selbst gilt. Der erste Schritt ist bereits getan.
Der vor Gericht jahrelang geführte Existenzkampf ist vorbei. Die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zieht sich aus dem operativen Geschäft von Suhrkamp zurück. Vorstandchef der neuen AG wird Jonathan Landgrebe.
Seit die vielen Flüchtlinge kommen, gibt es Streit, heftiger als sonst. Es scheint um mehr zu gehen als bloß um Meinungen – und so anstrengend das auch sein mag: Womöglich ist es ja gut so.
Vor hundert Jahren wurde Roland Barthes geboren. Er war Philosoph, professioneller Stadtbewohner, ein großer Briefschreiber und passionierter Leser. Neue Bücher zeigen einen der vielseitigsten und aufmerksamsten Intellektuellen unserer Zeit.
Auf der Frankfurter Buchmesse macht sich das Selfpublishing immer breiter. Bleibt überhaupt noch Platz für richtige Verlage? Wir hafteten uns an die Fersen der kühnen Selbstverleger.
Erschlagen von der Flut der Veranstaltungen? Unser kommentiertes Vorlesungsverzeichnis zur Buchmesse begleitet Sie durch die Hallen.
Ist Peter Sloterdijks neues Buch Altherrenprosa? Oder erfährt das weibliche Gesäß einfach nur eine spekulative Erhöhung? Bei der Antwort hilft Kim Kardashian.
Volker Perthes fordert die Vereinigten Staaten, Europa und andere internationale Mächte zwar auf, ihre regionalen Partner im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ zu unterstützen. Den eigentlichen Kampf müssten aber diese Partner führen.
Ein Staat bespitzelt seinen berühmtesten Autor. Und der, immer schon besessen davon, was Identität ist, ärgert sich über Fehler in seiner Akte. Ein Gespräch mit dem Herausgeber von Max Frischs „Ignoranz als Staatsschutz?“.
Als ihnen 1958 die Oberschule der DDR verschlossen blieb, gingen sie eben auf Schulen in West-Berlin. Das Dokudrama „Die Klasse – Berlin ’61“ zeigt, was mit Schülern aus Ost-Berlin geschah, nachdem die Mauer gebaut wurde.
Er spricht mit Taxifahrern über Sex und mit Kranken über den Tod. Seine Bücher über das Glück oder die Gelassenheit sind allesamt Bestseller. Ein Besuch bei Wilhelm Schmid.
Da ist sie, die Liste, auf die der Literaturbetrieb wartet: Zwanzig deutschsprachige Romane stehen in der Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis.
Sechs erstaunliche Bücher machen diesen Herbst zu einem Lesefest. Und das sind nicht einmal die erwartbar gewichtigen Romane großer Autoren.
Was bedeutet es für die Liebe, wenn es im Bett nicht mehr klappt? Der Auflagenmillionär Wilhelm Schmid offeriert mit „Sexout“ Auswege.
Als Miteigentümer des Suhrkamp Verlags hatte er sich jahrelang einen erbitterten Rechtsstreit mit der Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz geliefert: Der Hamburger Medienunternehmer Hans Barlach ist tot.
Ab 2018 übertragen ARD und ZDF die Olympischen Spiele nicht mehr. Das dafür vorgesehene Millionen-Budget stünde also für andere Zwecke zur Verfügung. Wofür könnten die Sender das ganze Geld ausgeben? Wir haben da ein paar Ideen.
„O, ja, ich hab ’ne Menge erlebt, Baby“: Russell Brand ist ein gelangweilter Neureicher, ein Produkt der Unterhaltungsindustrie. Sein Revolutionsaufruf ist das selbstverliebteste Buch der Saison.
Noch immer lesen Schüler im Unterricht den „Faust“ - ein zweihundert Jahre altes Stück, das sie ohne Hilfe nicht mehr verstehen. Warum sich Schüler mit Literaturklassikern schwertun. Und sie trotzdem lesen sollten.
Frank Castorfs „Baal“-Inszenierung darf am Münchner Residenztheater nicht so oft aufgeführt werden wie geplant. Das setzte der Suhrkamp Verlag am Mittwoch nach langer Verhandlung vor Gericht durch.
Suhrkamps Rettung aus dem Geist der mäzenatischen Ethik: Wella-Erbin Sylvia Ströher erklärt, ihr Engagement bei dem angeschlagenen Verlag liege außerhalb ihrer „sonstigen Anlagestrategien“. Das spricht Bände.