Noch einmal Theater spielen
Schlicht inszeniert und ungemein intim: Das Dokumentartheaterstück „Everywoman“ feiert bei den Salzburger Festspielen Uraufführung. Worum es an diesem Abend geht? Um den Tod – und um die letzten Träume von Helga Bedau.
Schlicht inszeniert und ungemein intim: Das Dokumentartheaterstück „Everywoman“ feiert bei den Salzburger Festspielen Uraufführung. Worum es an diesem Abend geht? Um den Tod – und um die letzten Träume von Helga Bedau.
Vom Schlagen einer Eiche bis zum fertigen Tisch kann es bei der österreichischen Naturholzmöbelmarke Team 7 lange dauern. Wir zeigen die Produktion im Zeitraffer.
Ein neues Papier von Charité-Medizinern um Stefan Willich sorgt für Wirbel: Es empfiehlt Orchesterkonzerte mit Publikum ohne Sitz-Abstand, aber mit Maske. Monika Grütters lobt es als wichtigen Schritt für die Öffnung des Musikbetriebs.
Andreas Matthä ist Generaldirektor der österreichischen Staatsbahn. Das Bahn-Urgestein legt nicht nur die Schlafwagen wieder neu auf, sondern hat auch große Pläne für den Transit.
Wegen Corona mussten die Veranstalter viele Konzerte und Auftritte streichen. Doch das, was bei den Salzburger Festspielen stattfinden konnte, Auftritte von Sonya Yoncheva, Patricia Kopatchinskaja und Riccardo Muti, wusste zu begeistern.
Von mitteilungsfreudigen Komponisten und Klangereignissen im pianissimo: Bei den Festspielkonzerten „Fragmente – Stille“ klingt nicht alles groß. Dafür gibt es Ohrwurm-Potential.
Das Davos Festival reagiert mit Picknick-Konzerten, lokalen Musikern und Nachwuchskünstlern auf die Pandemie. „Von Sinnen“ ist das Motto, man erlebt Musik voll Innigkeit und Überschwang.
Ein Reizbegriff wird zur Verständlichkeit gebracht: Das Deutsche Theatermuseum in München zeigt auf faszinierende Weise, wie es zum Regietheater kam.
Seit Corona ist in Arztpraxen nichts mehr wie vorher – im positiven Sinne. Eine Studie versucht zu zeigen, wie die Pandemie die Arbeitsweise von Hausärzten verändert hat. Gelernt haben auch die Patienten.
Richterspruch +++ EU +++ Vertreibung +++ Aerosole +++ Salzburger Festspiele +++ Hilfslieferungen für Syrer +++ Sterbehilfe +++ Klimaforscher +++ Intellectual Dark Web +++ Wagnerschatz
Seit einem halben Jahr vertritt Matthias Buck die Deutsche Bank in der Region Rhein-Main. Auf der Agenda des gebürtigen Badeners stehen nicht nur Hilfskredite und Niedrigzinsen – sondern auch politische Grundsatzdebatten.
Wehrlosigkeit im Angesicht des Todes: Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wird Ferdinando Paërs Oper „Leonora“ zu einem brillanten Gesangsfest.
Als ob noch alles ganz normal wäre: Bei den Salzburger Festspielen wird mit bohrender Inständigkeit gesungen und traumwandlerisch schön Mahler gespielt.
Wenn die Sitznachbarin einem ausladend Luft und Aerosole zufächert: Bei den Salzburger Festspielen wird der Gebrauch eines Fächers während der Vorstellungen untersagt.
Theaterskandale gab es immerhin auch: Salzburg zeigt eine Ausstellung zu hundert Jahren Festspielgeschichte. Was als Friedensprojekt begann, ist heute ein Großunternehmen geworden.
In Hitzacker sind die Hörer schon lange an Herausforderungen gewohnt, deshalb fällt dieser Jahrgang der Sommerlichen Musiktage gar nicht so sehr aus dem Rahmen.
Gepfefferte Bonmots und sprachlose Raserei: Igor Levit spielt bei den Salzburger Festspielen alle Klaviersonaten Beethovens und erzählt dabei viel über Witz und Pathos in Zeiten des Leistungsdrucks.
Im Zuge der MeToo-Bewegung wurden auch gegen den Opernsänger Missbrauchsvorwürfe laut. Lange schwieg er dazu. Doch nach seiner Corona-Erkrankung will er nun um seinen Ruf kämpfen. Ein Gutachten könnte das allerdings erschweren.
Akkorde, die wie Krusten zerbersten, Idyllen, die zu Elegien werden, Formen, die uns atmen lassen: Der Pianist Grigori Sokolow bannt bei den Salzburger Festspielen das Publikum mit Mozart und Schumann.
Corona hat die klassische Musik hart getroffen. Konzerte fallen aus, Künstler können nicht auftreten. Entscheidend für Hilfsmaßnahmen ist die Frage, wie schützenswert die Klassik ist.
In Bayern ist die A 8 zwischen Salzburg und München nach schweren Regenfällen vorerst nicht mehr befahrbar. Am frühen Morgen herrscht ein Verkehrschaos. Im Landkreis Rosenheim kam es zu erheblichen Überschwemmungen.
Weise, meisterhaft, liebevoll: Die Neuinszenierung von Mozarts „Così fan tutte“ ist wirklich ein Fest. Erstmals dirigiert mit Joana Mallwitz eine Frau. Und Johannes Martin Kränzle ist ein epochaler Don Alfonso.
Bei den Salzburger Festspielen wird Peter Handkes Märtyrer-Szene „Zdeněk Adamec“ uraufgeführt. Der Text ist groß, die Inszenierung wirkt hilflos. Nur einer malt inbrünstig Fluchtwege in die Luft.
Wenn das hier gut geht, können die Theater europaweit aufatmen: Die Salzburger Festspiele starten unter Virus-Bedingungen in ihr hundertstes Jubiläum.
Die Premiere von Richard Strauss’ Oper „Elektra“ gelingt in Salzburg großartig. Der Dirigent Franz Welser-Möst sowie die beiden litauischen Sopranistinnen glänzen. Aber das Publikum zeigt wenig Verantwortungsgefühl.
Elektra von Richard Strauss. Regie führt Krzysztof Warlikowski, die Wiener Philharmoniker spielen unter der Musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst.
Am Samstagnachmittag haben die großen Salzburger Festspiele begonnen. Veranstalter und Gastgewerbe verpflichten sich zu hohen Sicherheitsstandards – und hoffen für die gesamte Kulturbranche, dass es gelingt.
Auch zwei hessische Opernstars treten bei den Salzburger Festspielen auf: Tanja Ariane Baumgartner und Johannes Martin Kränzle über Proben unter Corona-Bedingungen und andere Erfahrungen.
Der größte Internetknoten der Welt wächst, die Arbeitslosenquote steigt, und einem Oberstaatsanwalt wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Das – und was sonst noch wichtig ist – in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Vor hundert Jahren fanden die Salzburger Festspiele zum ersten Mal statt. Sie träumten von einem durch Kultur geeinten Europa – eine Idee, die dabei ist, zum Relikt zu werden.
Früher war der Wolfgangsee als Urlaubsziel von Helmut Kohl bekannt. Jetzt macht er als Corona-Hotspot von sich Reden. Die Hoteliers wollen alle Servicekräfte testen lassen. Das hatte die Regierung schon früher angeboten – ohne großen Erfolg.
Kommenden Samstag eröffnet Helga Rabl-Stadler die Salzburger Festspiele. Sie sieht das riskante Ereignis als Vorreiter für die gesamte Kulturbranche in Corona-Zeiten. Für Tests wurden 300.000 Euro budgetiert.
Ein bisschen ist „der Lack ab“ vom glänzenden Image des Bundeskanzlers Kurz. In Österreich steigt die Zahl der Corona-Infektionen wieder. Reisewarnungen und Grenzsperrungen sollen helfen.
Philologie trifft Ethnologie: Der Gambist Vittorio Ghielmi und sein Ensemble „Il Suonar Parlante“ präsentieren ein Konzert jenseits von schmerzlicher Dissonanz.
Covid-19 deckt Mängel in der medizinischen Versorgung auf. Deswegen profitieren reiche Staaten von den Ärzten ärmerer südosteuropäischer Staaten. Die Frustration in Europa ist groß.
Der Dirigent Paavo Järvi macht Estland zum Exzellenzzentrum für Orchesterkultur, doch er sorgt sich um die Zukunft der Musik: Immer weniger Schüler wollen sie zum Beruf machen.