„Am Ende habe ich meistens recht“
Steve Jobs in eigenen Worten: Wenige Wochen nach dem Tod des Apple-Mitgründers bringt Starautor Walter Isaacson die erste und einzige autorisierte Biografie heraus.
Steve Jobs in eigenen Worten: Wenige Wochen nach dem Tod des Apple-Mitgründers bringt Starautor Walter Isaacson die erste und einzige autorisierte Biografie heraus.
Präsidentin Cristina Kirchner führt seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes das Familienimperium weiter. Seitdem sie allein regiert, gibt sie sich konzilianter, sie mäßigte auch ihren hochfahrenden Ton.
Londoner Resultate: Die Käufer vertrauen der Expertise von Sotheby’s und Christie’s, Phillips de Pury und Bonhams haben zu kämpfen.
Wer war William Shakespeare? Ein Versroman des Schweizers Armin Senser zeigt den Meister als unstete Persönlichkeit, hin- und hergerissen zwischen den Verlockungen Londons und dem Familienglück in der Provinz.
Ein ehemaliges Kraftwerk ist genau das richtige Gebäude für das Zürcher „Haus Konstruktiv“. Zum Jubiläum zeigt die Institution zwei energiegeladene Ausstellungen.
Qatar kennt keine Krise, schon gar keine finanzielle. Geld ist in diesem Muster-Emirat am Golf im Überfluss vorhanden und der Glaube an eine goldene Zukunft erst recht.
In der Auktion bei Ketterer mit Alten Meistern, Moderne und Gegenwartskunst findet sich auch eine biblische Szene des Nazareners Ludwig Schnorr von Carolsfeld.
Elftausend Werke wurden auf den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ der Nationalsozialisten gezeigt - danach nie wieder. Jetzt werden viele davon online gestellt. Darf man das?
Vorsicht vor Lustgreisen: Nach zwei Jahren öffnet die Kunsthalle Bremen wieder und präsentiert sich mit Erweiterungsanbauten und einem neu entdeckten Gemälde Edvard Munchs.
Im tunesischen Bergbaurevier hat sich seit der Revolution im Januar nicht viel geändert. Immer noch sind viele Leute arbeitslos, immer noch sehen sie sich übervorteilt von den alten Kräften. Und immer noch hofft man auf eine Stelle im Phosphatabbau.
Anspielungen muss man zu genießen wissen: Werner Busch hat ein exzellentes Buch über Laurence Sterne und die bildende Kunst geschrieben.
Hans Otto Wesemann, erster Intendant der Deutschen Welle, wurde jüngst verdächtigt, für den KGB und die Gestapo spioniert und einen Juden entführt zu haben. Der Verdacht der Entführung ist falsch.
Die Blicke ernst, die Atmosphäre streng: Porträts dieser Art stammen zumeist aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts. In tadelloser Pose versammelt sich die sechsköpfige Kinderschar um ihren Vater, der allerdings der Kamera kaum Beachtung schenkt: Michael Haneke widmet sich als Familienoberhaupt lieber der Zeitungslektüre. Für das Motiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ließ sich der Regisseur des Oscar-nominierten Films „Das weiße Band“ im Kreis der jungen Filmdarsteller hinter einer aufgeschlagenen F.A.Z. ablichten.
Jeannie Longo ist die dienstälteste Ikone des französischen Sports, eine Verfechterin des natürlichen Lebens. Nun droht ihr wegen eines Doping-Verstoßes das Karriere-Ende.
Donald Tusk hat den Kampf gegen die düstere Sicht der polnischen Rechten, in der die Welt ein Dschungel voller Vipern ist, vorerst gewonnen. Er hat Vertrauen gepredigt, um Vertrauen zu ernten. So ist ihm gelungen, was keiner seiner Vorgänger geschafft hat.
Erstmals seit fast drei Jahren ist wieder so etwas wie Siegeswille und Zuversicht sichtbar: Die hessische SPD präsentiert sich auf ihrem Kasseler Parteitag mit neuem Selbstbewusstsein.
Der Streit zwischen Ronald Pofalla und Wolfgang Bosbach ist mehr als eine einfache Rempelei: In der CDU von Angela Merkel gibt es wenig Spielraum für Dissens.
Vertrauen ist gut, Garantien sind besser: Die Vorschau auf die Londoner Zeitgenossen-Auktionen bei Phillips de Pury, Bonhams, Sotheby’s und Christie’s.
Innenansichten aus der Neuen Welt: Die Ausstellung „Beckmann und Amerika“ im Frankfurter Städel-Museum.
Er erfüllte den Auftrag seiner Mutter, ein irgendwie spektakuläres und pointenreiches Leben zu führen: Christopher Hitchens hat seine Autobiografie verfasst.
Ein Isländer in Paris widmet sich der unendlichen Fülle der Waren und Bilder: Die Ausstellung „Erró. Porträt und Landschaft“ in der Schirn.
Vom Wunschbild der Antike, das uns die Archäologen schufen: Mary Beard führt recht streng durch die Reste von Pompeji und weist auf eklatante Mängel hin.
Günter Schwaigers Filmporträt der Party-Insel Ibiza sieht man anders, wenn man mitgefeiert hat. Ein Selbstversuch unter Bummbedingungen.
Der 3. Oktober ist für Paul Krüger eine Art Geburtstag. Das Ende der DDR war für ihn der Beginn eines zweiten Lebens - als Berufspolitiker. In wenigen Jahren stieg er in Bonn zum Minister auf. Jetzt ist er Oberbürgermeister von Neubrandenburg. Es ist einsam um ihn geworden.
Als er dort einzog, war hinter der Straße die Stadt zu Ende. Das Haus des Malers Wilhelm Steinhausen im Frankfurter Westend ist heute ein wohlgehütetes Museum.
Kunst, die diesen Namen verdient, hat im 20. Jahrhundert neben vielen anderen traditionellen Aufgaben der Malerei und Plastik auch die Arbeit am Menschenbild hintangestellt. Greifbar blieb es vor allem in der Destruktion des herkömmlichen ...
Helle Thorning-Schmidt ist noch vielen fremd, auch ihrem Volk. Dänemarks neue Regierungschefin begeistert sich für Europa.
Wichtiger als Körperbilder sind Sprachnuancen: Der Akzent spielt in der Einordnung von Personen eine wesentlich größere Rolle als deren Aussehen. Er entscheidet über die ethnische Schublade, in die wir sie stecken.
Martin Kemp hat neue Indizien gefunden, die für die Hand Leonardo da Vincis sprechen. Trotzdem sind damit noch nicht alle Zweifel an der Echtheit aus dem Weg geräumt.
Charlotte Delius ist eine honorige Person. Als Tierärztin versorgt sie die leidenden Kreaturen auch außerhalb der Praxisstunden. Ist es im Geldbeutel ihrer Besitzer klamm, verzichtet sie auf Bezahlung, spart dagegen nicht mit Ratschlägen.
Frankfurt - Berlin - Breslau - Moskau - Berlin-Ost - Frankfurt. Dies sind vermutlich die Stationen einer Irrfahrt dreier Ölbilder gewesen, die nun eine neue Heimat im Jüdischen Museum gefunden haben. Jahrzehntelang lagerten die Porträts ...
Ein Anarchist in allen Dingen: Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Helmut Qualtinger war ein Titan seines Faches. Sein Freund André Heller hat ihm zum fünfundzwanzigsten Todestag ein Filmporträt gewidmet.
Aachen - Suermondt-Ludwig-Museum: Sabine Weiss. Photographien aus fünf Jahrzehnten (bis 30. 10.) - Ludwig Forum: Nie wieder störungsfrei! Aachen Avantgarde seit 1964 (22. 10. bis 5. 2.) - Ehemalige Reichsabtei Kornelimünster: Hermann Josef Mispelbaum; Abraham David Christian (bis 23.
Das „Basque Culinary Center“ ist die erste kulinarische Universität Spaniens. Die Eröffnung hatte jedoch auch einen bitteren Beigeschmack.
Totgesagte leben länger: Die amerikanische Künstlerin Taryn Simon beeindruckt in der Neuen Nationalgalerie Berlin mit ihrem Projekt „A living man declared dead“, weil sie die Bildtradition der Porträts verändert.
MADRID, 28. September. Da kamen die baskischen Sterneköche zusammen - und ein paar ihrer hinterwäldlerischen Politiker verdarben den Brei. Anlass war die Einweihung der ersten kulinarischen Universität Spaniens in San Sebastián, ...