Vermeers Mädchen und Orwells Bohnen
Was das Haager Kriegsverbrechertribunal mit Kunst gemein hat oder: Darf man noch ins Museum gehen, wenn der Weltuntergang droht? Über die bizarren Attacken der „letzten Generation“.
Was das Haager Kriegsverbrechertribunal mit Kunst gemein hat oder: Darf man noch ins Museum gehen, wenn der Weltuntergang droht? Über die bizarren Attacken der „letzten Generation“.
Das analytische Panorama eines halben Jahrhunderts: Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“.
Die Fotografin Bettina Rheims wird siebzig Jahre alt. Ist sie die Nachfolgerin des französischen Érotisme? Ihr künstlerisches Werk provoziert seit jeher.
Vincent van Goghs „Fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase“ gehörten einst dem jüdischen Bankier Paul von Mendelssohn-Bartholdy. Dessen Erben fordern nun die Rückgabe des Werks von einer Tokioter Holding.
Dank KI gibt es Küchengeräte, die aussehen, als hätte Designer Antoni Gaudí sie entworfen.
Tod, Verbrechen, Trauer: In manchen Berufen sind die Menschen ständig damit konfrontiert. Was ihnen hilft, damit umzugehen. Sechs Menschen erzählen.
In Wilhelmshaven eröffnet am Wochenende das erste LNG-Terminal in Deutschland. Millionen Menschen leiden unter Atemwegserkrankungen. Und am Sonntag endet die WM mit dem Finale zwischen Argentinien und Frankreich. Der F.A.Z.-Newsletter.
Volle Terminkalender, eine unvollendete Novelle und Ikonen der Fotografie: Die Stadt Frankfurt erwirbt Preziosen der bedeutenden Fotografin Gisèle Freund für das Jüdische Museum.
Der Frankfurter Rechtsanwalt Ingo Wegerich zeigt im Airport Club Bilder und Zeichnungen aus der Welt des Boxens. Eines Tages soll das in eine international bekannte Sammlung münden.
Hanoi erzählt mit seiner Architektur viel über die Vergangenheit und Zukunft des besonderen Sozialismus, der in Vietnam herrscht.
Fee, Comic-Held oder doch fotorealistisch: Im Internet kursieren zahlreiche Porträts der Foto-App Lensa, die mit einer KI erstellt wurden. Doch die Anwendung und das von ihr generierte Frauenbild ist umstritten.
Im Dickicht der Brotarbeiten verschwand der Dichter wie das Chamäleon im Regenwald: Seine Liebe galt der Lyrik, aber leben konnte Max Herrmann-Neiße nur von seinen Feuilletons. Jetzt liegt eine Auswahl seiner Artikel in drei schweren Bänden vor.
Auf seinem bekanntesten Bildnis streckt Johann Sebastian Bach dem Betrachter einen lächerlich anmutenden Zettel mit ein paar Noten entgegen. Dahinter verbirgt sich ein sehr komplizierter Kanon.
Die großartige Ausstellung „Female View“ im Schloss Moyland zeigt Arbeiten von Modefotografinnen – bleibt aber eine Erklärung des weiblichen Blicks schuldig.
Der aus amerikanischer Haft freigelassene Waffenhändler Bout unterstützt Putins Angriff auf die Ukraine „voll und ganz“. Er habe in seiner Zelle im Gefängnis „stets“ ein Porträt des russischen Präsidenten gehabt.
Bestrickend und bestürzend: Eine Ausstellung im Frankfurter Museum für Moderne Kunst zeigt die in allen Medien arbeitende Konzeptkünstlerin Rosemarie Trockel.
Mehr als bloß großes Reimtalent: Eine Ausstellung im Gleimhaus zeigt die vor dreihundert Jahren geborene Anna Louisa Karsch als erste deutsche Berufsschriftstellerin.
Ein Prinz Reuß wollte Herrscher von Deutschland werden. Was nicht nur an seinen verbrecherischen Methoden und seinen widerwärtigen politischen Haltungen gescheitert ist. Dem Mann mangelt es auch an Stil.
Wie „Dallas“ und „Denver-Clan“ in den Achtzigern: Das Metropolitan Museum in New York erforscht nach anderen europäischen Herrscherhäusern nun die englischen Tudors und stößt auf Parallelen.
In seinem „Buch der Wohnungen“ entfaltet der italienische Schriftsteller Andrea Bajani ein hochintelligentes Spiel mit Identitäten und Realitäten.
Schaden radikale Aktionen wie die der „Letzten Generation“ den Zielen einer Bewegung? Soziologen haben das untersucht und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.
Der Westbalkan-Gipfel in der albanischen Hauptstadt Tirana ist der erste, der in einem Land der Region stattfindet. Die Tonlage gegenüber den sechs Partnerstaaten hat sich geändert – und das hat auch mit Russland zu tun.
Noch vor Weihnachten soll der Weltnaturgipfel ein Artenschutzabkommen schließen. Die deutsche Delegationsleiterin Inka Gnittke ringt um Ziele, die nicht nur auf dem Papier stehen.
Die britische Münzprägeanstalt gibt vier Münzen mit Harry-Potter-Motiven heraus. Ungewöhnlich macht die Serie ein Wechsel auf der Porträtseite: Zweimal ist die verstorbene Königin, zweimal ihr Nachfolger Charles zu sehen.
Im Süden Syriens entlädt sich der Frust über Stillstand und desolate Wirtschaftslage in Gewalt. Zwei Menschen sterben. Die Regierung spricht von einer „Gruppe von Banditen“.
Vier jüdische Künstlerinnen feierten im Frankfurt der zwanziger Jahre Erfolge, mit dem Aufstieg der Nazis endeten ihre Karrieren abrupt. Nun endlich kann man ihre faszinierenden Werke neu entdecken.
Seit Wochen fällt der Rapper Kanye West durch Hasstiraden und antisemitische Äußerungen auf. Ein Studio aus London bietet an, Fan-Tattoos kostenlos zu entfernen.
Die Art Basel Miami Beach hat die Stadt in Florida zum kulturellen Hotspot gemacht. An ihrem zwanzigsten Geburtstag feiert sie sich selbst. Doch kann die Messe auf der Höhe der Zeit bleiben?
Die sogenannte Presenter-Reportage schickt Promis auf Recherche. Was für Blödsinn dabei rauskommt, zeigen jetzt RTL und Karl-Theodor zu Guttenberg.
Die Betrachtung des Schriftstellers gebiert Ungeheuer. Eine Rede zu meiner eigenen Literatur und zu literarischen Prinzipien allgemein.
Wie wird ein tiefreligiöser Mensch zum Mörder? Der Jude David Frankfurter erschießt 1936 Wilhelm Gustloff, Landesgruppenleiter der NSDAP. Israel ehrt ihn dafür mit einem Denkmal.
Markenbotschaft in erster Person: Wie ein Springer-Projekt und seine Fürsprecherin einen halbierten Freiheitsbegriff propagieren.
Gegen alle Widerstände: Ein Band zeigt Erna Wagner-Hehmkes Fotografien rund um den Parlamentarischen Rat aus den Jahren 1948 und 1949.
Transnationale Künstlergruppe: Eine Ausstellung in Mannheim blättert die Vorgeschichte der Künstlergruppe CoBrA auf.
Der ukrainischstämmige Oligarch Leonard Blavatnik ist einer größten Kulturförderer überhaupt.
Beim Spiel gegen Spanien sorgen einige Zuschauer für Aufsehen: Sie halten Porträts des früheren deutschen Nationalspielers Mesut Özil in die Höhe. Das hat mit einem Vorfall aus dem Jahr 2018 zu tun.