Tschechische Wundertüte
Aus dem Nichts hat Daniel Křetínský ein Firmenimperium mit Milliardenwert aufgebaut. Nun zittern britische Postler vor seinen Plänen.
Aus dem Nichts hat Daniel Křetínský ein Firmenimperium mit Milliardenwert aufgebaut. Nun zittern britische Postler vor seinen Plänen.
Einladung zu einer Wiederentdeckung: Eine große Ausgabe präsentiert Margarete Susmans Schriften
Kunst von A bis Z in unruhigen Zeiten: Das Münchner Lenbachhaus zeigt mäandernde Biographien von 1918 bis 1955.
Wieso befasst sich das Auswärtige Amt mit Videospielen? Weil sie das Leben vieler Menschen und den Blick auf Politik prägen. Dem trägt das Projekt „Auswärtsspiel“ Rechnung. Worum es da geht, sagen uns die Macher.
Oscarverdächtig: Der Kinofilm „The Banshees of Inisherin“ mit Colin Farrell und Brendan Gleeson ist eine rabenschwarze Komödie aus Irland – und großes Schauspielerkino.
Wer das Pech hat, in Nordkorea zu leben, wird den ganzen Tag mit Propaganda berieselt. Was macht das mit einem? Unsere Autorin spricht die Sprache und hat es ausprobiert. Sie schaute eine Woche lang nordkoreanisches Fernsehen.
Die Umbenennung des Bismarck-Zimmers im Auswärtigen Amt hat einen Sturm der Empörung ausgelöst. Aber kann der erste Kanzler des Kaiserreichs wirklich noch ein Vorbild für die deutsche Außenpolitik sein? Ein Gastbeitrag.
Der Ökonom Jakob Thomä glaubt, der Mensch verstehe seinen ökologischen Abdruck besser, wenn er ihn als Zahl der Klimatoten umrechnet.
Konservative Frauen wurden in den Vereinigten Staaten lange unterschätzt. Das Buch „Guns n' Rosé“ stellt eine Bewegung vor, die die USA auf Jahrzehnte beeinflussen könnte - und räumt mit gängigen Klischees auf.
Auftakt zum heißen Wahlkampf in Berlin: Die SPD baut bei der Wiederholungswahl auf die Regierende Bürgermeisterin. Die größte Gefahr sehen die Sozialdemokraten in den Grünen.
Berlin geht auch 150 Kilometer südlich: Der Kunstverein Talstraße in Halle stellt den künstlerischen Umkreis der Fotografin Helga Paris während der Endphase der DDR aus.
Wie haben Frauen in der Weimarer Republik gelebt? Fotos und Anekdoten aus Rhein-Main sucht das Deutsche Filmmuseum Frankfurt für eine Ausstellung.
Einen Tag zu früh haben Grüne, CDU und FDP in Mainz die ersten Porträtfotos ihrer Oberbürgermeisterkandidaten plakatiert. Ihnen droht ein Bußgeld.
Daumen hoch, Herzchen drunter – immer mehr Sportler melden sich direkt nach einer Operation in den sozialen Netzwerken mit einem Foto. Das größte Unbehagen bereitet dem Betrachter Mesut Özils Abbild.
Der Italiener Mario Greco hat die Zurich-Versicherung auf Kurs gebracht. Für die Mitarbeiter ist das kein Zuckerschlecken. Doch die Aktionäre freut’s.
Spektakuläre Wiederentdeckung: Das Porträt eines jungen Mannes von Bronzino, das bald in New York versteigert wird, fasziniert mit seiner bewegten Geschichte.
Seit Februar sind 140.000 Russen nach Serbien gezogen. Der Zustrom verändert vor allem Belgrad stark – auch das verschrobene Russlandbild, das viele Serben im Alltag haben?
„Deutschland ist viel mehr“: Kulturstaatsministerin Claudia Roth will das „Preußen“ aus dem Namen der traditionsreichen Stiftung Preußischer Kulturbesitz streichen lassen.
Getragen von hiesiger Sammelleidenschaft, übertrifft der deutsche Auktionsmarkt sich wieder selbst. An der Spitze steht ein neuer Rekord für das teuerste je versteigerte Kunstwerk.
Weihnachtlich wird einem bei diesem Buch nicht zumute, aber Weihnachten spielt darin eine große Rolle: über eine Szene in „Finnegans Wake“ von James Joyce.
Wer war der geheimnisvolle Unbekannte, der die berühmte amerikanische Autorin zeichnete? Eine Auktion ein Jahr nach Joan Didions Tod erzählt die Geschichte hinter dem Bild, um das Dutzende Bieter kämpften.
Getragen von hiesiger Sammelleidenschaft, übertrifft der deutsche Auktionsmarkt sich selbst mit einem neuen Rekord für das teuerste je versteigerte Kunstwerk.
Was geschieht, wenn ein bekennender Israelgegner einen der prominentesten Posten im deutschen Kulturbetrieb übernimmt? Bonaventure Ndikung wird Intendant im Haus der Kulturen der Welt.
Die russische Armee hat Mariupol ausradiert. Vor einem Jahr gab es dort friedliche Weihnachten. Bilder zeigen, was verloren ging. Die Besatzer planen eine neue Stadt – sie soll mit der Ukraine nichts zu tun haben.
Das Urteil gegen den abgewählten Frankfurter Oberbürgermeister wird erwartet. Ein BND-Mitarbeiter soll für Russland spioniert haben. Und Bärbel Bas erinnert an die überfällige Wahlrechtsreform. Der F.A.Z. Newsletter.
Dichterikonen maskieren ein Massengrab: Im russisch besetzten Mariupol wird die Technik der „Potjomkinschen Dörfer“ reanimiert, um Kultur und Wiederaufbau zu simulieren. Ein Gastbeitrag
Nun ist es Zeit, die Urgemeinschaft schlechthin ästhetisch zu betrachten: Eine Ausstellung in Tübingen erforscht Geschwisterbeziehungen im Blick der Kunst.
Die Ausstellung „Kaiserin Friedrich und die Künste“ im Museum Kronberger Malerkolonie stellt die malende Monarchin vor – als Mäzenin geradeso wie als leidenschaftlich dilettierende Malerin und kenntnisreiche Sammlerin.
Norbert Kartmann war über sechzehn Jahre hinweg Präsident des Hessischen Landtags – länger als jeder seiner Vorgänger. Aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet er sich jetzt aus der Politik.
Müssen wir wirklich im Konzert diskutieren, Annabelle? Dem musikalischen Stelzenläufer Reinhard Mey zum achtzigsten Geburtstag.
Annalena Baerbocks Umbenennung des Bismarck-Zimmers im Auswärtigen Amt ist kein Einzelfall. Die Grünen tun sich schwer mit dem ersten Reichskanzler – und kommen dennoch nicht von ihm los.
Tony Vaccaro dokumentierte das Leben auf den Schlachtfeldern in Europa und den Glanz der Prominenz in Amerika. Nun feiert er seinen hundertsten Geburtstag.
Bleibt das berühmteste Porträt von Joshua Reynolds im Land? Die National Portrait Gallery hat noch drei Monate Zeit, die Riesensumme für den Kauf zusammenzubringen.
Julian Barnes' neues Buch handelt von einer Geschichtsdozentin, die einen römischen Kaiser verehrt. Der Erzähler erbt ihre Notizen und setzt die Arbeit seiner Lehrerin fort. Leider fehlt dem Werk die Schlüssigkeit.
Als Künstler fiel der Dresdner Wilhelm Lachnit in der DDR in Ungnade. Ein Bild von ihm, das bald in Ahrenshoop versteigert wird, ruft das Schicksal des Malers in Erinnerung.
Was das Haager Kriegsverbrechertribunal mit Kunst gemein hat oder: Darf man noch ins Museum gehen, wenn der Weltuntergang droht? Über die bizarren Attacken der „letzten Generation“.