Gesellschaftsdiagnose mit verschwiegenen Quellen
„Die Gesellschaft des Zorns“ von Cornelia Koppetsch gehört zu den meistdiskutierten Sachbüchern dieses Jahres. Offensichtlich enthält es eine ganze Reihe von Plagiaten.
„Die Gesellschaft des Zorns“ von Cornelia Koppetsch gehört zu den meistdiskutierten Sachbüchern dieses Jahres. Offensichtlich enthält es eine ganze Reihe von Plagiaten.
Von einem Versehen wird man nicht sprechen können: Eine Analyse der Plagiate von Cornelia Koppetsch in „Die Gesellschaft des Zorns“.
Das Buch der Soziologin Cornelia Koppetsch hat in diesem Jahr die Bestenlisten erobert. Doch jetzt wird klar, dass es eine Reihe von Plagiaten enthält.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey darf ihren Doktorgrad behalten. Im Licht der bisherigen Rechtsprechung wirft das Urteil der Universität allerdings gleich mehrere Fragen auf.
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey kann sich weiter „Doktorin der Politikwissenschaft“ nennen, erhielt für ihre Dissertation aber eine Rüge. Das gab die Freie Universität Berlin bekannt. Die SPD-Politikerin reagierte erleichtert und entschlossen.
Die händische Analyse von Doktorarbeiten kostet viel Zeit. Dank Künstlicher Intelligenz könnten Plagiate bald allerdings besser aufgedeckt werden.
Nach Auffälligkeiten in ihrem Musikvideo zum Song „Bad Guy“ ist Billie Eilish abermals mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Diesmal geht es um eine neue Modekollektion.
Das Bundesverfassungsgericht zieht in einem Urteil eine plagiierte Habilitationsschrift heran. Angesichts des nachlässigen Umgangs mit Plagiaten ist das kein Zufall.
Die Deutsche Forschungsgesellschaft hat ihren Kodex überarbeitet. Wissenschaftler sollen kontinierlich auf den neusten Stand wissenschaftlicher Praxis gebracht werden. Das könnte auch Plagiate verhindern.
Der kolumbianischen Superstars ist vom Vorwurf des Plagiats freigesprochen worden. Ein Gericht in Madrid wies eine Klage im Zusammenhang mit ihrem Hit "La Bicicleta" zurück. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass Shakira bei dem kubanischen Sänger Liván Rafael Castellanos abgekupfert hätten.
An der Universität Tübingen wurde Doktoranden erlaubt, Plagiate mit Hilfe von „Errata“-Listen neu darzustellen. Von der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens abgesehen, enthielten diese Listen ebenfalls Fehler.
Wegen eines Plagiatsverdachts prüft die Freie Universität Berlin die Doktorarbeit von Familienministerin Franziska Giffey. Bei genauem Hinsehen sind die Vorwürfe gegen die Dissertation allerdings keinesfalls mit bekannten Plagiatsfällen vergleichbar.
Pünktlich zur Veröffentlichung ihres Buches „Merchants of Truth“ werden in Amerika Plagiatsvorwürfe gegen die Autorin und einstige Chefredakteurin der „New York Times“, Jill Abramson, laut.
Laut der Freien Universität Berlin soll der Bundestagsabgeordnete an zahlreichen Stellen seiner Doktorarbeit wörtliche Übernahmen nicht gekennzeichnet haben. Steffel wird wohl gegen den Beschluss klagen.
Einer Mainzer Professorin wurde vor wenigen Wochen der Doktortitel entzogen. Sie klagt dagegen. Wie geht es in solch einem Fall weiter, wie muss die Hochschule reagieren?
Wer in einer wissenschaftlichen Arbeit täuscht, muss mit einem ausführlichen Vermerk im Bibliothekskatalog rechnen. Uneindeutige Hinweise werden der Komplexität des Vorgangs nicht mehr gerecht.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ein altes Plagiatsverfahren beendet: Margarita Mathiopoulos, einst von Willy Brandt als Parteisprecherin favorisiert, verliert endgültig ihren Doktortitel.
Ein Viertel aller als plagiatsbehaftet eingestuften Arbeiten auf der Wissenschaftsplattform „VroniPlag Wiki“ stammen von Hochschulen aus einer bestimmten deutschen Stadt. Politiker verlangen nun Aufklärung.
Designer-Möbel sind oft nicht urheberrechtlich geschützt. Eine Ausnahme ist die Wagenfeld-Leuchte. Doch auch sie wird millionenfach kopiert und übers Internet verkauft.
Die LMU München prüft seit vierzig Monaten einen Plagiatsverdacht. Nachfragende Journalisten werden vertröstet, ein Ende ist nicht in Sicht.
Auf ein Plagiat wird nach dem Entzug eines Doktortitels in den Bibliothekskatalogen nicht hingewiesen. Datenschutzrechtlich steht einem Vermerk aber nichts entgegen. Im Sinne der Wissenschaft ist er auch.
Kaum hatte der spanische Sozialistenführer seine Ministerin in Schutz genommen, trat sie zurück. Vom Umgang mit den Plagiatsvorwürfen gegen Carmen Montón führen mehrere Pfade zu tieferen Sinnzusammenhängen.
Das Design mit dem Kreuz des Südens und dem Union Jack habe Neuseeland zuerst verwendet, behauptet der stellvertretende Premierminister. Australien solle sich bitte eine neue Flagge suchen.
An der Universität im slowakischen Bratislava fliegen immer mehr Doktoranden mit Plagiaten auf. Fachleute sehen in der Häufung ein ernstzunehmendes Problem. Jetzt könnte die Gesetzeslage verschärft werden.
Warum Annette Schavan noch Ministerin sein könnte: Universitäten reagieren auf Plagiate meist schleppend. Eine Spurensuche in ganz Deutschland.
So leicht Plagiate im Studium anzufertigen sind, so einfach kann man sie nachweisen. Gespräch mit einem Übeltäter und einem Germanistik-Dozenten, der sagt: Gedankendiebstahl verrät der Stil.
Bestimmte Ferrari, Alfa oder Porsche sind Millionen wert. Betrüger werden immer raffinierter, ihre Umbauten perfekter. Zwei Frankfurter treten an, Licht ins Dunkel zu bringen.
Bei allen großen Plagiatsfällen der vergangenen Jahre haben sich die Universitäten zu Unrecht aus der Affäre gezogen. Dabei machen auch sie häufig Fehler bei Promotionen. Unter einer Regelung leidet die Qualität ganz besonders.
Wer alles vor dem G-20-Gipfel in Hamburg für Gerechtigkeit singen will und was sich der Filmemacher und Aktivist Michael Moore für Trump-Whistleblower ausgedacht hat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Aussteller wissen es längst: Zöllner schauen auf Messen in Frankfurt regelmäßig nach Plagiaten. Dennoch werden immer wieder Fälschungen ausgestellt. Das hat Folgen.
Ein italienischer Forscher klaut die Ergebnisse einer Studie über Blutfette und Diät. Er wird vom Autor bloßgestellt und zieht seinen Artikel zurück. Mehr passiert aber nicht. Reicht das?
Die Frau, die Donald Trump in Kommunikationsfragen beraten soll, steht unter Druck: Ein von ihr veröffentlichtes Buch soll mehr als 50 abgeschriebene Passagen enthalten. Der Verlag zieht nun Konsequenzen.
Die Modemarke Zara soll kreative Arbeiten von Illustratoren kopiert haben. Eine amerikanische Designerin will mit ihren Ideen nicht länger als kostenlose Blaupause dienen – und hat die Öffentlichkeit mobilisiert.
Eineinhalb Tage braucht Trumps Team, um einzugestehen, dass Melania Trumps Rede ein Plagiat war. Eine Mitarbeiterin soll es gewesen sein. Der Umgang mit den Vorwürfen bleibt Gegenstand scharfer Kritik.
Nachdem Melania Trump überführt worden war, in ihrer Rede bei Michelle Obama abgekupfert zu haben, werden nun Plagiatsvorwürfe gegen den Sohn von Donald Trump laut. Doch die Sache ist etwas anders gelagert.
Der Parteitag in Cleveland hat seinen ersten Skandal: Donald Trumps Ehefrau Melania hält eine Rede, die in Teilen verblüffende Ähnlichkeiten aufweist – zur Rede einer Person, die bei den Republikanern kein hohes Ansehen genießt.