Sein Salon ist die Steppe
Die Frankfurter Kunsthalle Schirn richtet dem Maler Wilhelm Kuhnert eine umfassende Einzelschau aus. Der „König der Tiere“ ist zu entdecken. Die Vorstellung von Afrika und seiner Tierwelt hat keiner so geprägt wie er.
Die Frankfurter Kunsthalle Schirn richtet dem Maler Wilhelm Kuhnert eine umfassende Einzelschau aus. Der „König der Tiere“ ist zu entdecken. Die Vorstellung von Afrika und seiner Tierwelt hat keiner so geprägt wie er.
Kreative Ideen gibt es mehr als genug, doch niemand hat den Mut, sie zu verwirklichen: Der Erweiterungsbau für das Museum der Weltkulturen lässt auf sich warten.
Am Eschenheimer Tor fließt nur noch der Verkehr: Seit über 13 Jahren ist der Goepfert-Brunnen mittlerweile stillgelegt. Die Ursache dafür war jedoch ein Versehen.
Das Frankfurter Städel zeigt in einer opulenten Ausstellung, wie sich die psychedelischen Zauberwürfelkonstrukte Victor Vasarelys raumgreifend aus dessen Bauhaus-Bildern auswölben.
Im Jahr 1928 gewann sie einen Wettbewerb für das schönste und charakteristischste deutsche Frauenporträt. Das Frankfurter Städel zeigt jetzt die zärtliche Kunst der Lotte Laserstein.
Max Hollein hat eine Ausstellung zu muslimischer Mode in San Francisco initiiert. Im Interview spricht er über die aufgeheizte politische Debatte in Amerika und seine neue Stelle als Direktor des Metropolitan Museums in New York.
Wie sind die Alten Meister nur zu ihren Visionen gekommen? Die Frage ist ein Sprung vom erkalteten Kraterrand der Kunstgeschichte direkt hinunter in den glühenden Lavakern. Ein paar Gewissheiten und Annahmen zur Antwort.
Sie betreibt in Frankfurt eine der renommiertesten Galerien Deutschlands. Und nimmt selbstverständlich am „Saisonstart“ teil. Ein Gespräch mit Bärbel Grässlin.
Vor zehn Jahren wurde der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main gegründet. Das wurde jetzt in der Naxoshalle gefeiert. Und zwar als Erfolgsgeschichte nach schwierigem Anfang.
Wer durch den Archäopark Vogelherd auf der Schwäbischen Alb wandert, kommt seiner ureigensten Vergangenheit ziemlich nahe.
In Frankfurt werden Denkmäler eingeschmolzen – zu Munition für den Krieg. Manch einer trauert den Kunstwerken nach, andere sind froh, dass sie weg sind.
Noah Charney hat ein anregendes Buch über verlorene Meisterwerke geschrieben: „The Museum of Lost Art“ erzählt Geschichten von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstschätzen, die verschwunden sind.
Im Speisesaal der Bundesbank haben viele wichtige Banker und Politiker gespeist. Jetzt kommt er in berühmte Museen Europas. Das hat mit seiner Entstehungsgeschichte zu tun.
Das „Städelkomitee 21. Jahrhundert“ tut seit zehn Jahren Gutes für sein Museum und schiebt die eigenen Interessen dabei in den Hintergrund. So entsteht eine unvergleichliche Sammlung zeitgenössischer Kunst.
„Wer reinkommt, atmet erleichtert auf“, heißt es beim Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Das MMK ist nicht das einzige Museum, dass dank der Hitze mehr Besucher begrüßen kann.
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
Lockert Facebook seine Zensur von Kunstwerken, auf denen Nacktheit zu sehen ist? Nach dem klug aufbereiteten Protest belgischer Museen und Touristiker sieht es so aus. Man darf gespannt sein.
„After Rubens“: Die Absolventen der Frankfurter Städelschule zeigen ihre Kunstwerke zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder im Städel-Museum.
In einem Anbau des Frankfurter Städel serviert das Holbein’s gute Bistrogerichte. Dabei wird hier ein Bogen um die ganze Welt gespannt mit einem ganz besonderen österreichischen Touch.
Tiefgründiger Look: Immer mehr Neubauten sind schwarz. Früher in einigen Regionen zwingend, löst die Trendfarbe nun manch architektonische Weißheit ab.
Das Wellblech als Überwindung und Grenze, offen und geschlossen. Der Künstler Manuel Franke möchte mit seiner Installation eine ambivalente Raumerfahrung erzeugen.
Die Schau „Michael Riedel. Grafik als Ereignis“ zeigt Arbeiten des Künstlers im Frankfurter Museum Angewandte Kunst. Riedels Werk ist schwer zu fassen, aber geeignet, einen nachhaltig zu beeindrucken.
Hilmar Hoffmann zeigte in zwei Jahrzehnten als Kulturdezernent Frankfurts, wie man einer Stadt durch überlegte Kulturpolitik ein neues Gesicht geben kann. Mit Durchsetzungsvermögen, aber auch mit intellektueller Durchdringungskraft. Nun ist er mit 92 Jahren verstorben.
So ehrlich nackt, doch nie entblößt: Frank Auerbach und Lucian Freud entstellen im Städel Gesichter zur Kenntlichkeit. Die Graphik dieser beiden Außenseiter ist ebenso einzigartig wie verstörend.
Das Offenbacher Projekt „Eine Stadt zeigt sich. Offen“ geht diesmal über die Stadtgrenze hinaus und integriert Frankfurter als Gastgeber. Sie laden Fremde in die eigenen vier Wände ein, um von sich zu erzählen.
Wenn es knallt, kracht und Funken schlägt, ist Sandra Kranich in ihrem Element. Kranich hat ihre Leidenschaft für Feuerwerke zu Kunst gemacht.
Die Inneneinrichtung der Frankfurt Kunsthalle Schirn wird ab Juli saniert. Dafür bleibt das Ausstellungsgebäude bis September geschlossen. Die Kosten liegen im einstelligen Millionenbereich.
Fast ein Jahr lang hat das New Yorker Metropolitan Museum nach einem neuen Direktor gesucht, jetzt übernimmt der Österreicher Max Hollein das renommierte Museum. Er hat viele Probleme zu bewältigen.
Jakob Nussbaum galt seit 1900 als großer Frankfurter Maler. Nach Hitlers Machtübernahme packte er seine Koffer und emigrierte. Nun kehren seine Bilder zurück.
Das „Bildnis Erhard Göpel“ steht nun nicht mehr allein: Göpels Witwe Barbara hat ein ganzes Konvolut den Staatlichen Museen Berlin vermacht.
Frühstücken kann mehr sein als sich morgens selbst den Kaffee zu kochen und das Brot zu schneiden. In diesen Lokalen in Frankfurt zum Beispiel: 13 Tipps, von gemütlich-bistrohaft bis elegant.
Nach langen Verhandlungen haben sich das Städel Museum in Frankfurt und die Erben des wichtigen Werks darauf geeinigt. Die Ersteigentümer von Beckmanns „Eisgang“ wurden von den Nationalsozialisten ermordet.
Das Städel zeigt Werke von Hermann Glöckner und Rudolf Jahns in einer kleinen Schau. Glöckner hatte immer wieder Schwierigkeiten mit der Kunstdoktrin in der DDR.
Soll man Werke von Künstlern aus ethischen oder moralischen Gründen abhängen? Der Frankfurter Museumschef Philipp Demandt warnt davor, Museen dem Zeitgeist zu unterwerfen.
MeToo und die Kunst: Wie geht man mit Werken von als gewalttätig beschuldigten Künstlern um? Philipp Demandt, Chef der Frankfurter Museen, hat eine Antwort.
Börsenchef Weimer möchte mit dem neuen Börsengebäude in Frankfurt zeigen, dass die Börse kein Kunstprodukt ist, sondern etwas zum Anfassen. Mehr als 100.000 Besucher im Jahr werden als Ziel gesetzt.