Die ganze Geschichte kennen
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Vier Frauen und zwei Todesfälle: In Bodo Kirchhoffs neuem Roman „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“ sucht ein alter Held die Erlösung
Ein Blatt Papier ist immer noch das faszinierendste Experimentierfeld: Auf den großen Pariser Messen Salon du Dessin und Drawing Now lässt sich die Kunst der Zeichnung von einst und heute in aller Vielseitigkeit genießen.
Dänemarks neues Königspaar besucht zum ersten Mal gemeinsam die Oper: Georg Friedrich Händels „Saul“ führt dabei den Zerfall einer Herrscherpersönlichkeit vor.
Welche Nachrichten wirklich interessieren, wusste George Grantham Bain bereits vor über 100 Jahren: die, zu denen es spektakuläre Fotos gibt. Und er hatte verstanden, wie man damit Geld macht.
Eine Ausstellung in Berlin erzählt von der Welle der Gewalt gegen die Weimarer Republik. Sie zeigt, wie der Hass auf die junge Demokratie die politischen Extreme verband.
In seiner ersten Einzelausstellung beschäftigt sich der HfG-Absolvent Joschua Yesni Arnaut im 1822-Forum mit Leerstellen autobiographischer Erzählungen.
Auch eine Wahlfarce wie die in Russland ist kein Selbstläufer: Das Regime muss beweisen, dass es die Bevölkerung mobilisieren kann. Der einst als liberaler Reformer geltende Kirijenko hat darin Erfahrung.
Künstlerinnen im 19. und 20. Jahrhundert hatten Erfolg, stabile Netzwerke - und fehlen doch in vielen Ausstellungen. Drei Frankfurter Museen drehen den Spieß um.
Emotionen, Erinnerungen, Identität: Bei der fünften Fototriennale in Frankfurt und der Region geht es um große Geschichten und Gefühle.
Skulpturen des Bildhauers Antonio Canova kommen nur selten auf den Markt. In Paris wird bald eine Porträtbüste versteigert, mit der er Napoleons zweite Ehefrau verewigt hat.
Die Harlem Renaissance war die erste von Schwarzen angeführte künstlerische Berwegung. Das New Yorker Metropolitan Museuem widmet ihr eine große Ausstellung – und verortet sie im Zentrum der transatlantischen Moderne.
Zu Besuch an einem Ort, wo die Schöpfung bewahrt wird: Im rheinhessischen Jugenheim kümmert sich der Kommunal-Politiker, Naturschützer und Jäger Tim Süssenberger vorbildhaft um die Natur.
Elon Musk will sein Elektroautowerk in Grünheide ausbauen. Ihm gegenüber stehen Linksextreme und Klimaaktivisten. Aber auch eine Mehrheit der Anwohner teilt seine Zukunftsvision nicht.
Die Documenta ist nicht erst mit ihrer letzten Ausgabe ins Gerede gekommen. Auch die vierzehnte Ausgabe der größten Kunstschau der Welt war schon heftig umstritten: Sieben Jahre später hat Dimitris Athiridis seinen vierzehn Stunden langen Dokumentarfilm „exergue“ darüber fertiggestellt.
Porträt eines widersprüchlichen Bundeslandes vor einer wichtigen Landtagswahl. In Erfurt steht die Demokratie vor einer wichtigen Bewährungsprobe.
Auf 784 Seiten zeigt Thomas Steinfeld den Dichter als den Geist, der stets bejaht. Und dann verneint. Der Kunst zuliebe. Denn Sinn braucht Subversion.
Patrizia Casagranda porträtiert Frauen mit einer besonderen Technik auf Recyclingmaterial. Jedes Bild in der Ausstellung in Kronberg hat eine Botschaft.
Für viele ist die Pandemie längst vergessen und vorbei. Für sie nicht: An Long Covid erkrankte Menschen protestieren deshalb vor dem Bundestag. Ihr Motto: „Lasst uns nicht hängen!“
Literatur ist das sicherste Mittel, Zumutungen und Verletzungen aus dem Weg zu gehen: Jean-Philippe Toussaint schreibt in „Das Schachbrett“ eine Autobiographie in Erinnnerungsfragmenten.
Zurückgezogene Lose, Umsatzrückgänge, aber Erfolge für Künstlerinnen und deutsche Expressionisten: Bei den großen Auktionshäusern in London konnte man die lange beschworene Marktkorrektur live verfolgen.
Der Karikaturist Klaus Stuttmann zeichnet mit spitzer Feder. Dafür erhält er in diesem Jahr den wichtigsten Hanauer Kunstpreis.
Werner Wirthle baute nach dem Zweiten Weltkrieg die Frankfurter Societäts-Druckerei wieder auf. Später führte er das Unternehmen in eine Verbindung mit der F.A.Z.
Die Gegner des russischen Präsidenten Putin sind ins Exil gezwungen, inhaftiert oder tot. Doch vor der am Freitag beginnenden Scheinwahl überlässt das Moskauer Regime nichts dem Zufall.
Rund 80 Jahre nach Auschwitz ziehen Juden nach Polen, weil sie sich dort geschützter fühlen als in Westeuropa. Der Krieg in der Ukraine und der Überfall der Hamas auf Israel fördern diese Entwicklung.
Die beste Company der Welt: Das New York City Ballet gastiert in der englischen Hauptstadt und zeigt sich geradezu übernatürlich stark.
Vier Jahre haben die Arbeiten an dem Museumsgebäude gedauert. Nun eröffnet im Sommer die erste Ausstellung. Außerdem erhält das Haus eine ganz besondere Schenkung.
Er zeigte die Menschen der Renaissance, wie sie waren: Eine Schau in der Gallerie d’Italia zeigt das viel zu wenig beachtete Werk des Porträtmalers Giovanni Battista Moroni.
José Andrés brachte es vom mittellosen Einwanderer zu einem der bekanntesten Köche der USA. Nun will er als Erster Lebensmittel per Schiff nach Gaza bringen.
Transformation, Transition, Künstliche Intelligenz. In Austin, der „weird city“, werden auf der „South by Southwest“ die Trends unserer Zeit besprochen. Ein Gespräch mit unserem US-Korrespondenten Roland Lindner. Er war dabei!
Kens gegen Kens. Frisbees fliegen und Steckenpferde werden Mund zu Mund beatmet. Die Kamera, die die Szene aus „Barbie“ einfing, heißt Alexa 65 und stammt aus Bayern. Bei den Oscars 2024 schaut Hersteller Arri genauer hin.
Propalästinensische Aktivisten zerstören in Cambridge das Porträt Arthur Balfours. Ihr Zorn gegen den Wegbereiter der israelischen Staatsgründung macht sie für die historische Wahrheit blind.
Den Opfern Gesicht und Stimme geben: Das neu eröffnete nationale Holocaustmuseum in Amsterdam konfrontiert die Niederlande mit ihrer historischen Mitschuld.
In der zweiten Episode des „Wendland“-Krimis im ZDF wird das Land der Wenden zum Endlager für abgereicherte Krimiplots. Darauf sollte man dringend verzichten.
In Großbritannien ist ein Porträt des Politikers Arthur James Balfour zerstört worden. Zu der Tat im Trinity College in Cambridge haben sich pro-palästinensische Aktivisten bekannt.
Das Bankhaus Metzler ist die älteste deutsche Privatbank, die sich noch voll in Familienhand befindet. Und nicht nur das ist bemerkenswert: Das Historische Museum Frankfurt zeigt die Geschichte von Unternehmen und Familie.