Heller Gesang über Bunkern
Laura Lichtblaus Roman „Sund“ ist zugleich sprachliches Wagnis und kühnes Eindringen in dunkle Vergangenheit.
Laura Lichtblaus Roman „Sund“ ist zugleich sprachliches Wagnis und kühnes Eindringen in dunkle Vergangenheit.
Unter dem Druck der Nationalsozialisten wandten sich jüdische Banken hilfesuchend an Albert von Metzler. Tatsächlich handelte der Frankfurter Bankier vergleichsweise anständig. Allerdings zog auch sein Bankhaus Vorteile aus den Zeitläuften.
Seine Überlebensgeschichte diente als Vorlage für Bücher und Filme. Nicht alle waren historisch korrekt. Stefan Jerzy Zweig kämpfte darum, Herr seiner Biografie zu werden.
Minoritäres Problem oder zeithistorische Lektion? Die Ethnologin Susanne Schröter und der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk streiten über Sprachkritik. Eine Diskussionsveranstaltung in Weimar erlebt ein Nachspiel in den sozialen Medien.
Die Frankfurter Schule folgte auch einem existenzphilosophischen Impuls. Der Mann, von dem er ausging, wurde jedoch einer ihrer größten Rivalen: Martin Heidegger.
Die Bundesbank hat ihr Erbe aus der Nazizeit von einem Historiker-Team aufarbeiten lassen. Eine Schlüsselfigur ist ihr erster Präsident Karl Blessing.
Von Nazis geraubt, in der DDR entwendet: In der Brüder-Grimm-Stadt Hanau gibt es Verdachtsfälle auf Raubkunst. Ein Projekt des Museumsverbands will ihnen auf die Spur kommen. Es geht auch um Werke eine Grimm-Bruders.
In den postkolonialen Forschungen war Israel lange marginal. Warum gelten sie in der deutschen Öffentlichkeit jetzt weithin als antisemitisch? Ein Gastbeitrag.
Während gerade im Bundestag der Opfer des Holocausts gedacht wurde, leben Juden auf deutschen Straßen wieder gefährlich. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir mit dem Publizisten Michel Friedman über Antisemitismus, verfahrene Debatten und die Nazis der frühen Bundesrepublik.
Eva Szepesi überlebte Auschwitz. Im Bundestag erinnerte sie daran, wie der Nationalsozialismus begann.
In einem Urteil eines Parteigerichts der AfD wird einem Bericht zufolge auf die Nürnberger Gesetze der Nationalsozialisten verwiesen. Das hat Konsequenzen für einen sächsischen AfD-Politiker.
Die Generaldebatte über den Etat des Kanzleramtes wird von der Opposition traditionell zur Abrechnung mit der Regierungspolitik genutzt. Verfolgen Sie den Schlagabtausch im Livestream.
Beim Gedenkakt sprechen die Auschwitz-Überlebende Eva Szepesi und der Sportjournalist Marcel Reif. Alle größeren Flughäfen werden bestreikt und Deutschland will dem AI Act zustimmen. Der F.A.Z. Newsletter
Das Frauenmuseum Wiesbaden zeigt eine Ausstellung über Zwangssterilisationen im Nationalsozialismus. Die Künstlerin Mounira Al Solh wurde ausgeladen.
Mit Appellen, die Demokratie vor Angriffen zu verteidigen, ist am Samstag zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz vielerorts an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert worden.
Die Sanierung und der Umbau des Kalmenhofs, in dem die Nazis behinderte Kinder ermordeten, könnte 2027 beendet werden.
In seiner dritten Ausgabe widmet sich das Festival in der Alten Oper dem jüdischen Leben in Frankfurt zur Zeit des Nationalsozialismus.
Eine Studie deckt sexualisierten Missbrauch in der evangelischen Kirche auf, die EZB berät über die Entwicklung der Zinsen im Euroraum und ein neuer Kinofilm erzählt eine heikle Geschichte aus dunkler Zeit. Der F.A.Z. Newsletter.
Er porträtierte von Mary Wigman bis Ernst Barlach fast alle Größen der Weimarer Republik: Das Bernrieder Buchheim Museum der Phantasie zeigt Werke des im NS wankelmütigen und heute nahezu vergessenen Malers Leo von König
Eindrücklich zeichnet das Staatstheater Mainz in der Lesung des 1938 erschienenen Romans „Empfänger unbekannt“ die Grausamkeit des Nationalsozialismus nach.
Lesermeinungen zum Leitartikel „Gott mit uns“ +++ Gastbeitrag zu der Serie „Einig Vaterland?“
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Antisemitische Schmierereien verängstigen Juden und verstören die Öffentlichkeit. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie Deutschland damit umgehen könnte. Ein Gastbeitrag.
Wie erzählt man als Deutsche einem globalen Streaming-Publikum vom Holocaust? Und wie ist es, wenn man für die Premiere plötzlich Polizeischutz braucht? Ein Treffen mit Autorin Annette Hess, die ihren Roman „Deutsches Haus“ als Serie verfilmt hat
Deutschland gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht vor 85 Jahren. In Frankreich findet eine Hilfskonferenz für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen statt. Und Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL starten ihre Tarifverhandlungen.
Trotz Freispruchs abermals vor Gericht? Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass freigesprochene Verdächtige nicht noch einmal für dieselbe Tat angeklagt werden dürfen.
Mit einem Jahr Verspätung hat die Frankfurter Sparkasse eine Studie über ihre Geschichte vorgelegt. Die zentrale Erkenntnis: Das nach 1933 von Nationalsozialisten geführte Haus hat die Machthaber willfährig unterstützt.
Eine Ausstellung über verfolgte Juristinnen im Nationalsozialismus begleitet die Jüdischen Kulturwochen mit zahlreichen Veranstaltungen. Mit mit Ivar Buterfas-Frankenthal kommt auch ein Holocaustzeuge.
Weltbild und Selbstverständnis der RAF sowie das Versagen des Staats im Kampf dagegen sind das Thema dieses Romans: Stephanie Barts „Erzählung zur Sache“ erzählt die Terroristinnenjahre von Gudrun Ensslin.
Mirco Becker vermittelt mit seinem Instagram-Kanal „Damals in Frankfurt“ Wissen über lokale Historie. Nun hat er unter demselben Titel einen Kalender herausgebracht.
Noltes erstes Buch: Schon 1958 schickte der spätere Autor von „Der Faschismus in seiner Epoche“ ein Manuskript zum Thema an den Piper-Verlag. Hannah Arendt schrieb ein Gutachten darüber.
Das neue Dokumentationszentrum auf dem Obersalzberg stellt sich der Geschichte des Ortes. Hier wurden zentrale Entscheidungen der NS-Gewaltherrschaft getroffen.
Christina Morina ist Professorin für Geschichte. Im Interview fordert sie, den Demokratiebegriff der DDR stärker in den Blick zu nehmen – und dessen Bedeutung für die Breite der ostdeutschen Gesellschaft.
Eine Studie soll die Rollen der Gründer des Oberndorfer Unternehmens im Nationalsozialismus aufarbeiten. Die Autoren der Studie sehen keine aktiven Beteiligungen an Verbrechen.
Eine Studie soll die Rollen der Gründer des Waffenherstellers im Nationalsozialismus aufarbeiten. Die Autoren der Studie sehen keine aktiven Beteiligungen an Verbrechen.
Ohne politisches Amt oder offizielle Funktion spielte er eine kaum zu überschätzende propagandistische Rolle für die Nationalsozialisten: Jürgen Luh schärft das Bild von Wilhelm Prinz von Preußen.