Die Haut von Eisen
Die konzeptionelle Kunst von Frank Gerritz im Museum Wiesbaden ist spröde, streng und doch überraschend. Seine Skulpturen werden in der gerade eröffneten Ausstellung „Temporary Ground“ zu sehen sein.
Die konzeptionelle Kunst von Frank Gerritz im Museum Wiesbaden ist spröde, streng und doch überraschend. Seine Skulpturen werden in der gerade eröffneten Ausstellung „Temporary Ground“ zu sehen sein.
Ergebnisse für wahre Fans: Die Preußen-Auktion mit königlichen Kunstgegenständen bei Lempertz in Berlin.
Vor zehn Jahren wurde das Märchenreich im Brüder-Grimm-Haus in Steinau eröffnet. Zum Jahrestag gibt es eine erfreuliche Wiederentdeckung.
Die Dichterin Lili von Braunbehrens inspirierte Max Beckmann zu sieben Lithographien. Es sind Dokumente einer besonderen Künstlerfreundschaft.
Was zog jede Zeit neu an Mozarts Musik an? Wie soll man sie interpretieren? Ein exzellenter Band mit Gesprächen und Essays zum Mozartfest Würzburg ist fast zu einem Handbuch geworden.
Nachdem der Sieger des Kentucky Derbys positiv getestet worden ist, rückt ein Startrainer ins Zwielicht. Das Dopingproblem des Rennsports in den USA ist aber viel größer.
Das zweite Mandat für den Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez ist am 13. April ausgelaufen. Wird es nochmals verlängert werden? Die Bilanz der letzten Jahre spricht dagegen.
Im Donbass wird fast täglich geschossen, um die Krim aber ist es ruhig. Welche Ziele Russland hier verfolgt, verrät ein Blick auf das Asowsche Meer. Eine Reise im Süden der Ukraine.
Von Rebellionen auf und neben dem Platz: In „71/72. Die Saison der Träumer“ zeichnet Bernd-M. Beyer ein großartiges Porträt einer aufmüpfigen Gesellschaft. Und um Fußball geht es auch.
Das Nationaldenkmal auf dem Hanauer Marktplatz wird zum Jahrestag restauriert. Und am Schloss Philippsruhe wachen die Löwen wieder am Eingang.
Knacken die Spitzenwerke von Monet, Picasso und Basquiat die Zehn-Millionen-Dollar-Grenze? Vorschau auf die New Yorker Auktionen mit Moderne und Zeitgenossen.
Lisa Engelbach und Justin Peach verbinden einen packenden Dokumentarfilm und konkrete Hilfe. Jetzt hat „Street Line“ das Lichter Filmfest gewonnen.
Veronika Pengler ist hochbegabt. Dass sie heute studieren kann, grenzt trotzdem an ein Wunder. Porträt einer Asperger-Autistin, die sich anderen Menschen eigentlich nur in der Natur öffnen kann.
Die Stiftung soll zur Stärkung des europäischen Integrationsprozesses beitragen. Maike Kohl-Richter fürchtet, sie könne zum Spielball der Politik werden.
Die Wahl in Schottland könnte das Vereinigte Königreich zerreißen und über das Schicksal von Boris Johnson entscheiden. Ausgerechnet die Brexiteers lobpreisen die Vorzüge einer Union – und Brexit-Gegner einen Austritt.
Über Jahrzehnte sammelten Jan und Friederike Baechle Gemälde des 19. Jahrhunderts. Die Kollektion geht jetzt an das Museum Wiesbaden. Damit rückt der Plan einer Galerie mit Gemälden aus jener Zeit näher.
Ein Gespräch mit dem früheren BR-Intendanten Ulrich Wilhelm über Kommunikation in der Pandemie, die digitalen Defizite Europas und seine Jahre als Regierungssprecher in Berlin und München.
Es ist Welterbe und ökologisches Engagement: Aus einer Bergbaustadt in Frankreich wird eine Kulturlandschaft. Zu Besuch im „Bassin Minier“ rund um die Stadt Lens.
Sophie Scholl ist eine deutsche Ikone – und als solche vielen heute recht fern. Zu ihrem hundertsten Geburtstag wird versucht, sie nah an uns heranzuholen. Auf Instagram kann man ihre letzten zehn Lebensmonate beobachten.
Die Künstlerinnen Frankreichs wurden oft vergessen und kaum beachtet. Dies ändert sich jetzt. Das Pariser Musée du Luxembourg zeigt nun vierzig bemerkenswerte Malerinnen zwischen Aufklärung und Romantik.
Mit seinem Buch „The New York Years“ feiert der Fotograf Ashkan Sahihi die Stadt als intellektuelle Kapitale. Den Ursprung der Retrospektive findet man aber in Frankfurt.
Ein überraschend großformatiges Kleinod: Das Stundenbuch des Claude de Toulongeon steht bei Heribert Tenschert zum Verkauf.
Das Videospiel „6 Days in Fallujah“ betreibt einigen historischen Aufwand, um den Kampf um die irakische Stadt erlebbar zu machen. Aber kann es der moralischen Komplexität gerecht werden?
Monströse Maschinen und technische Katastrophen: Die Zeichnerin Nadja Bauernfeind setzt das Chaos ins Bild.
Ein dichtes Doku-Drama und eine Hagiographie, die den Mythos konserviert: Der europäische Kulturkanal befasst sich aus Anlass des 200. Todestages gleich doppelt mit Napoleon und zeigt, wofür Arte gut ist.
Der Aufruf der französischen Offiziere, den drohenden „Zerfall“ des Landes abzuwenden, offenbart die Auflösungserscheinungen der französischen Gesellschaft.
In Israel wird Oskar Schindler als „Gerechter unter den Völkern“ verehrt. In Frankfurt, wo Schindler nach dem Krieg einige Jahre in bescheidenen Verhältnissen lebte, tut man sich schwer, einen Platz nach ihm zu benennen.
1939 musste er aus Berlin fliehen und rang sich als Schmerzensmann der Malerei Bilder von unstillbarem Leiden ab: Zum neunzigsten Geburtstag von Frank Auerbach.
Überhebliches Verhalten nervt im Berufsleben, sei es vom Chef oder vom Kollegen. Mit Humor und Wissen lässt sich jedoch meist gut kontern. Denn was arrogant rüberkommt, ist nicht immer so gemeint.
Er malte die Gesichter des Frühkapitalismus in den Niederlanden, doch er selbst blieb ein Rätsel: Eine Madrider Ausstellung zeigt Marinus von Reymerswale.
In Burkina Faso haben dschihadistische Terrormilizen zwei spanische Reporter und einen irischen Tierschützer ermordet. Die „Unterstützungsgruppe für den Islam und die Muslime“ (JNIM) hat sich zu der Tat bekannt.
Internetrevolutionär Jack Ma hat China verändert wie niemand sonst. Doch dort ist für Helden kein Platz mehr. Die Tragödie eines Lebens im falschen Land.
99 Tage nach seinem Amtsantritt tritt Joe Biden vor den Kongress. Es geht um eine erste Zwischenbilanz und sein ehrgeiziges Programm. Für die Republikaner wird ein Afroamerikaner dem amerikanischen Präsidenten Kontra geben.
Eine Frage der Solidarität: Die Jury des Filmfestivals Go East tagt allein in dem nur zu diesem Zweck geöffneten Filmtheater Caligari in Wiesbaden.
Harriet Tubman, Kämpferin gegen die Sklaverei, soll künftig auf dem amerikanischen 20-Dollar-Schein zu sehen sein. Das ruft Widerspruch hervor.
Illusionstheater einer brüchigen Welt: Seine Fotografien sind eigentümlich grausam und zugleich schön. Letztlich kreisen sie fast alle um den Tod. Nun ist Erasmus Schröter mit vierundsechzig Jahren gestorben.