So viel ungelebtes Leben
Reinhold Beckmann legt eine Familienchronik vor, in deren Mittelpunkt seine Mutter Aenne steht. Aber er erzählt auch vom Alltag in einem katholischen Dorf und von der Rolle der Kirche im Nationalsozialismus.
Reinhold Beckmann legt eine Familienchronik vor, in deren Mittelpunkt seine Mutter Aenne steht. Aber er erzählt auch vom Alltag in einem katholischen Dorf und von der Rolle der Kirche im Nationalsozialismus.
Das Musische Gymnasium in Frankfurt war als Eliteschule der Nationalsozialisten gedacht. Ehemalige Schüler sprechen jedoch gut über den Leiter Kurt Thomas, und die Geschichte ist komplex.
Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Berlinerinnen und Berliner müssen dann wohl nicht zur Arbeit und in die Schule.
Der Historiker A. Dirk Moses stellt geschichtliche Großverbrechen nebeneinander. Mit postkolonialer Attitüde betreibt er die Umwertung der Erinnerung an den Holocaust. Ein Gastbeitrag.
In Dominik Grafs Dokumentarfilm „Jeder schreibt für sich allein“ geht es um Schriftsteller, die in der Nazizeit in Deutschland blieben – und um den vorbehaltlosen Blick auf sie. Ein Gespräch mit dem Regisseur.
Vor 75 Jahren entstand nach Holocaust und Weltkrieg ein erster Verfassungsentwurf für das zerstörte Deutschland. In der Idylle von Herrenchiemsee spielte Widerstand oder Mitläufertum aber keine Rolle.
Das Holocaustmahnmal in Berlin gilt seit rund 15 Jahren als sanierungsbedürftig. Im Herbst diesen Jahres soll nun ein Konzept zur Sanierung vorliegen.
Im Polizeipräsidium wurde eine Ausstellung eröffnet. Sie greift die Rolle der Frankfurter Polizei im Nationalsozialismus auf und zeigt widersprüchliche Handlungen der Beamten auf.
Jahrelanger Provenienzforschung ist es zu verdanken, dass der Jahreszeiten-Zyklus von Hans Thoma wieder vollständig ist, der von Juden vor der Flucht aus Nazi-Deutschland verkauft werden musste. In Frankfurt wird er erstmals öffentlich gezeigt.
Weil der bisherige Namensgeber eine fragwürdige Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus spielte, soll eine Schule in Frankfurt-Bonames einen neuen Namen erhalten.
Als Kind erlebte er die Reichspogromnacht, als Forscher betrieb er Aufklärung über die Wissenschaft des Unrechts: Der streitbare und eloquente Rechtsgelehrte Bernd Rüthers ist gestorben.
Im Nationalsozialismus sollten Behörden „erbkranke“ Menschen aussortieren. Das Frankfurter Gesundheitsamt erfasste dafür große Teile der Bevölkerung. Eine Studie zeigt nun: Die Daten wurden noch lange Zeit genutzt.
In Baden-Württemberg hat ein Politiker gefordert, alle Symbole aus dem Nationalsozialismus von öffentlichen Gebäuden zu entfernen. In Hessen gibt es diese laut Landesbetrieb nicht mehr.
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit für die Errichtung einer weiteren Gedenkstätte in Berlin gestimmt. Sie soll an das Leid vieler Zeugen Jehovas erinnern
Bei der Gedenkstunde im Bundestag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022 hält die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher eine Rede.Holocaust-Gedenken im Bundestag
Das Museum Angewandte Kunst Frankfurt hat aufgearbeitet, wie es im Nationalsozialismus zu den Schätzen Goldschmidt-Rothschilds kam. Nach der Ausstellung hilft der dicke Katalog mit der ganzen Recherche beim Erinnern.
Am 9. Mai feiert Russland den Sieg der Roten Armee über Nazi-Deutschland. Das Datum gilt in diesem Jahr als besonders symbolträchtig. Die Ukraine meldete zuvor eine großangelegte Angriffswelle und rechnet mit intensiverem Beschuss, vor allem auf Bachmut.
Von „Germania“ führte der Weg zu den Lagerbaracken von Auschwitz: Eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste zeigt das Panorama der Architektur im Nationalsozialismus.
Sich an einen philosophischen Duktus schmiegen, um dessen Widersprüche zur Darstellung zu bringen: Georges-Arthur Goldschmidt prüft Heideggers Sprache.
Jürgen Stroop war ein Katasterbeamter aus dem Lipper Land – und als SS-Mann für die Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vor 80 Jahren verantwortlich. Sein Abschlussbericht dokumentiert die barbarischen Untaten.
Als Studentin lernte sie Hans und Sophie Scholl kennen und beteiligte sich schon bald aktiv am Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Nun ist die letzte Überlebende der Weißen Rose mit 103 Jahren gestorben.
Für seinen Vergleich der britischen Flüchtlingspolitik mit Nazi-Deutschland erntet Fußball-Ikone Gary Lineker scharfe Kritik der britischen Regierung, aber auch Zuspruch aus der Bevölkerung.
Seit 2014 klagt Georg Friedrich von Preußen in Potsdam gegen den Staat. Jetzt kündigt er an, die Klage zurückzuziehen. Kommen der Bund und die Hohenzollern wieder ins Gespräch?
Noch heute gelten in Deutschland Gesetze aus der NS-Zeit, in denen etwa von der „Reichsregierung“ die Rede ist. Bundesjustizminister Marco Buschmann will das jetzt ändern.
Hermann Kurzke gräbt Tunnel in den lebensgeschichtlichen Untergrund des Werks von Thomas Mann: Zum achtzigsten Geburtstag des Mainzer Germanisten.
Vor mehr als zwanzig Jahren hatte der österreichische Staat ein Gemälde von Gustav Klimt an die Erben einer im Holocaust ermordeten Kunstsammlerin zurückgegeben. Dabei hatte der ein anderes Werk des berühmten Künstlers gehört.
„Unser Nationalsozialismus“: Der Titel von Götz Alys neuem Buch hört sich nicht lustig an. Bei der Berliner Buchvorstellung mit Jens Bisky gab es dennoch allerhand zu lachen.
Der Versuch, die nationale Kollektivscham angesichts des Holocausts aufrechtzuerhalten, ist zum Scheitern verurteilt. Es gibt andere Wege, auf denen das Gedenken bewahrt werden sollte. Ein Gastbeitrag.
Alexander Paz-Goldman wuchs als Kind von zwei Holocaust-Überlebenden auf. Im jungen Israel schämte er sich dafür. Heute veröffentlicht er erfolgreiche Bücher über seine Herkunft.
An ihrem 15. Geburtstag kam Rachel Hanan in Auschwitz an. Mit 93 erinnert sie sich in einem Buch an den schrecklichen Geburtstag, an dem sie ihre Eltern und Brüder ein letztes Mal sah. Ein Auszug.
Der Bundestag beschäftigt sich mit der Wahlrechtsreform, zum Holocaust-Gedenktag werden erstmals queere Opfer gewürdigt und eine Expertenkommission legt Vorschläge gegen den Lehrkräftemangel vor.
Maximilian von Goldschmidt-Rothschild war ein Kunstsammler von Rang. 1938 wurde er zum Verkauf gezwungen. Was dann geschah, zeigt das Museum Angewandte Kunst nun in einer Ausstellung.
Die vier Beschuldigten waren in Chatverläufe involviert, in denen der Nationalsozialismus verharmlost wurde. Die Staatsanwaltschaft hat es nun abgelehnt, in die Ermittlungen einzutreten.
Vor 75 Jahren begannen die Verfahren gegen den Frankfurter Nazi-Oberbürgermeister Friedrich Krebs sowie Philipp von Hessen, Oberpräsident von Hessen-Nassau.
Eine wichtige Stimme im Angesicht einer verbreiteten Reichsbürgerstimmung.
Die „Kritische Justiz“ untersucht ihre NS-Vergangenheit.