Ach so, das ist meine Arbeit!
Johann Scheerer hat einen Roman über einen Musikproduzenten und einen exzessiven Rockstar geschrieben, in dem man an Pete Doherty denkt. Ein Besuch im Studio.
Johann Scheerer hat einen Roman über einen Musikproduzenten und einen exzessiven Rockstar geschrieben, in dem man an Pete Doherty denkt. Ein Besuch im Studio.
Jürgen Habermas glaubt, dass Siegfried Unseld nie mit einem der mit ihm enger verbundenen Autoren über seine Mitgliedschaft in der NSDAP gesprochen hat. Weshalb ist sich der Philosoph da so sicher?
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Siegfried Unseld, die bedeutendste Verlegerpersönlichkeit der deutschen Nachkriegsgeschichte, war von 1942 an Mitglied der NSDAP. Was bedeutet das?
Das Willy-Fleckhaus-Jahr ist eröffnet: Eine kenntnisreiche Ausstellung erinnert im Wiener WestLicht-Museum an das stilbildende Kölner Magazin „twen“.
Sein Hauptwerk „Der Fortschritt in der Philosophie“ wurde 1983 kaum zur Kenntnis genommen. Dabei gehört das Opus magnum von Karl Heinz Haag zum Besten, was die Kritische Theorie hervorgebracht hat.
Gerhard Richter hat die Motive der von ihm bearbeiteten Fotos aus Auschwitz malerisch unsichtbar gemacht und in Kommentaren wieder ans Licht geholt. Sein Umgang mit diesem Korpus von Bildern spiegelt auch den Wandel unserer Beziehung zur Kunst.
Der Schriftsteller Uwe Johnson verfasste 1964 für den „Tagesspiegel“ eine Kolumne über das DDR-Fernsehen: ein Experiment auch mit der eigenen geteilten Identität.
Es ist erreicht: Mit „Das Kind“ schließt der österreichische Zeichner Lukas Kummer die bemerkenswerte Adaption der autobiographischen Bücher seines Landsmannes Thomas Bernhard ab.
In diesem Jahr sind viele lesenswerte Sachbücher erschienen. Deren Autoren befassen sich unter anderem mit der Weimarer Republik, archäologischen Fragen und Debatten über den Wert von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Acht Empfehlungen.
In seinem neuen Roman „Odenwald“ ist Thomas Meinecke am Kindheitsort des Philosophen Adorno unterwegs. Und gerät mit seiner postmodernen Zitatprosa unter den Druck aktueller Identitätsdebatten.
Das Reale hat keine festen Grenzen: Fleur Jaeggys Erzählungsband „Ich bin der Bruder von XX“.
Vor 75 Jahren wurde die F.A.Z. gegründet. Die Geschichte des F.A.Z. Magazins war dagegen nicht ganz so geradlinig. Auch wenn seine Gestaltung die Medienlandschaft weit über die Redaktion hinaus geprägt hat.
Am Fall eines in deutscher Übersetzung nie gedruckten Hitler-Romans kann er die ganze Problematik der Suhrkamp-Kultur verdeutlichen: Zum siebzigsten Geburtstag des Literaturkritikers Lothar Müller.
Wer schmeißt auf Tiktok Bücher gegen die Wand? Wie erfolgreich ist Old Adult? Und seit wann gibt es eine Glocke ganz oben im Elfenbeinturm? Der Gossip aus der Literaturbranche rund um die Buchmesse.
Vom weltweit größten Treffen der Buchbranche sollte für Deutschland ein Aufbruchsignal ausgehen: Doch nach Suhrkamp-Verkauf und Hilferufen der unabhängigen Verlage macht sich Untergangsstimmung breit.
Ein Nobelpreisträger über das Altern, Lesenswertes zur Moderne und zur Weimarer Republik, Morbides aus der Gerichtsmedizin, das Leben römischer Kaiser – und Jürgen Habermas im Gespräch: Sachbuch-Rezensionen zur Frankfurter Buchmesse.
Er glaubte, dass Benjamin ihm auch nach dessen Tod noch auf die Finger schaute: Eine Erinnerung an den Suhrkamp-Lektor und Schriftsteller Friedrich Podszus.
Das ansteckende Böse: Die ukrainische Dichterin Marianna Kijanowska bringt mit ihrem Gedichtzyklus „Babyn Jar. Stimmen“ Kiews ermordete Juden zum Sprechen.
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Die Sensation ist perfekt: Ein Hamburger Investor übernimmt Suhrkamp. Wer ist der Mann, der jetzt ein solches Wagnis eingeht? Zum ersten Mal spricht Dirk Möhrle über seinen spektakulären Coup – und darüber, wie er sich die Zukunft des Verlags vorstellt.
Der Suhrkamp Verlag bekommt einen neuen Inhaber: Dirk Möhrle übernimmt sämtliche Verlagsanteile und wird zum Alleininhaber. Damit sind Ulla Unseld-Berkéwicz und die Familie Ströher bei Suhrkamp Geschichte.
Er ist nicht mehr da, aber an seinem 100. Geburtstag immer noch erstaunlich präsent: Autoren und Weggefährten gedenken in Berlin des Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld.
Freundlich, aber unmissverständlich klar: Zum hundertsten Geburtstag Siegfried Unselds erscheint ein Band mit hundert Briefen des Suhrkamp-Verlegers.
Wie mich Siegfried Unseld in seinen Orden aufnahm: Zum hundertsten Geburtstag des Verlegers am 28. September 2024 erinnert sich der Suhrkamp-Autor Thomas Meinecke an den Mann, seinen Verlag und seine Häuser.
Im September kreiste das Literaturrätsel von Jürgen Kaube um die Frage, welche Schriftsteller ihre berühmtesten Werke nicht in ihrer Muttersprache verfasst haben Hier kommt die Lösung in Einzelschritten für Neugierige.
Aus zwei Heimaten machte er seine Literatur: Franz Hodjak ist einer unserer sprachgewaltigsten Dichter. An diesem Freitag wird er achtzig Jahre alt.
„Es war lange schick, nicht gut über ihn zu reden“: Michael Krüger würdigt seinen legendären Verleger-Kollegen Siegfried Unseld, der am 28. September vor hundert Jahren geboren wurde.
Die Arbeitsbibliothek des Suhrkamp-Verlegers Siegfried Unseld ist jetzt Eigentum der Frankfurter Bürgerstiftung. Zur Geburtstagsausstellung ist sie im Holzhausenschlösschen zu sehen.
California Dreamin’: James Kestrels Roman „Bis in alle Endlichkeit“ führt in die Szene der Lebensverlängerer.
Ist das Denken, für das Jürgen Habermas steht, durch die Zeitenwende hinfällig geworden? Oder hat er recht mit seiner Kritik, dass der Westen an einem überholten Selbstverständnis festhält? Ein jetzt erscheinendes Interview gibt Aufschluss.
Der Suhrkamp-Verlag hat die leer stehende Villa von Siegfried Unseld an der Klettenbergstraße verkauft. Damit endet die Geschichte des Verlags in Frankfurt.
Er ist der Traumpartner eines Schriftstellers. An diesem Montag wird Christian Döring, der das deutsche Buchgeschäft seit Jahrzehnten prägt, siebzig Jahre alt: ein Geburtstagsgruß.
Für den Deutschen Buchpreis 2024 sind dreizehn Frauen und sieben Männer nominiert. Herausragende Werke kommen dieses Jahr von Martina Hefter, Nora Bossong und Clemens Meyer.
Sie hat gemodelt. Ingeborg Bachmann soll sie zum Schreiben gebracht haben. Und je mehr man von ihr liest, desto mehr friert man: Endlich wird das Werk der großen Schweizer Autorin Fleur Jaeggy auch auf Deutsch entdeckt.
Es ist eines der erfolgreichsten Philosophiebücher überhaupt: Aber was sagen die variierenden Cover-Gestaltungen von Theodor W. Adornos Bestseller „Minma Moralia“ aus?