„Jede Art von Spiel machte ihm Spaß“
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
Die ARD macht nach siebenundzwanzig Jahren weiter, wo das ZDF 1986 aufhörte. Mit der Show „Dalli Dalli“ des verstorbenen Hans Rosenthal. Dessen Sohn Gert erklärt im F.A.Z.-Gespräch, was das bedeutet.
Zweimal im Jahr gibt es eine statistische Analyse über Nutzung und Reichweite des guten alten Radios. Stets fühlen sich dann sämtliche Sender als Sieger. Dabei ist die Erhebung der Daten fragwürdig.
Bei Arte geht es um den legendärsten Postraub der Geschichte. Was in der Nacht zum 8. August 1963 geschah, zeigt Carl-Ludwig Rettinger in seinem Dokudrama, wobei er selbst klaut: beim Klassiker „Die Gentlemen bitten zur Kasse“.
Der bekannteste Lacher Deutschlands entstand vor genau 50 Jahren: Als „Dinner for One“ gedreht wurde, saß eine Frau im Publikum und lachte lauter als alle anderen. Sonja Göth über ihren Beitrag zum Sketch.
NDR, SWR, die Firma Teamworx und der Regisseur Raymond Ley produzieren einen Film über die 2001 verstorbene Frau des ehemaligen Bundeskanzlers. Es soll ein Porträt werden, in dem sich die Nachkriegszeit spiegelt. Dabei ist die Geschichte der Familie Kohl ein heikles Terrain.
Eine Rundfunkkritikerin kündigt beim NDR. In ihrer Dissertation prangert sie die Verfassungswidrigkeit des seit Anfang des Jahres geltenden Rundfunkbeitrags an.
Thomas Roth soll bei den „Tagesthemen“ die Nachfolge von Tom Buhrow antreten. Das erfuhr FAZ.NET aus Senderkreisen. Der ebenfalls als neuer Moderator gehandelte Ingo Zamperoni muss sich gedulden.
Während Journalisten im öffentlichen Rundfunk Griechenlands reihenweise ihren Job verlieren, stößt auf, dass die ARD in der „Tagesthemen“-Nachfolgefrage komfortabel selbst Proporz-Gründen folgen könnte.
In der Debatte über die Talkshows im Ersten spricht der Vorsitzende der ARD ein Machtwort: Vier Talkshows bleiben. Für ihn sei der Streit nun erledigt, sagte Lutz Marmor der F.A.Z. Und siehe da: Er setzt sich durch.
Warum er seine Talkshow abgibt, was er von der Konkurrenz hält, wie es weitergehen soll und woran er sich gern erinnert: Im Gespräch schaut Reinhold Beckmann nach vorn, zurück und zur Seite.
Der Moderator beendet seine Talkshow im ersten Programm. Im Interview verrät Reinhold Beckmann außerdem, was er von dem Gerangel zwischen den Sendern hält, von der Kritik des Bayerischen Rundfunks und von Markus Lanz im ZDF.
Jury-Präsidentin Lena, die den Grand Prix 2010 für Deutschland gewann, wird die deutschen Punkte im ESC-Finale verkünden. Vergangenes Jahr hatte dies Anke Engelke gemacht.
Der jüngste Fall für Deutschlands nördlichsten „Tatort“-Kommissar Borowski soll laut NDR „die Tradition des Skandinavien-Krimis“ aufgreifen. Zu wünschen ist das den Skandinaviern nicht.
Günther Jauch bemühte sich in seiner Sendung, die Geheimnisse um die Steueroasen zu lüften. Bisweilen hilft aber auch ein Blick in die Literatur.
Das ZDF feiert fünfzigjähriges Bestehen. Dabei ist der Sender nicht das „Zweite“: Die abenteuerliche Geschichte von Adenauers Fernsehen in „Tele-Sibirsk“.
Nun diskutiert auch die Musikbranche über Plagiatsvorwürfe. Es sind Stimmen laut geworden, die meinen Cascadas Lied „Glorious“ sei eine Kopie.
Eigentlich wollte das Erste mit seinem neusten „Markencheck“ den großen Supermarktketten Edeka und Rewe auf den Zahn fühlen. Heraus kam dann aber bloß eine harmlose Parade bekannter Ladentricks. Frank Plasberg verhedderte sich nachher im Themendurcheinander.
Die Teilnehmer beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stehen fest. Die Auswahl der ARD umfasst viele Routiniers und einige handfeste Überraschungen.
Die Kritik am Talk-Programm der ARD wird immer deutlicher. An unsinnigen Vorschlägen mangelt es nicht. Im Fokus steht ausgerechnet die beste Talkshow im Ersten.
Die ARD probiert es mit einer Comedy. „Das Ernste“ heißt die Show, die erstaunlicherweise zuerst in der Mediathek auftaucht. Erster Eindruck: In puncto Humor sitzt man bei der ARD (noch) nicht in der ersten Reihe.
Zum 24. Mal fand in Baden-Baden das Fernsehfilm-Festival statt. Der Wettbewerb um den Hauptpreis bot eine Fülle an herausragenden Arbeiten. Gesiegt hat Volker Schlöndorffs „Das Meer am Morgen“.
Der nächste Vorentscheid zum Eurovision Song Contest kommt aus Hannover: im Februar, vor elftausend Zuschauern, im Ersten, doch ohne Pro Sieben. Auch ohne Lena und Stefan Raab? NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber blickt voraus.
Schauspieler Til Schweiger will gerne die Kontrolle behalten - auch über das aufgeschriebene Wort. Der neue „Tatort“-Kommissar verteidigt seine Interview-Vorgaben.
Urteil in der „Drehbuchaffäre“: Die ehemalige Fernsehspielchefin des NDR, Doris Heinze, kommt vor Gericht mit einer Bewährungsstrafe davon
Drei Jahre nach Bekanntwerden der Drehbuchaffäre hat das Hamburger Landgericht am Montag die frühere NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Bei der Lufthansa-Tochter Germanwings hat es 2010 mindestens zwei Vorfälle mit Gasaustritt im Cockpit gegeben, bei denen die Piloten bei der Landung beinahe ihr Bewusstsein verloren hätten.
In Hamburg steht die einstige Fernsehspielchefin des NDR, Doris Heinze, wegen Betrugs vor Gericht. Ihr Fall ist ein Lehrstück über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Filmbranche.
Erst gab es eine Interview-Offensive in Zeitschriften, nun hat Bettina Wulff ihre geplanten Fernsehauftritte abgesagt. Ihr Buch „Jenseits des Protokolls“ wurde in den vergangenen Tagen viel kritisiert.
Abgründige Ärzte und andere Rollen hat er schon drauf: Nun wird Wotan Wilke Möhring „Tatort“-Ermittler im NDR.
Ein Moderator des privaten Radiosenders „Ostseewelle“ soll ein 12 Jahre altes Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei nahm den Mann in seiner Live-Sendung fest.
Mit grotesken Pirouetten bereitet der NDR seinem „Tatort“-Helden Cenk Batu das Ende: Gegen eine Irre, die ihn zu Mord am Bundeskanzler pressen will, hat der verdeckte Ermittler zuletzt keine Chance. Was hat nur den Sender geritten?
Quotentod? Sein Mut hat ihn noch nicht verlassen, im leergeräumten Studio mit Publikum ist Thomas Gottschalk besser denn je. Eine Begründung hat er auch: „Neues Leben wächst aus den Ruinen“.
Vor sieben Jahren ist der Film „Der Liebeswunsch“ nach einer Vorlage von Dieter Wellershoff produziert worden. Er war im Kino, es gibt ihn auf DVD, nun wird er von der ARD lieblos versendet. Das ist mehr als eine Frechheit.
Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: Die ARD holt die meisten Preise, unter anderem mit einem Film über Online-Mobbing. Hannelore Hoger erhält eine Sonderehrung.
An dem Schauspieler scheiden sich seit je die Geister. Das wird beim „Tatort“ des NDR nicht anders sein. Der Intendant sagt nur: „Die Besten gehören ins Erste.“
Bei den Hörspieltagen der ARD in Karlsruhe erscheint das Radio nicht als Medium von gestern, sondern als Plattform für alles Neue. Das Publikum kam in Scharen.