Sie war so frei: Ottilie Roederstein im Städel
Selbstbestimmt leben und malen, das konnten damals nicht viele Frauen: Die Malerin Ottilie Roederstein hat es geschafft. Im Frankfurter Städel Museum lassen sich ihr Leben und Werk nun entdecken.
Selbstbestimmt leben und malen, das konnten damals nicht viele Frauen: Die Malerin Ottilie Roederstein hat es geschafft. Im Frankfurter Städel Museum lassen sich ihr Leben und Werk nun entdecken.
Frösche küssen war gestern: Oren Lavie und Anke Kuhl zeigen in ihrem neuen Kinderbuch, wie man eine Kröte nach allen Regeln der Kunst umarmt.
Die Sammlungen von Naturkundemuseen beherbergen oft Tausende von Vogelbälgen. So makaber das oft erscheint, ihr Wert für die Forschung ist enorm.
Die amerikanische Autorin Joan Didion hat es wie keine andere geschafft, hinter die Geheimnisse unserer Zeit zu schauen. Das Geheimnis ihrer eigenen Anziehungskraft bleibt das größte von allen.
Langsam, immer langsam, du kannst dein Leben noch ändern: Auf dem Pilgerweg des Ignatius von Loyola, des Urvaters der Jesuiten, vom Baskenland nach Barcelona.
Der Ukraine-Krieg, eine Reise ins Ungewisse und Gender-Themen: Die zwölften Wiesbadener Fototage setzen an sechs Stationen Aktuelles in Szene.
Cornelia Woll kennt als Politikwissenschaftlerin Amerika und Europa. Jetzt will sie die Hertie School in Berlin in die Zukunft führen.
Glück des Zeichnens: Das Romantik-Museum in Frankfurt führt vor, wie überaus wichtig die Kulturtechnik des raschen Hinwerfens von Linien im Zeitalter Goethes war.
Der Chefredakteur der Illustrierten „Paris Match“, Bruno Jeudy, fand es nicht witzig, dass der Verlagschef eine Titelgeschichte an ihm vorbei ins Blatt hievte. Jeudy bot Paroli und – flog raus.
Denkmal-Legenden der großen und kleinen Leute verband er zu einem Gesamtbild Europas: Zum Tod des Wiener Historikers Michael Mitterauer.
Ist Hannover die deutsche Haupstadt der Fotografie? Mal sehen: Das Sprengel Museum schaut zurück auf fünfzig Jahre Spectrum Photogalerie.
Reduziert und anarchisch sind die Tierdarstellungen des israelischen Künstlers Abi Shek. Seine Schattenbilder sind nun auf Burg Kronberg zu sehen.
Menschen, Landschaften und Künste haben die Zeitgenossen Goethes gezeichnet. Ihre Werke – und die Goethes selbst – sind bis November im Romantikmuseum zu sehen.
Von wegen nordrhein-westfälische Provinz: Klaus Englert zeichnet in seinem kundigen Architekturführer ein Porträt Düsseldorfs als moderner und weltoffener Stadt.
Für die Sterne gab er die Musik auf: Vor 200 Jahren starb der Astronom William Herschel. Er hat unter anderem den Uranus sowie die Infrarot-Strahlung entdeckt.
Wenn Verzweiflung angesichts des Weltgeschehens in Gedichte überführt wird: Ilma Rakusas lyrisches Tagebuch „Kein Tag ohne“.
Keiner war wie Dürer: Das Musée Condé bei Paris feiert zum 200. Geburtstag seines Gründers den Zauberer des Griffels. Die Kuratoren zeigen rund zweihundert Werke Dürers.
Es sind nicht nur die Gesichtszüge, die Doppelgänger gemein haben: Sie gleichen sich in zahlreichen Genen und auch in ihren Lebensgewohnheiten. Das macht eine aktuelle Studie für die Forensik interessant.
Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel ist Gründungsmitglied der Grünen und nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Das Fischsterben in der Oder, seine bisher größte Herausforderung, hat ihn schockiert.
Die Scorpions sind die im Ausland anerkannteste deutsche Rockgruppe. Jetzt werden sie noch einmal Amerika erobern. Nur zu Hause finden ganz viele sie peinlich. Warum eigentlich?
Voyeur der Todsünden: Marcel Jouhandeaus Schwanken zwischen Scham und Schwärmen für den Faschismus, vorgeführt an seinem Reisetagebuch und einer Erzählung.
Die Partei Brüder Italiens führt in den Umfragen. Eine von kremltreuen Oligarchen finanzierte Webseite attackiert nun Parteichefin Meloni: Sie sei nur aus Imagegründen gegen den Ukrainekrieg und wähle „den Weg ins Chaos“.
Indiens Unabhängigkeitstag +++ Chinas Militärübungen +++ Wolodymyr Rafejenko
Vor zwei Jahren hat eine junge Demokratiebewegung Thailand aufgerüttelt. Mittlerweile ist es still um sie geworden. Die Justiz setzt den Aktivisten mit Prozessen wegen Majestätsbeleidigung zu.
Ferienzeit. Egal ob unterwegs oder zuhause als Gastgeber: Man will nicht bekannte Touristen-Attraktionen besuchen oder zeigen. Es soll einzigartig, abseits ausgetretener Pfade sein. Warum uns das wichtig ist.
Schloss Fasanerie bei Fulda zeigt Porträts und Landschaften von Johann Heinrich Tischbein dem Älteren. Als Hofmaler schuf er vor allem Porträts.
Das ZKM in Karlsruhe widmet dem amerikanischen Videokünstler John Sanborn eine Retrospektive. Sie zeigt ihn als Pionier und Meister vieler Klassen, den nun existenzielle Fragen umtreiben.
Kinderleid als Folge des Bürgerkriegs: Gusel Jachina erzählt in „Wo vielleicht das Leben wartet“ von einer Rettungsaktion im revolutionären Russland des Jahres 1923.
Reisebuch
Der Künstler Jordan Wolfson stellt sich im Kunsthaus Bregenz den Abgründen der technologisch aufgerüsteten Gegenwart mit einem Mix aus ungenierter Indifferenz und schwarzem Humor.
William Ruto hat die Präsidentschaftswahl in Kenia gewonnen. Über den Sieg wird aber noch heftig gerungen. Ein Porträt
Mit genauem Blick auf Frankreichs glitschige Küstenfauna: Eine Ausstellung im Pariser Jeu de Paume entdeckt das Werk des Naturfilmers und Widerständler Jean Painlevé neu.
Das Porträt +++ Strom aus Atomkraft +++ Gendern von oben +++ Literarisches Leben: Éric Marty +++ Jean-Jacques Sempé gestorben +++ Stadtplanung
Die spanischen Auktionshäuser feierten im ersten Halbjahr Erfolge mit alten Bekannten. Für Höhepunkte sorgte geschütztes Kulturgut.
Gerhard Roth ist ein Hirnforscher, der schwerwiegende inhaltliche Lücken seiner Disziplin nicht verschweigt. Heute feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.