Die Patriarchalin privat
Von Zuschreibungen, Anfeindungen und dem explodierenden Impliziten: In Sabine Derflingers Porträtfilm „Alice Schwarzer“ verschwimmen die Grenzen zwischen Porträt und Selbstinszenierung.
Von Zuschreibungen, Anfeindungen und dem explodierenden Impliziten: In Sabine Derflingers Porträtfilm „Alice Schwarzer“ verschwimmen die Grenzen zwischen Porträt und Selbstinszenierung.
Wachsende Bredouille: „ein vibrierendes Kind“, die nachgelassenen Erinnerungsminiaturen des iranisch-deutschen Dichters SAID
Habecks Staatssekretär Patrick Graichen kennt sich fachlich gut aus und ist zentraler Teil eines immer mächtiger werdenden grünen Geflechts in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Porträt.
Robert Wilson inszeniert sein Stück „H – 100 seconds to midnight“ am Thalia Theater in Hamburg. Es ist ein Ereignis, wie noch fast jeder Abend mit diesem Künstler. Und doch fragt man sich, warum einen sein Theater anzieht und gleichzeitig kaltlässt.
Strenger Bob, dunkle Sonnenbrille, rigide Arbeitshaltung: Anna Wintour, die „Vogue“-Chefin, ist die mächtigste Frau der Mode. Eine neue Biographie behauptet, dass sie auch hilfsbereit sein kann.
Ähnlichkeit erstellt der Betrachter: Der Zeichner Nikolaj Dudek ist der 29. Künstler, der die Schaufenster der Frankfurter Restauratorenwerkstatt Burgdrogerie gestaltet.
The Nest Collective fügt seinem Dokumentarfilm-Projekt „The Feminine and The Foreign“ ein Kapitel aus Rhein-Main hinzu. Premiere war bei der Biennale Wiesbaden.
Frederic Law Olmsted hat Anlagen wie den Prospect Park in Brooklyn und den Central Park in Manhattan entworfen. Jetzt hat Stanley Greenberg Bäume fotografiert, die Olmsted vor hundertfünfzig Jahren gepflanzt hat.
Er machte die tiefe, reflektierende Literatur bestsellerfähig: Zum Tod des spanischen Schriftstellers Javier Marías.
Der streitbare Dokumentarfilm „All the Beauty and the Bloodshed“ ist der Sieger des Filmfests von Venedig 2022 – und auch sonst belohnte die Jury vor allem Mut.
Die neue britische Premierministerin wird bald erleben, dass Regieren mehr sein muss als Anbiederei an eine nostalgieverliebte Basis. Kann sie das Land zusammenhalten? Elisabeth II. kann es nun nicht mehr.
Der Enkel zu Besuch beim Großvater: Lucian Freuds Familienbilder werden im Londoner Sigmund-Freud-Museum gezeigt. Auch das berühmte Sofa des Psychologen hat dort einen Platz.
In der Serie „The Serpent Queen“ erzählt Katharina von Medici ihre Geschichte selbst. Was hinter der Idee steckt, der vermeintlich grausamen Herrscherin das Wort zu geben, haben wir den Autor Justin Haythe gefragt.
70 Jahre lang wurde im Vereinigten Königreich „God save the Queen“ gesungen. Das wird sich mit König Charles III. ändern. Die Hymne ist nicht die einzige Stelle, an der sich die Briten an den neuen Monarchen anpassen müssen.
Von charismatischer Autorität: Königin Elisabeth II. gab für Großbritannien wie ein ruhig schlagendes Metronom den Takt vor. Dabei blieb sie immer ein Emblem – öffentlich einsehbar, aber nie wirklich zu entziffern.
Schlechte Scherze und hektische Fragen: In ihrer Sendung zur Energiekrise lässt Maybrit Illner ausgerechnet die einzige echte Expertin nicht ausreden. Die missglückte Sendung mit Jens Spahn und Hubertus Heil erlebt zum Schluss den passenden Höhepunkt.
Zwei neue Porträts schmücken künftig das Weiße Haus: das des ehemaligen Präsidenten Barack Obama und seiner Frau Michelle Obama. Donald Trump hatte in seiner Amtszeit mit der Tradition gebrochen.
Wikinger, Normannen und durchlöcherte Steilküsten: Im Südosten Irlands stolpert man auf Schritt und Tritt über Relikte und Inszenierungen der irisch-englischen Geschichte.
Rechnen ist eben nicht alles im Schach: Eine monumentale Biographie des deutschen Weltmeisters Emanuel Lasker liegt nun vollständig vor.
In der Mainzer Martinus-Bibliothek sind zwei unbekannte Gedichte von Karoline von Günderrode entdeckt worden. Sie sind demnächst im Deutschen Romantik-Museum zu sehen.
Im leerstehenden Schloss Fürstenberg gründete Herzog Carl von Braunschweig-Wolfenbüttel 1747 eine Porzellanmanufaktur. Jetzt feiert das Museum Fürstenberg ihren 275. Geburtstag mit einer besonderen Schau.
Von ABBA-Memorabilia über Designklassiker bis zu Ausstattungsstücken aus einem Schloss: Vorschau auf Auktionen bei Bukowskis in Stockholm und Bruun Rasmussen in Kopenhagen.
Sechs Jahre lang lebte Christoph Martin Wieland auf Gut Oßmannstedt und machte es zu einem Zentralort der Weimarer Klassik. Eine neue Dauerausstellung erinnert an den Dichter.
Wo sich Aktivisten und Künstler tummeln: Ein Fotoband porträtiert die 125th Street in New York als Schauplatz der Selbstdarstellung und Gentrifizierung.
Jutta Dönges hat als Leiterin der Finanzagentur beim Staatseinstieg in die Lufthansa die Fehler ihrer Vorgänger bei der Commerzbank-Rettung vermieden. Jetzt hat sie Lust auf etwas Neues. Ein Porträt.
Die Vizepräsidentin gilt als die eigentliche Machthaberin in Argentinien. Der mutmaßliche Mordversuch an ihr wird das Land weiter polarisieren.
In einer Facebook-Gruppe, die gegen die Sperrung des Frankfurter Mainkais gegründet wurde, schreibt ein Lehrer einen kritischen Kommentar gegen den Autoverkehr. Einem Mitglied der Gruppe gehen daraufhin die Nerven durch.
Vor 50 Jahren ermordeten palästinensische Terroristen während Olympia elf Athleten, Trainer und Kampfrichter der israelischen Mannschaft. Der Kampf gegen Antisemitismus im Sport ist aktueller denn je.
Tausende nehmen in Moskau Abschied vom letzten sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow.
Ist sie Wissenschaftlerin? Buchautorin? Politikberaterin? Moderatorin? Aktionistin? Führungsfigur? Oder alles auf einmal? Ein Porträt.
Mit Tempo und Freude am Detail: Volker Hagedorn erzählt vom europäischen Musikleben der Jahre 1900 bis 1918.
Nicht nur in seinem Geburtsort ist die Erinnerung an Benito Mussolini noch wach. Auch die italienischen Rechtspopulisten atmen seinen Geist. Kehrt nach den Parlamentswahlen der Faschismus wieder?
Der britische Bahngewerkschaftler Mick Lynch kündigt lange Arbeitsniederlegungen an. Dennoch genießt er Sympathien auch im gegnerischen Lager.
Alfred Glander hat früh die Bedeutung der Digitalisierung erkannt. Bei Kik vollzieht er den Wandel hin zum datengetriebenen Händler.
Bindemittel in diesem Buch ist der kategorische Imperativ genauer Sprache: Uwe Dicks legendäre „Sauwaldprosa“ in ihrer letztgültigen Fassung.
Sherry Rehman ist nicht nur eine südasiatische Kassandra. Ihr politisches Engagement hatte ihr in Pakistan auch Anfeindungen und Todesdrohungen eingebracht.