Griffe nach der Deutungsmacht
Hinter den schrillen Tönen aus Iran und Israel steckt Kalkül. Mit dem Säbelrasseln verfolgen beide Länder auch innenpolitische Strategien.
Hinter den schrillen Tönen aus Iran und Israel steckt Kalkül. Mit dem Säbelrasseln verfolgen beide Länder auch innenpolitische Strategien.
Hat die Suche nach einem gesicherten Bildnis von Jane Austen ein Ende? Das glaubt zumindest die Besitzerin einer kleinen Bleistiftzeichnung. Doch schon regt sich Widerspruch.
Zwei Orte heben die Neue Sachlichkeit ins Dresdner Rampenlicht: Die Galerie Döbele und der Lipsiusbau.
Komponist, Unternehmer, Intellektueller, Pädagoge, Stratege des eigenen Ruhms: Georg Friedrich Händel war vieles in einem, und das ihm gewidmete Handbuch handelt von allen Facetten.
Beide sind „Alpha-Tiere“, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben sich zusammengerauft.
Das passiert, wenn man den Verismus von ideologischem Ballast befreit. Im Dresdner Lipsisusbau zeigen sich Werke der Neuen Sachlichkeit in frischer Blüte.
Wenn der 1931 geborene Mann lacht, sieht das immer noch so aus, als amüsiere sich ein Junge diebisch über einen Streich. Dies bewies Tomi Ungerer bei der Eröffnung der Schau „Satiricon“ im „Caricatura“ in Frankfurt.
Im Zusammenhang mit den Verbrechen der Terrorgruppe NSU soll eine Bund-Länder-Kommission Organisationsdefizite, Kooperationsversäumnisse und Ermittlungspannen bei den deutschen Sicherheitsbehörden aufklären.
Noch nie hat die Villa Grisebach in Berlin einen so hohen Umsatz erzielt: 55 Millionen brachten die Herbstauktionen - dank Beckmann, Nolde und Kandinsky.
Nach eingängiger Prüfung ist ein Gemälde dem spanischen Maler neu zugeschrieben worden, Bonhams versteigert es in London. Auch bei Christie’s und Sotheby’s kommen Alte Meister zur Auktion.
Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Z. hatten das Spiel entworfen. Die drei rechtsextremistischen Terroristen sollten durch den Verkauf von „Pogromly“ in der Neonazi-Szene ihren Lebensunterhalt finanzieren.
Alles geht raus: Sollte ein Los bei der Kunst und Antiquitäten-Auktion im Wiener Im Kinsky nicht beboten werden, zählt der Auktionator den Preis sogar runter.
Vom 8. Juni bis zum 1. Juli streiten 16 Mannschaften um den EM-Titel 2012. Die Deutschen gelten als Mitfavorit - haben aber die schwierigste Gruppe erwischt. Die F.A.Z. stellt die 15 Konkurrenten vor.
Alles Familie: Jenny Valentines junger Held gibt sich kurzerhand als jemand anderer aus. Danach hat nicht nur er ein dunkles Geheimnis.
Immer schnellere Digitalkameras mit raffinierten Automatiken lassen den Wunsch nach ursprünglicher Fotografie aufkommen. Die Oplica ist da besonders radikal.
Natürlich aus der Belle Epoque: In Muschelform und aus Carrara-Marmor adelt Auguste Ledrus Brunnen wohl jedes Wohnzimmer. Auf Schloss Ahlden kann man ihn ersteigern.
Im Restaurants „Ikarus“ am Salzburger Flughafen präsentieren sich regelmäßig berühmte Gastköche aus aller Welt mit einem eigenen Menü. Nachkochbarkeit spielt dabei eine besondere Rolle.
Bildgebende Verfahren zeigen die Welt in uns wie im Anatomiebuch. Sie führen innerhalb der Hirnforschung zu weitreichenden Schlüssen.
Mit entwaffnender Anmut schaut Therese von Tettenborn aus Joseph Stielers Gemälde. Dabei ist sie ist nicht die einzige Schöne in der Offerte von Neumeister mit Alter Kunst.
Der britische Filmemacher und Opernregisseur Ken Russell hat die Zurückhaltung seiner Landsleute lebenslang provoziert. Jetzt ist er im Alter von 84 Jahren gestorben.
Immer getrieben, nie erstarrt, prinzipiell frei: Der Zeichensprecher lässt sich nicht festlegen. An diesem Montag feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.
Günther Ueckers genagelter „Schrei“ oder „Another Flowershop“ von Michel Majerus: Van Hams Angebot mit Moderne und Gegenwartskunst setzt auf kraftvolle Dynamik.
Sotheby’s und Christie’s bleiben ihrer Tradition treu und versteigern Schweizer Kunst - dabei sind natürlich auch Werke der Lieblinge Hodler, Anker und Giacometti.
Sucht man in Oslo nach Spuren von Edvard Munch, wird es einem nicht leichtgemacht. Doch langsam beginnt die Stadt, sich ihres berühmten Sohnes zu erinnern.
Schlangenlinien: RTL nähert sich der Lebensgeschichte des Modefürsten Karl Lagerfeld zwar detailliert und auch neuartig, aber leider allzu ehrfürchtig.
Julia Friedrichs hat mit „Ideale" ihren Bestseller „Gestatten: Elite" fortgeschrieben. Sie fragt darin: Was machen Menschen mit ihrer Macht, wenn sie sie nicht geerbt, sondern erarbeitet haben?
Ruhm, Schmerz, Genialität: Die Fotografin Annie Leibovitz sammelt auf ihrer Pilgerreise Reliquien und präsentiert sie in goldenem Licht.
Andauernd Fleisch in riesigen Massen: Michael Roskams Spielfilm-Debüt „Bullhead“ ist halb Milieustudie, halb europäischer Thriller in bester Film-noir-Tradition.
Der Kritiker als lebensphilosophisch bewegter Platoniker und Neuentdecker fast vergessener Schriftsteller: Zum ersten Band einer Werkauswahl von Georg Lukács.
Mit einer guten Sammlung kann man eben auch Programm machen. Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt ihre Kollektion in einer Neupräsentation als Paarlauf zwischen Ost und West.
Deutschland, Nation der klugen Köpfe: Ein Philosophie-Magazin ist uns nicht genug. Es gibt nun zwei. Beide spekulieren auf die breite Masse. Ein Denkfehler.
Eine Antikenausstellung, ausschließlich bestückt mit Repliken! Aber wer hinter „Tutanchamun“ in Frankfurt ein Windei mutmaßt, wird überrascht.
Natürlich Emil Nolde, ein Idyll von August Macke und dann von Max Beckmann ein Elefant mit Clown: Die Villa Grisebach in Berlin begeht ihr Jubiläum im angemessen großen Stil.
Auch die aktuelle Ausgabe der Cologne Fine Art & Antiques überzeugt vollkommen. Die noch junge Messe erreicht punktgenau ihre kenntnisreiche und preisbewußte Klientel.
In einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehen hat sich Suha Arafat vor Stolz und Lob für ihre Tochter Zahwa überschlagen. Das Kind von Jassir Arafat hat sich zum ersten Mal öffentlich präsentiert, ohne ein Wort zu sagen.