Gehüllt in einen durchsichtigen Schleier aus Marmor
Auch die aktuelle Ausgabe der Cologne Fine Art & Antiques überzeugt vollkommen. Die noch junge Messe erreicht punktgenau ihre kenntnisreiche und preisbewußte Klientel.
Auch die aktuelle Ausgabe der Cologne Fine Art & Antiques überzeugt vollkommen. Die noch junge Messe erreicht punktgenau ihre kenntnisreiche und preisbewußte Klientel.
In einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehen hat sich Suha Arafat vor Stolz und Lob für ihre Tochter Zahwa überschlagen. Das Kind von Jassir Arafat hat sich zum ersten Mal öffentlich präsentiert, ohne ein Wort zu sagen.
Wer sind die fünf Autoren, die es mit ihren Kinder- oder Jugendbuchmanuskripten ins Finale des Schreibwettbewerbs „Der Goldene Pick“ geschafft haben? Wir haben sie mit der Kamera besucht.
Rechtsextreme Webforen feiern die Taten der Neonazi-Mörder. An deren Selbsttötung glauben sie nicht - und wittern eine staatliche Verschwörung mit CIA und Mossad.
Die instabile Situation im Nahen Osten wird dem jordanischen Fremdenverkehr zum Verhängnis. Die Menschen warten auf Besucher, von ihnen hängt ihr Auskommen ab.
Das Städel in Frankfurt ist neu erstanden. Nach dem Umbau präsentiert sich die Kunst bis 1945 in gewagter Mischung: Eine Feierstunde für den Salon.
Bevor die spanische Parlamentswahl unsere ganze Aufmerksamkeit gefangennimmt, sofern sie das schafft, muss ich noch von einem Gespräch neulich auf dem Postamt berichten.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Wer war das Genie hinter Shakespeares Werk? Roland Emmerichs „Anonymus“ sucht es in höchsten Kreisen. Aber man glaubt dem Film nicht, was er zeigt.
Höhepunkt in der Auktion für Alte Kunst bei Bolland & Marotz in Bremen ist ein Tierbild von Melchior de Hoendecoeter. Der Hahn kommt darauf mit Hennen und einem Hund daher.
Ein postumer Essay-Band umfasst mehrere Beiträge von Katharina Rutschky. Und er zeigt: ihre Ansichten zum Feminismus sind keinesfalls veraltet, sondern besonders heute von enormer Aktualität.
In seiner Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim hat Althamer die beiden Stränge Performance und Skulptur miteinander verknüpft und eine Ausstellung „in progress“ konzipiert. Im Galerieraum lässt er Maschinen installieren, mit denen Mitarbeiter von Almech während des Ausstellungszeitraums skulpturale Porträts von Angestellten des Deutsche Guggenheim, der Deutschen Bank und der Guggenheim Foundation sowie von Besuchern herstellen.
Der Kritiker und Kunsthistoriker Karol Sienkiewicz schreibt für das polnische Kulturmagazin dwutygodnik.com. Im Juli hat er Paweł Althamer zu seinem Ausstellungsprojekt für das Deutsche Guggenheim interviewt.
Als einer der bedeutendsten Protagonisten der polnischen Gegenwartskunst stellt Paweł Althamer immer wieder die Grenzen des Kunstbetriebs in Frage. Seine Auftragsarbeit ALMECH lässt das Deutsche Guggenheim jetzt eine der spannendsten und radikalsten Transformationen seiner Geschichte erleben: Althamer macht die Ausstellungshalle zur Fabrikhalle, in der lebensgroße skulpturale Porträts der Besucher gefertigt werden. Monika Szewczyk stellt den Künstler und sein außergewöhnliches Projekt für Berlin vor.
Alice Walton, Erbin der Billigkette Walmart, wechselt auf die Seite der Museumsbesitzer. Die Pferdezüchterin leistet sich einen gigantischen Bau in der amerikanischen Provinz.
Hinter Nicaraguas wiedergewähltem Präsidenten Ortega steht eine Machtfrau: seine Gattin Rosario Murillo. Sie sitzt im Kabinett an seiner Seite, hält Pressekonferenzen und verfasst Kommuniqués. Seine Wandlung vom Berufsrevolutionär zum lammfrommen Anführer einer „Revolution der Liebe“ hat sie angestoßen.
Serge Gainsbourg war Idol, Verführer und Prügelknabe - nicht nur für Frankreich. Jetzt kommen Manuskripte seiner berühmten Chansons in Paris zur Auktion.
Die Erwartungen für die New Yorker Auktionen mit Nachkriegs- und Gegenwartskunst sind enorm hoch gespannt. Dabei sind bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips de Pury nicht wenige der Spitzenlose mit Garantien versehen: Viel Geld ist schon im Spiel.
Schranken fallen wie auf Knopfdruck: Beim Konzert in der Frankfurter Alten Oper nimmt Annett Louisan das Publikum sofort für sich ein.
Vor 25 Jahren führte Katrin Stoll im elterlichen Auktionshaus Neumeister die Moderne ein. Zum Jubiläum präsentiert sie nun die Spezialauktion „Shape“ für Plastiken und Skulpturen.
Als Model bekam sie anzügliche Sprüche von Fotografen zu hören. Dann wechselte sie die Seiten. Seitdem rückt Gabo Prominente ins rechte Licht.
In seinem Roman „Yalo“ erzählt der libanesische Autor Elias Khoury ergreifend von einem jungen Araber, der zum Krieger wird.
Vor einem Londoner Gericht stehen sich die russischen Oligarchen Beresowskij und Abramowitsch in einem Kampf der Giganten gegenüber: Es geht um vier Milliarden Euro.
Zwei Bücher kreisen um zentrale Motive im Gesamtwerk von Charles Taylor, einem der einflussreichsten Sozialphilosophen der Gegenwart.
Zwei Bücher stoßen zum Kern von Charles Taylors Sozialphilosophie vor, Martin Seel zeigt Wege in ein gutes Leben und Martin Hartmann, wie Vertrauen funktioniert. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Wolfgang Büscher über eine Fotografie von Edward Sheriff Curtis.
Der Gouverneur der Bank von Kanada hat selbst 13 Jahre lang als Investmentbanker in London, Tokio und New York gearbeitet. Trotzdem dürfen die Großbanken der Welt kein Pardon von ihm erhoffen.
Es sieht so aus, als habe die CDU beim Thema Mindestlohn einen Kurswechsel vollzogen - und Karl-Josef Laumann ist dessen Organisator. Der Fraktionschef der CDU in Nordrhein-Westfalen verkörpert wie kein anderer den Arbeitnehmerflügel seiner Partei.
Diät reinigt den Körper. Nur Dichterkörper sind da etwas anspruchsvoller. Mario Vargas Llosa ist der Beweis. Er kann gar nicht genug vom Abspecken kriegen.
Die meisten beteten ihn an. Dabei war der vorherrschende Zug seiner Politik: Entscheidungsschwäche. Doch Helmut Schmidt hatte es vermocht, seine Selbsteinschätzung ungebrochen weiterzuvermitteln.
Die Vorher-Nachher-Erfahrung: Ulrike Engels über schwangere Frauen, starke Mütter - und den Alltag mit Kindern.
Der Bildhauer Niclaus Gerhaert, Vorläufer von Tilman Riemenschneider und Veit Stoß, steht noch immer in deren Schatten. Eine grandiose Werkschau bezeugt sein Genie.
Margaret Mazzantini schreibt Bücher, die sich zu Hunderttausenden verkaufen. Ihr neuer Roman erzählt von einer Liebe in Zeiten des Krieges und umschifft abermals gekonnt die Klippen des Kitsches.
Umberto Bossi braucht nicht viele Worte, um Ministerpräsident Berlusconi vor sich herzutreiben. Doch um die Treue der eigenen Basis in der Lega Nord muss er derzeit zum ersten Mal in seiner langen Karriere bangen.
Im Fernsehen die „Borgia“, im Museum die Porträts, und alle, alle wollen das sehen. Ist das Mittelalter also endlich vorbei?
Schularbeiten: Unter dem Titel „Motive von Erziehung und Autonomie“ zeigt die Kunsthalle Darmstadt Werke zahlreicher Künstler.