Dada(s) hätte man besser sein lassen wollen
Emmy Hennings war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Daraus sollte doch auch ein guter Comic werden – möchte man meinen.
Emmy Hennings war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Daraus sollte doch auch ein guter Comic werden – möchte man meinen.
Das Museum of Fine Arts in Boston zeigt, wie modern der vor neun Jahren gestorbene Künstler Lucian Freud noch immer ist.
Im Deckenfresko des Kirchleins St. Jakobus in Röthenbach nahm der Maler noch während des Zweiten Weltkriegs Kritik an Politik und Großindustrie.
Sie lässt Nonnen filmen, enttarnt Retrokitsch als reaktionär und will wissen: Wo sitzt die Scham im Instagram-Zeitalter? Ein Atelierbesuch bei der Künstlerin Andrea Büttner.
Ist es nur eine Idealfigur, der Maler selbst oder gar Goethe? Seit langem rätseln Kunsthistoriker über die Identität des Mannes auf dem Gemälde von Caspar David Friedrich. Nun präsentiert ein Forscher eine Idee, die überzeugt.
Maya Deren war Tänzerin. Filmtheoretikerin. Regisseurin. Und Voodoo-Expertin. In ihren Werken hat die russische Emigrantin die Glaubwürdigkeit des Unwirklichen erforscht – und die Zeit in alle Richtungen gedehnt.
Neues von Albaniens bekanntestem Schriftsteller: In Ismail Kadares Prosaband „Geboren aus Stein“ treten Diktatur und Literatur gegeneinander an.
Das Georg-Kolbe- Museum sichtet den Nachlass von Kolbes Enkelin: Er könnte Licht bringen in die erstaunliche Karriere eines republikanischen Künstlers im Nationalsozialismus.
Ein musikalisches Denkmal für die schwarzen Bürgerrechtler: Der Jazz-Bassist Christian McBride widmet auf seinem opus magnum „The Movement Revisited“ vier ihrer Ikonen unvergessliche Klangporträts.
Er fotografiert seit Jahrzehnten bevorzugt menschenleere Straßen und Plätze. Jetzt sind Fotos wie seine plötzlich allgegenwärtig: Ein Gespräch mit dem Fotokünstler Thomas Struth.
In Italien starben Dutzende Ärzte, mehr als zehntausend Mediziner und Pfleger haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das Foto der im Dauereinsatz erschöpften Krankenschwester Elena Pagliarini ging um die Welt. Kurz danach wurde sie selbst krank.
Von wegen Geniekult: Dua Lipa hat sich ihren erstaunlichen Erfolg im Musikgeschäft auf die harte Tour erarbeitet. Und: zufällig einen Quarantäne-Hit gemacht.
KyeongJun Yang aus Südkorea ist der Gewinner des ZEISS Photography Award 2020. Neun weitere Fotografen kamen in die engere Auswahl.
Wer könnte nach dem Tod Thomas Schäfers neuer Finanzminister in Hessen werden? Und wird es heute aussagekräftige Zahlen über die Ausbreitung des Coronavirus geben? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main, steht in der F.A.Z.-Hauptwache.
Für die Zeit des Kontaktverbots begegnen die Menschen einander im Video-Chat. Ist das Zeitalter der Zentralperspektive am Ende? Und was bleibt vom Unterschied zwischen privatem und öffentlichem Raum?
Monika Staab hat achtzig Länder gesehen. Nun ist sie in Gambia, um Mädchen zu fördern und Trainerinnen auszubilden. Es ist Teil eines lebenslangen Kampfs um Gleichberechtigung – mit all seinen Schwierigkeiten.
Das Coronavirus hat inzwischen nicht nur Hunderttausende Menschen infiziert, sondern auch sämtliche Mediensparten befallen. Überall tummeln sich Experten, aber nicht alle haben unsere Aufmerksamkeit verdient.
Kompositionen von Künstlicher Intelligenz, 8K-Übertragung, Streaming im ZDF: Die neuen Spitzenprodukte des Musikfilms eröffnen unzugängliche Kulturräume.
Ausstellungshäuser und Galerien sind geschlossen. Doch auch vom Sofa aus lassen sich Museen besuchen: Zeit, endlich ihre Online-Angebote zu sichten. Wir haben Vorschläge für virtuelle Rundgänge.
Als er nach Amsterdam kam, hatte er wohl noch kein Porträt gemalt – aber der Konkurrenz eine Idee voraus: Das Museum Thyssen-Bornemisza in Madrid zeigt virtuell die Kunst Rembrandts und seiner Kollegen.
Von der Pinakothek Brera in Mailand bis zum Madre in Napoli: Wer nach Kunsterlebnissen im Netz sucht, für den haben Italiens Museen jede Menge virtuelle Überraschungen parat.
Nach viel Druck von außen wurden nun auch die Olympischen Sommerspiele auf 2021 verlegt. Trump rechnet derweil das eine Übel gegen das andere auf. Was sonst noch wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Vieles ist in der Coronavirus-Krise nicht mehr möglich. In die freie Natur kann trotzdem noch jeder, wenn auch vorerst nur zu zweit. Gärtner treibt ohnehin der Klimawandel mehr um als der Erreger.
Die Berliner Künstlerin Johanna Keimeyer lässt drei große Charaktere Gestalt annehmen: ein persönlicher Blick auf Karl Lagerfeld, Andy Warhol und David Bowie.
Edward Hopper wird jetzt, weil er sich auf leere Räume versteht, als der Illustrator der Corona-Krise betrachtet. Aber das verkürzt ihn.
Auf Augenhöhe mit den Großen und Mächtigen der Weltpolitik: Der Fotograf Konrad Rufus Müller wird achtzig Jahre alt.
Paraden und magische Fähigkeiten: Frank Dikötter schreibt acht Porträts von Diktatoren des vorigen Jahrhunderts und zeigt, wie man Personenkult inszeniert.
Dieser Virologe ist ein Glücksfall für Deutschland: Christian Drosten hat schon vor zwei Monaten das angemahnt, woran das Land gerade mit Hochdruck arbeitet. Ein Porträt.
Hilary Mantel schließt mit „Spiegel und Licht“ ihre Trilogie über die Tudor-Zeit ab. Ihr Thomas Cromwell ist eine der großartigsten Schöpfungen der jüngeren Literatur.
Schauspielerei vom Skalp bis in die Zehen: Zum Siebzigsten des Filmstars William Hurt.
Während die meisten Aktien binnen weniger Wochen ein Drittel ihres Wertes oder sogar mehr verloren, hält sich die Deutsche Familienversicherung wacker. Dafür gibt es gute Gründe.
Vor 50 Jahren begegneten sich in Erfurt Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Regierungschef Willi Stoph. Die Jubel-Präferenz der Einwohner war eindeutig – und prägt die Stadt bis heute.
Der Däne Bertel Thorvaldsen war neben Antonio Canova der bedeutendste Bildhauer des Klassizismus. Er wurde europaweit schwärmerisch verehrt. Zu seinem 250. Geburtstag widmet das Thorvaldsen-Museum in Kopenhagen seiner Arbeit als Porträtist eine Sonderausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus München.
Die Deutung des Aufstandes hinter der feministischen Avantgarde spaltet Frankreich wie einst die Dreyfus-Affäre. Währenddessen zelebriert Virginie Despentes die Macht der Literatur.
In den Drehpausen wechselt der Schauspieler Sabin Tambrea gerne hinter die Kamera – und fotografiert seine Kollegen. Impressionen vom Filmset zu „Narziss und Goldmund“.
Koller versteigert Gemälde und Zeichnungen alter Meister und Kunst aus dem 19. Jahrhundert in Zürich: Eine Vorschau.