Beckmanns Zeichnungen und Bilder für Hitler reisten im selben Zug
Wie ein Kunstförderer die Nazis überlistete: Der Frankfurter Georg Hartmann gab dem Maler Max Beckmann im Amsterdamer Exil zwei große Aufträge. Ungefährlich war das nicht.
Keine Stadt der großen Gefühle? Der Soziologe Stefan Müller-Doohm erzählt einnehmend davon, wie seine Vaterstadt Frankfurt ihn formte.
Wie ein Kunstförderer die Nazis überlistete: Der Frankfurter Georg Hartmann gab dem Maler Max Beckmann im Amsterdamer Exil zwei große Aufträge. Ungefährlich war das nicht.
Gerhard Richter in Paris, Julius von Bismarck in Wien, Beckmann-Zeichnungen in Frankfurt: Diese 18 wichtigen Ausstellungen schließen in den kommenden vier Wochen.
So lernt man Max Beckmann neu kennen: Hanns Zischler liest im Städel aus den Tagebüchern, die jetzt für jedermann zugänglich sind.
Keine großen Sprünge, aber Aufwärtsbewegungen: Die deutschen Auktionshäuser beenden das Jahr mit soliden Ergebnissen. Dafür stehen auch die zehn teuersten versteigerten Kunstwerke 2025.
Im Spitzensegment des internationalen Kunstmarkts läuft das Geschäft wieder. Das zeigen die zehn teuersten Auktionslose des Jahres. Doch wohin wandert das Rekordbild von Gustav Klimt?
In Max Beckmanns Zeichnungen erweckt die Gewalt der Welt eine Gegengewalt auf dem Blatt. Eine große Ausstellung im Städel zeigt seinen künstlerischen Werdegang von Berlin über Frankfurt und das Amsterdamer Exil bis zum Tod in New York.
Lyonel Feininger und Max Beckmann sorgen bei der Sommerauktion von Grisebach in Berlin für Umsatz. Für das gesamte erste Halbjahr verzeichnet das Unternehmen ein sattes Plus.
Das Jüdische Museum in Frankfurt erinnert an den aus Deutschland vertriebenen Künstler Léo Maillet. Seine Kunst hat der Meisterschüler von Max Beckmann auch während der Flucht nie aufgeben.
Aus einer Berliner Privatsammlung kommen in diesem Jahr die bedeutendsten Werke der Sommerauktionen bei Grisebach. An der Spitze stehen Werke von Max Beckmann und Lyonel Feininger mit bewegter Geschichte.
Vexierbilder wie von Escher: Hamburgs Barlach-Haus würdigt den noch immer unterbewerteten neusachlichen Maler Paul Kleinschmidt.
Seit Jahren tobt der Streit um zu restituierende Kunstwerke in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, kurz vor der Wahl kochte er noch einmal besonders hoch. Bringt ein Landtagsbeschluss nun Besserung?
Flaute auf dem Auktionsmarkt? Die umsatzstärksten deutschen Kunstversteigerer spüren davon nichts, aber die Kundschaft ist wählerischer geworden. Die Top Ten des Jahres.
Ketterer Kunst kann trotz schwieriger Marktlage zufrieden sein. An der Spitze des „Evening Sale“ stand mit drei Millionen Euro Max Beckmann, und das Auktionshaus ist einmal mehr Branchenprimus im deutschsprachigen Raum.
Das Jubiläumsjahr bei Ketterer geht mit Max Beckmann zu Ende. Ein clowneskes Spätwerk von ihm gehört zu den Losen der Abendauktion, die über die Millionenmarke hinauskommen sollen.
So teuer, wie erwartet: Im Berliner Auktionshaus Grisebach ist Max Beckmanns Gemälde „Quappi mit grünem Sonnenschirm“ bei 4,4 Millionen Euro einem Onlinebieter zugeschlagen worden.
Nie war sie so aktuell wie heute? Vor hundert Jahren wurde in Mannheim der Stil der Neuen Sachlichkeit mit einer Schau definiert, die nun um fast den doppelten Umfang erweitert wiederholt wird
Vor zwei Jahren brachte ein Beckmann beim Auktionshaus Grisebach in Berlin 20 Millionen Euro. Jetzt ist in der Versteigerung „Ausgewählter Werke“ wieder ein Gemälde des Malers im Angebot.
Wie kann es sein, dass die Studentinnen und Studenten eines so berühmten Malers kaum bekannt sind? Marion Victor, langjährige Geschäftsführerin des Verlags der Autoren, hat dazu geforscht.
Finnlands Nationalgalerie präsentiert die wohl gewagteste Ausstellung des Jahres. Dort wird behauptet, die moderne Kunst entstamme der Gotik. Das verblüfft – und überzeugt.
Der Maler Kirchner schrieb seinem Kater Briefe, sein Kollege Marc hätte gern die Gedanken der Tiere gelesen. Eine Ausstellung im Museum Kirchnerhaus in Aschaffenburg widmet sich der Tiermalerei des 19. Jahrhunderts bis zum Spätexpressionismus.
Chunqing Huang hat in Peking und an der Städelschule in Frankfurt studiert. Ihre Werke sind im Hotel Frankfurter Hof zu sehen, Neues zeigt sie demnächst in Bad Homburg.
„Ohne Unterschied des Geschlechts“ sollten Künstler am Städel ausgebildet werden. Dass dies lange nicht der Fall war und wie sich Künstlerinnen dennoch zu helfen wussten, zeigt das Frankfurter Museum nun furios an 26 besonderen „Städel-Frauen“.
Zwischen Geborgenheit und Bedrohung: Die Internationalen Tage Ingelheim blicken mit der Ausstellung „Home Sweet Home“ auf die Facetten des Zuhauseseins von 1900 bis heute.
Beruflich führt Philip Burchard den Pharmakonzern Merz in Frankfurt, privat unterstützt er ein ungewöhnliches Museum in der 6000 Kilometer entfernten Harvard-Universität. Einiges dort empfiehlt er auch deutschen Einrichtungen
An diesem Montag würde Max Beckmann seinen 140. Geburtstag wohl mit einer Flasche Sekt begehen. Ebenfalls zu feiern ist die bevorstehende vollständige Edition seiner Tagebücher, die neues Licht auf den begnadeten Selbsterhöher wirft.
Willy Kurth rettete als Kustos des Berliner Kupferstichkabinetts Hunderte von modernen Kunstwerken vor dem Zugriff der Aktion „Entartete Kunst“. Eine Ausstellung erzählt seine Geschichte.
Sie blieben nur einige Jahre oder wohnten ein Leben lang hier, machten Station oder kamen als Touristen. Auch am Main folgten sie ihrer Berufung, die Welt darzustellen - im Kleinen wie im Großen: bildende Künstler in Frankfurt.
Die Schweizer Straße im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen schwankt zwischen ausgefallen und bodenständig und lebt von ihren Gegensätzen. Doch muss sie aufpassen, dass sie nicht zur neuen Freßgass’ wird.
Hiesige Sammler sind treu, aber wählerischer geworden: Für den deutschen Auktionshandel geht ein schwieriges Jahr zu Ende. Schlecht war es nicht. Die Top Ten.
Am Donnerstag wird in Berlin Caspar David Friedrichs „Karlsruher Skizzenbuch“ versteigert. Nun soll es nationales Kulturgut werden. Die Auktion findet dennoch statt – und wartet auch mit Highlights abseits des Romantikers auf.
Max Beckmann blickt aufs Mittelmeer, Max Pechstein tritt wieder an, und das überzählige Bild aus der Bundeskunsthalle sucht einen Käufer: Vorschau auf die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst bei Lempertz und Van Ham.
Die Kunst von Otto Dix beeinflusste Generationen. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt die Aktualität des Malers auf – und fragt nach seiner Überwinterung in der NS-Zeit.
Vom triptychalen Denken: Sophie Königs Untersuchung des Triptychons in der Literatur eröffnet einen neuen Blick auf das moderne Erzählen.
Hans Holbeins „Madonna“, das teuerste deutsche Altmeisterbild, kehrt nach Hessen zurück. Ein Gespräch mit Philipp Demandt, Direktor des Frankfurter Städel Museums, über die spektakuläre Leihgabe.
Max Beckmanns Bildnis von Mutter und Kind blieb bei Karl & Faber in München leicht hinter den Erwartungen zurück. Gabriele Münter dagegen überzeugte.
Im Amsterdamer Exil malte Max Beckmann 1945 die Frau des Kunsthändlers Helmuth Lütjens mit ihrer Tochter. Bei Karl & Faber ist das Bild der Star der Auktionen moderner Kunst.