Liebe, Begehren, Gewalt
Der Prado zelebriert die mythologische Malerei Tizians und seiner Nachfolger, zeigt aber auch den Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Blick.
Der Prado zelebriert die mythologische Malerei Tizians und seiner Nachfolger, zeigt aber auch den Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Blick.
Der Internationale Museumstag am 16. Mai findet dieses Jahr in Hessen nur digital statt. Wegen der Corona-Pandemie bleiben die Museen geschlossen.
Als Anthony Yeboah im Garten des Liebieghauses Fußball tanzte wie sonst nur die Barockskulpturen darin: Dem Homo museologicus Herbert Beck zum achtzigsten Geburtstag.
Wer in diesem Corona-Jahr Konfirmation oder Kommunion feiert oder organisiert, braucht starke Nerven. Oft ist noch kurz vorher nicht klar, ob die Gottesdienste stattfinden können.
Um Geld geht es auch hier: Der Banker Wolfgang Kirsch ist neuer Chef der Städel-Administration. Das Museum sieht er für die Zukunft gut gerüstet.
Den Politikern gelingt es gegenwärtig nicht, das Staatsschiff und seine Besatzung bestmöglich durch die Pandemie zu navigieren. Sie kaschieren Wirrwarr und Ratlosigkeit.
In der vierten Einzelausstellung von Bettina von Arnim in der Frankfurter Galerie PPC stehen die Arbeiten auf Papier im Zentrum. Besonders von der „Countdown“-Mappe mag man sich kaum mehr lösen.
Wer ins Museum möchte, muss sich auf einen großen Andrang und begrenzten Einlass einstellen. Eine Museumstour durch Frankfurt am ersten Wochenende nach der Lockerung des Lockdowns.
Die SPD schneidet auf kommunaler Ebene weitaus besser ab als im Bund. Hessen sollen bald 5,8 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Städel hat wieder geöffnet. Es zeigt mit „Städels Beckmann/Beckmanns Städel“ eine Schau mit grandiosen Werken und kulturhistorischen Einblicken vor allem in Beckmanns Frankfurter Jahre.
So wie der Wähler vor dem Wahlzettel hat auch der geneigte Museums- und Kunsthallenbesucher die Qual der Wahl. Nach dem Lockdown kommt dem Ausstellungsgänger das Angebot schier grenzenlos vor.
Elfriede Lohse-Wächtler wurde von den Nazis in der Psychiatrie ermordet. Was sie vor der Einweisung schuf, prophezeite eine große Karriere. Ihre Werke aus der Anstalt sind erschütternde Zeugnisse des Euthanasie-Programms.
Das Städel Museum in Frankfurt hat mit „Museum für zu Hause“ ein neues Digitalangebot aufgestellt. So kann sich der mittlerweile entwöhnte Kunstfreund etwa auf Max Beckmann einlassen.
Die alljährliche Leistungsschau der Frankfurter Städelschule ist zu einem digitalen „Rungdang“ mutiert. Das zeigt: Das Medium ist die Botschaft, wieder einmal. Und jetzt so richtig.
Eine herausragende Porträtzeichnung R. B. Kitajs bereichert die Sammlung des Städel Museums Frankfurt: Sie zeigt den Schriftsteller Philip Roth.
Wer zählt die Bänder, kennt die Muskeln? Der Zeichner Stephan Spitzer macht Medizinern das Leben kenntlich. Von seiner Kindheit an lag der Beruf nahe – aber er ergriff ihn dennoch spät.
In der Frankfurter Schirn Kunsthalle hängen derzeit die bedeutendsten Gemälde aus kanadischen Sammlungen. Ein wertvoller Schatz, der den Augen des Publikums vorerst verborgen bleibt.
Kultur für alle: Dazu gehörte einst in Frankfurt auch der freie Museumseintritt. Für Kinder und Jugendliche gibt es ihn jetzt wieder. Manche halten das für Symbolpolitik.
Mehr als 80 Millionen Dollar hat Sotheby’s in New York für Sandro Botticellis „Porträt eines jungen Mannes mit einem Medaillon“ erhofft. In einer Live-Auktion erfüllt er die Erwartung, übertrifft sie aber auch nicht.
Die Architekten Till Schneider und Michael Schumacher bezweifeln, dass Oper und Theater abgerissen werden müssen. Im Interview erklären sie, was sie von Flaniermeilen halten – und warum Autos für sie zu viel Platz einnehmen.
Die Alten Meister sind unter uns: Jetzt kommt der auf achtzig Millionen Dollar geschätzte Botticelli zum Aufruf. Ein Blick auf die Preise des Markts.
Die Kunsthalle Bremen hat ihre Sammlung nach dem Zweiten Weltkrieg auf kluge Weise erweitert. Das taten auch noch weitere Museen, wie nun bestens dokumentiert ist.
Jüdische Unternehmer haben in Frankfurt ihren Klub wie heute Hopp professionalisiert und kommerzialisiert. Der FSV war sogar dem FC Bayern voraus – dann kamen die Nazis. Markwart Herzog über eine bis heute nachwirkende Zäsur.
Die Künstlerin Giulietta Ockenfuß kennt sich aus mit malerischer Macho-Kultur und der Zusammenarbeit mit Kolleginnen. Für die Zukunft hat die Frankfurterin einiges geplant.
Ähnlich wie in diesen Tagen blickten die Frankfurter auch im Januar 1946 auf ein Jahr jenseits jeder Normalität zurück. Doch mit den Schrecken des Krieges sind die Herausforderungen der Pandemie kaum zu vergleichen.
Im Corona-Jahr ist alles anders, auch die Feiertage. Wie verbringen wir Weihnachten im Lockdown? Sieben Redakteure berichten.
Wegen der Coronakrise mussten viele Museen auch ihren Shop schließen. Wer dennoch künstlerische Geschenke für die Weihnachtszeit sucht, findet sie zum Beispiel im Atelierfrankfurt oder der Caricatura.
Die Verlängerung des Lockdowns trifft die Kultur unterschiedlich hart. Der Wille, sich dennoch nicht unterkriegen zu lassen, eint die großen Institutionen und die freie Szene.
Wie bedeutend die römische Stadt Nida gewesen ist, lassen die Fragmente einer Wandbemalung erahnen. Das Archäologische Museum Frankfurt versucht, ihr Geheimnisse zu entlocken.
Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten finden keine Einigung für das Beherbergungsverbot, und bei den Brexit-Verhandlungen kommt frischer Wind auf. Das Frankfurter Städel kauft sein bislang teuerstes Ausstellungsobjekt. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Essenz der Zwanziger in einem Bild: Das Städel Frankfurt erwirbt als teuersten Ankauf seiner Geschichte ein Gemälde, das im Grunde immer schon in die Sammlung gehörte.
Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt am Montag der Umbau der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs. In fünf Jahren ist auch die Umgestaltung des oberirdischen Platzes an der Reihe, der in einem betrüblichen Zustand ist.
Die Corona-Pandemie bremst die Ausbildung junger Architekten: Die Städelschule in Frankfurt sagt den aktuellen Jahrgang ab. Die Studenten sind aufgebracht.
Ein Porträt von Sandro Botticelli kehrt in den Markt zurück. Mit einer Erwartung von 80 Millionen Dollar wird dem raren Bildnis eine steile Karriere zugetraut.
Der Ankauf der „Sammlung Kicken“ für das Museum Kunstpalast für acht Millionen Euro war der Stolz Düsseldorfs. Warum nennen Kritiker den Preis überzogen und den Ankauf „eine Verhöhnung leidenschaftlicher Sammler“? Eine Recherche.
Podcasts werden immer beliebter. Auch Unternehmen wenden sich diesem Format zu, zum Beispiel die Deutsche Börse. Dort ist der Hörgenuss Teil einer größer angelegten Strategie.