Das Mädchen von einst kommt nach München
Im Amsterdamer Exil malte Max Beckmann 1945 die Frau des Kunsthändlers Helmuth Lütjens mit ihrer Tochter. Bei Karl & Faber ist das Bild der Star der Auktionen moderner Kunst.
Im Amsterdamer Exil malte Max Beckmann 1945 die Frau des Kunsthändlers Helmuth Lütjens mit ihrer Tochter. Bei Karl & Faber ist das Bild der Star der Auktionen moderner Kunst.
Die Bundeskunsthalle zeigt Kunst aus den Zwanzigerjahren – und hebt die sozialen Gegensätze der Zwischenkriegszeit hervor. Ästhetischer Glanz und Massenverarmung waren zwei Seiten einer Medaille.
Otto Dix zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. Die Fronterfahrung prägte das Schaffen des Malers. Einen Einblick darin gewährt Feldpost, die nun bei Bassenge neben Briefen anderer namhafter Persönlichkeiten versteigert wird.
Sein Schaffen war geprägt vom Grauen des Ersten Weltkriegs. Zum 125. Geburtstag des Malers Karl Deppert erinnert das Kunstarchiv Darmstadt an den Künstler.
Ein kleines Museum in Salzburg zeigt wenig bekannte Künstler, die während des Nationalsozialismus verboten waren. Es ist eine Entdeckung, eine Hommage - und Ausdruck einer großen Haltung.
Getragen von hiesiger Sammelleidenschaft, übertrifft der deutsche Auktionsmarkt sich wieder selbst. An der Spitze steht ein neuer Rekord für das teuerste je versteigerte Kunstwerk.
Der Mäzen und Unternehmer hat sich als Käufer eines Beckmannn-Selbstbildnisses zu erkennen gegeben. Dafür wurden mehr als 20 Millionen Euro fällig.
Getragen von hiesiger Sammelleidenschaft, übertrifft der deutsche Auktionsmarkt sich selbst mit einem neuen Rekord für das teuerste je versteigerte Kunstwerk.
Bislang war unbekannt, wer das „Selbstbildnis gelb-rosa“ von Max Beckmann zu dem höchsten Preis, der je bei einer Kunstauktion in Deutschland gezahlt wurde, erworben hat. Der Unternehmer Reinhold Würth hat sich nun offenbart.
Viele junge Kreative gehen nach Berlin. Nicht so Jan Buchczik. Seinen Stil und sein Frankfurt-Gefühl zeigt er mit einem T-Shirt für eine Edition, die er mit anderen Illustratoren gestaltet.
Als sportlicher Flaneur, der das Mondäne liebte: Die Münchner Pinakothek der Moderne entdeckt einen neuen Max Beckmann – einen von Rastlosigkeit und Neugier getriebenen Künstler.
Kurz nachdem Max Beckmann einen Auktionsrekord aufgestellt hat, fährt die Polizei vor: Grisebach habe einen gestohlenen Kandinsky im Angebot, behauptet die polnische Regierung. Das Auktionshaus hält dagegen.
Es ist ein Rekordergebnis für Auktionen in Deutschland. Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb-rosa“ fand in Berlin für 20 Millionen Euro einen neuen Besitzer.
Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb-rosa“ könnte das teuerste je in Deutschland versteigerte Kunstwerk werden. Gemalt hat er es im Amsterdamer Exil.
In St. Louis war Max Beckmann noch einmal Lehrer. Das Museum der eher unscheinbaren amerikanischen Stadt beherbergt heute die größte Sammlung seiner Gemälde in den Vereinigten Staaten.
Eigentlich ist es ja kein Vergnügen, dauernd sich selbst anzustarren: Doch einiges spricht durchaus dafür. Der Kunsthistoriker Uwe M. Schneede hat einen Streifzug durch künstlerische Selbstbildnisse unternommen.
Selten sah man Döblin so verschmitzt lächeln: Das Leopold Museum Wien stellt die ihm nun übereignete Sammlung Klewan aus.
Ein Gemälde Max Pechsteins verbreitet Aufbruchstimmung auf den Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin. Für weitere Highlights sorgen Max Beckmann, Emil Nolde und amerikanische Fotografen.
Schon einmal hatte die Deutsche Bank im großen Stil Leihgaben an das Städel Museum gegeben. Nun folgen vier weitere Werke und ein neuer Kooperationsvertrag.
Erster Streich des neuen Direktors: Die Ausstellung „Bilderkosmos Leipzig 1905-2022“ im dortigen Museum für bildende Künste zeigt die reichen hauseigenen Bestände.
Bei der Jubiläumsauktion von Grisebach im Dezember war Max Beckmanns wiederentdeckte Strandszene „Badende mit grüner Kabine und Schiffer mit roten Hosen“ aus dem Jahr 1934 die Sensation. Nun wurde bekannt: Das Kunstmuseum Den Haag hat das Gemälde erworben.
Der Pandemie zum Trotz fallen bei deutschen Auktionshäusern Rekorde. Eine buddhistische Statue übertrifft alles Dagewesene, und Expressionismus ist weiterhin gefragt. Aber ein Wunsch bleibt offen.
Erfinder der Blockbuster-Ausstellungen und Avantgardist pragmatischer Innovationen: Klaus Gallwitz war zwanzig Jahre lang Direktor des Städel Frankfurt und Gründungsdirektor zweier weiterer Museen. Nun ist er gestorben.
Ein Leben wie gemalt fürs zwanzigste Jahrhundert: Das Museum Moritzburg in Halle zeigt das Werk des umstrittenen DDR-Künstlers Willi Sitte.
Das gab es nur einmal: Thomas Mann und Max Beckmann verbrachten im Sommer 1947 zehn gemeinsame Tage an Bord eines Überseedampfers. Die beiden eitlen Künstler belauerten sich dabei.
Eckhart Nickel reist um die Welt – und schreibt darüber. In dem Band „Von unterwegs“ hat er einige seiner besten Reportagen versammelt. Jetzt hofft der Schriftsteller darauf, endlich wieder abzuheben.
Die Dichterin Lili von Braunbehrens inspirierte Max Beckmann zu sieben Lithographien. Es sind Dokumente einer besonderen Künstlerfreundschaft.
Um Geld geht es auch hier: Der Banker Wolfgang Kirsch ist neuer Chef der Städel-Administration. Das Museum sieht er für die Zukunft gut gerüstet.
Wieder wird die Zeit umgestellt. Dabei hat die Pandemie unser Zeiterleben ohnehin schon durcheinander gebracht – was Schülerinnen und Philosophen gleichermaßen umtreibt.
Das Städel hat wieder geöffnet. Es zeigt mit „Städels Beckmann/Beckmanns Städel“ eine Schau mit grandiosen Werken und kulturhistorischen Einblicken vor allem in Beckmanns Frankfurter Jahre.
Das Städel Museum in Frankfurt hat mit „Museum für zu Hause“ ein neues Digitalangebot aufgestellt. So kann sich der mittlerweile entwöhnte Kunstfreund etwa auf Max Beckmann einlassen.
Auf dem westöstlichen Triptychon: Volker Stelzmann, Maler zwischen Zwanziger-Grandezza und hartem überzeitlichem Zweifel, wird achtzig.
Von Schweden nach England „zurück“ nach Deutschland: Lotte Lasersteins „Selbstporträt vor ,Abend über Potsdam‘“ kehrt auf Umwegen an seinen geistigen Entstehungsort zurück.
Die Essenz der Zwanziger in einem Bild: Das Städel Frankfurt erwirbt als teuersten Ankauf seiner Geschichte ein Gemälde, das im Grunde immer schon in die Sammlung gehörte.
Erkundung der Geschlechter: Hamburg erweitert die Perspektiven mit der Ausstellung „Max Beckmann. weiblich – männlich.“ – ganz im Sinne unserer Zeit.
Die Malerin Gisèle van Waterschoot van der Gracht ermöglichte Max Beckmann das Überleben in Amsterdam und die Übersiedlung nach Amerika. Welche Rollen spielten zwei andere Männer in dieser Beziehung?