Der Sohn des Physikers
Erwin Planck war im Widerstand aktiv und wurde von den Nazis umgebracht. Was mag in seinem Vater vorgegangen sein? Wie war das Verhältnis zwischen beiden? Zu den Umständen einer literarischen Annäherung.
Erwin Planck war im Widerstand aktiv und wurde von den Nazis umgebracht. Was mag in seinem Vater vorgegangen sein? Wie war das Verhältnis zwischen beiden? Zu den Umständen einer literarischen Annäherung.
Seit die Menschen sprechen können, fluchen sie auch. Über die Geschichte des Fluches in allen Facetten erzählt die neue Ausstellung im Museum für Kommunikation Frankfurt.
Der ukrainische Autor Andrej Kurkow rückt in einem Kriminalroman die Geschichte seiner Heimat ins Licht.
Die Erschütterung ist am wenigsten dort zu spüren, wo sie ausgelöst worden sein soll: in Taiwan. Eine Reise durch ein Land, das sich nach der Abreise von Nancy Pelosi selbst beweist, dass das Leben unverändert weitergeht.
Der Maler Christian Schad kam 1943 von Berlin nach Aschaffenburg. Was das mit Grünewald zu tun hat, erfährt man bei einem Besuch im neuen Christian Schad Museum und in der Stiftsbasilika.
Der französische Zeichner Émile Bravo beendet nach 360 Seiten seine ehrgeizige und überall gefeierte Geschichte „Spirou oder: die Hoffnung“.
Kenia wählt am Dienstag einen neuen Präsidenten. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ziehen die zwei Volksgruppen an einem Strang, die sich 2007 bekriegten. Sie machten den Klassenkampf zum Wahlkampfthema. Ihr Motto: „Hustler gegen Dynastien“.
Wie Heilung gelingen kann, fragen Mona Suhrbier und Alice Pawlik. Die beiden Kuratorinnen bereiten gerade eine Ausstellung im Frankfurter Weltkulturen Museum über das „Leben im Gleichgewicht“ vor.
Das Geschäft mit Alten Meistern ist schwieriger geworden. Doch an der Themse blickt ein Händler ebenso optimistisch nach vorne, wie es die großen Auktionshäuser nach ihren jüngsten Topversteigerungen tun können.
Um jazzhistorische Einschätzungen und stilistische Eigentümlichkeiten ging es dem Autor Rainer Erd weniger. Doch die Entstehungsgeschichte der Band zeichnet er genau nach.
Unkel ist ein Ort, in dem sich die Liste des Einwohnermeldeamts liest wie ein Who is Who der deutschen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Ein Spaziergang.
Ihr Studium prädestiniert zur Diplomatin. Doch Joyce Chang wählt für ihre Karriere Banken und ist bei J.P. Morgan zu einer Art Außenministerin aufgestiegen. Im German Marshall Fund engagiert sie sich für die transatlantischen Beziehungen.
Zum elften Mal vergibt die F.A.Z. den MIchael-Althen-Preis für Kritik. Noch bis zum 16. August kann man sich bewerben - oder Texte, die preiswürdig erscheinen, einreichen.
Die Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft ist weit fortgeschritten. Die Republikaner sperren die liberale Presse aus. Und fühlen sich gut damit.
Gab es Till Eulenspiegel, oder gab es ihn nicht? Das spielt keine Rolle, sagt die Stadt Mölln, denn sie weiß: Touristen aus sieben Jahrhunderten können nicht irren.
Viele ältere Menschen sind allein: Ihre Partner sterben oder trennen sich, neue Leute lernen sie seltener kennen. Ulla und Werner haben trotzdem zueinandergefunden.
Mehr als nur perfektes Farbverständnis: Nancy Pelosi lässt ein von ihrem Besuch beglücktes Taiwan zurück.
Zwischen 1905 und 1913 verbrachte Max Liebermann fast jeden Sommer im holländischen Badeort Nordwijk. Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Wannsee zeigt die Bilder, die er dort malte.
In Russland hat sich praktisch die gesamte Kulturelite gegen den Ukrainekrieg gestellt. Putin und seine Getreuen finden kaum Alliierte in der Kunst, sie verhängen vor allem Verbote. Moskauer berichten.
Von Etappe zu Etappe wuchs die Begeisterung, die das Peloton bei der Tour de France Femmes auslöste. Die Siegerin ist begeistert. Das TV-Interesse ist größer als an der Fußball-Bundesliga der Frauen.
Fünf Spiele, fünf Siege: Damit hatte vor der Fußball-EM kaum jemand gerechnet. Das DFB-Team reißt alle mit. Nun kommt es zum Traumfinale gegen England in Wembley. Auf diese fünf kommt es besonders an.
Wie schauen junge Künstler auf die Sachfotografie im Stil von Willi Moegle? Die großartige Ausstellung „Fotosache“ im Institut für Neue Technische Form in Darmstadt zeigt es.
Ende der Fünfzigerjahre kritisierte Hannah Arendt die Integration schwarzer Schüler in den USA. Der afroamerikanische Autor Ralph Ellison reagierte empört, woraufhin Arendt sofort einlenkte. Marie Luise Knott rekapituliert den Fall.
Viktor Schklowskis neu übersetztes Buch „Zoo – Briefe nicht über Liebe, oder Die dritte Heloise“ erschien auf Russisch zuerst im Berlin der Zwanzigerjahre und wirft ein Schlaglicht auf die Russlandsehnsucht des Emigranten.
Die amerikanische Regierung hat einen Gefangenenaustausch mit Russland vorgeschlagen, mit dem auch die Basketballerin Brittney Griner freikäme. Doch die Kommunikation und der mögliche Deal sind umstritten.
Die Porträts von Prominenten wie Bob Dylan und Elizabeth Taylor tragen den Titel „Freunde und Helden“. Er habe die Drucke bisher für sich behalten, aber nun wolle er sich nicht mehr länger „beschränken“, teilt Johnny Depp mit.
Es geht um das klassische Thema des Bildnisses: um Porträts von jüngeren wie älteren Frauen, von Puppen, Püppchen, Stars und Sternchen.
Sibylle Bergemann war die bekannteste Modefotografin der DDR und eine bedeutende Chronistin ihres Alltags. Eine Berliner Ausstellung zeigt ihr Lebenswerk.
Sie lässt ihre Kunst tanzen und bringt auch Mode zum Leben: Die Illustratorin Kristina Suvorova denkt und fühlt in vielen Dimensionen. Ihrem phantasiereichen Geist sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Ein Verein setzt sich für den Wiederaufbau des alten Hugenottenrathauses ein. Diese Option hatte die Stadt aber in einer Meinungsumfrage unter Bürgern ausgeschlossen.
Nikon verkündet das Aus für seine Spiegelreflexkameras. Damit endet eine Ära. Die Technik steht für Tempo, Flexibilität und Präzision. Das wird jetzt folgen.
George Orwells Rosen, Stalins Zitronen und warum die Liebe zu Blumen kein Regime stürzt, aber subversiv sein kann: Die Schriftstellerin Rebecca Solnit im Gespräch.
Joshua Reynolds' Bildnis des Polynesiers Omai darf Großbritannien weiterhin nicht verlassen. Das Ausfuhrverbot für das als bedeutendes Kulturgut eingestufte Werk wurde verlängert.
Geschichte von Aufstieg und Fall: Die Serie „The Dropout“ erzählt von Elizabeth Holmes und ihrem Biotech-Start-up „Theranos“. Dessen Versprechen klangen zu gut, um eine Lüge zu sein.
Nur Mut! Auch Kaunas ist Europäische Kulturhauptstadt. Die litauische Stadt gilt als konservativ und technokratisch. Das soll sich nun ändern.
Eine Ausstellung über afroamerikanische Fotografie in Los Angeles.