Israel ruft Botschafterin aus Madrid zurück
Spanien wollte in Nahost vermitteln. Doch die scharfe Kritik am Vorgehen in Gaza geht Israel zu weit. Nun wird die Botschafterin aus Madrid zurückgerufen.
Spanien wollte in Nahost vermitteln. Doch die scharfe Kritik am Vorgehen in Gaza geht Israel zu weit. Nun wird die Botschafterin aus Madrid zurückgerufen.
Der spanische Ministerpräsident hat Israel am Ende seiner Nahost-Reise vorgeworfen, das humanitäre Völkerrecht zu brechen. Israels Außenminister spricht von, „falschen Behauptungen, die den Terrorismus unterstützen“.
Sie ist die Grande Dame des spanischen Kunsthandels: Im Alter von neunzig Jahren kündigt die Galeristin und Messegründerin Juana de Aizpuru nun ihren Rückzug an.
Die spanische Polizei nimmt zwei Männer und eine Frau fest. Sie sollen den konservativen Politiker Alejo Vidal-Quadras mit einer Schusswaffe angegriffen haben. Der Mitgründer der Vox-Partei glaubt Iran hinter der Tat.
In Spanien wächst die Wut auf Ministerpräsident Pedro Sánchez. Allein in Madrid demonstrieren am Wochenende 170.000 Menschen – und frühere Militärs wollen gar einen Staatsstreich anzetteln.
In ganz Spanien kommt es am Sonntag zu Demonstrationen gegen den Vorstoß von Ministerpräsident Pedro Sánchez. Spaniens Konservative warnen vor einer Gefährdung der Demokratie.
Der frühere Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alejo Vidal-Quadras vermutet Iran hinter dem Attentat auf ihn. Er hatte iranische Oppositionelle juristisch vertreten. Auch die Polizei ermittelt offenbar in Richtung Teheran.
Der ehemalige PP-Politiker Alejo Vidal-Quadras gehörte zu den Gründern der rechtspopulistischen Vox-Partei. Die Polizei geht von einer „geplanten Aktion“ aus.
Spaniens geschäftsführendem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez bleibt nur noch wenig Zeit, eine Regierung zu bilden. Nun hat er sich mit dem katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont auf ein Amnestiegesetz geeinigt.
In Spanien kommen die meisten Asylbewerber aus Venezuela. Viele Frauen arbeiten in privaten Haushalten – oft rund um die Uhr, schlecht bezahlt, ohne Kontakte außerhalb. In Madrid treffen sie sich, um über ihren Kummer zu sprechen.
Der Notenbanker sieht die aktuelle Entwicklung der Wirtschaft im Euroraum nicht besonders rosig. Die EZB müsse in der Geldpolitik weiter datenabhängig vorgehen.
Am Samstagabend wurde ein Flug von Vigo im Nordwesten Spaniens in die Hauptstadt Madrid ersatzlos gestrichen. Viele Passagiere wurden „ihrem Schicksal überlassen“. Der Grund sorgt für noch mehr Ärger.
Berichten zufolge sind ein Dutzend Vertretungen betroffen. Laut Südkorea sind für die Schließungen die erschwerte Devisenbeschaffungen wegen verschärfter Sanktionen verantwortlich.
Auf der Insel El Hierro kommen immer mehr Migranten an. Die spanische Regierung scheint es wenig zu kümmern. Man rechnet damit, dass die Menschen weiterziehen.
In den vergangenen Tagen wurden international immer wieder die Rufe nach einer Waffenruhe laut. Viele Teilnehmer der Demonstration in Madrid schwenkten palästinensische Fahnen und forderten in Sprechchören „Freiheit für Palästina“.
So viel hat es seit hundert Jahren nicht mehr geregnet: „Aline“ überschwemmt in der spanischen Hauptstadt Straßen, U-Bahn-Stationen und Krankenhäuser. Auch eine wichtige Bahnverbindung ist vom Unwetter betroffen.
Die Schiedsrichter-Affäre um den FC Barcelona zieht immer weitere Kreise. Nun hat ein Richter auch den heutigen Klubpräsidenten Joan Laporta unter Anklage gestellt.
Auf einem Charterflug von Kairo nach Madrid ist am Montag ein Passagier verstorben. Die Maschine landete auf Mallorca zwischen. Eine Obduktion soll die Todesursache des Mannes klären.
Gap Year, Ausbildung, Studium – oder erst mal gar nichts? Die Orientierungslosigkeit ist oft groß. Wir haben zwölf junge Menschen nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt.
Vor sieben Wochen hat die spanische Kronprinzessin Leonor ihre militärische Ausbildung begonnen. Am Samstag wurde sie vereidigt – und küsste in Galauniform die Landesfahne.
Sergio del Molino: „Leeres Spanien. Reise in ein Land, das es nie gab“. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen. Wagenbach tb 2023, 304 Seiten, 16 Euro
Matsusaka gilt den Japanern als bestes Rindfleisch überhaupt, jedem Kobe haushoch überlegen. Bisher konnte man es nur in ihrem Land essen, doch damit ist nun zum Glück Schluss. Ein Weltpremierenbesuch in Paris.
Luis Rubiales droht im Kuss-Skandal eine Haftstrafe. Drei Mitspielerinnen des mutmaßlichen Opfers Jennifer Hermoso belasten den früheren Chef des spanischen Fußballverbandes – und unterstellen versuchte Einflussnahme.
Überzieht Puigdemont? Die katalanischen Separatisten fordern ein neues Referendum. Ohne ihre Stimmen gibt es in Spanien Neuwahlen.
Am Freitag wurde in Madrid ein zweites Mal zur Bildung einer neuen Regierung abgestimmt. Der Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo hat abermals verloren. Der amtierende Regierungschef Sánchez kündigte an, eine neue progressive Regierung bilden zu wollen.
Für den Oppositionsführer stimmen nur 172 Abgeordnete. Nun ist der geschäftsführende Ministerpräsident Pedro Sanchez wieder am Zug.
Ein 14 Jahre alter Schüler soll mitten im Unterricht mit zwei Messern auf Lehrer und Klassenkameraden losgegangen sein. Mindestens fünf Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.
In Spanien stoppen Rechtspopulisten und konservative Volkspartei den Bau von Radwegen und Umweltzonen. In Barcelona verlangt ein Gericht, den gerade erst teuer verkehrsberuhigten „Superblock“ wieder zurückzubauen.
Zahlreiche Menschen haben am Sonntag in Madrid gegen eine mögliche Amnestie für katalanische Separatisten demonstriert. Nur dann wollen die Separatisten eine neue Regierung unter Pedro Sánchez unterstützen.
Die meisten spanischen Fußballspielerinnen beenden ihren Streik und haben sich von einem Einsatz überzeugen lassen. Vorangegangen waren Verhandlungen mit der spanischen Sportbehörde bis in die Nacht.
Schon jetzt gibt es in der EU 24 Amtssprachen – Spanien will nun noch Katalanisch, Baskisch und Galicisch einführen. Pedro Sánchez steht innenpolitisch unter Druck – doch in Brüssel gibt es gegen seinen Vorstoß Widerstand.
Der Kuss-Skandal im spanischen Fußball zieht groteske Kreise. Erst verkündet die neue Nationaltrainerin Tomé das Ende des Länderspielstreiks der Spielerinnen – dann vermelden diese das Gegenteil.
Im Auge des Sturms: Eine Ausstellung in Köln über die ukrainische Moderne beherbergt Kunstwerke aus Kiewer Museen. Einige werden zum ersten Mal außerhalb der Ukraine gezeigt.
Nach den Abtritten von Verbandspräsident und Trainer im Kuss-Skandal fordern Spaniens Fußballerinnen weitere Änderungen – sonst würden sie nicht mehr im Nationaltrikot antreten. Der Verband kontert.
Erst ein Machtwort im Team korrigiert den Verrat der Stars Jonas Vingegaard und Primoz Roglic an ihrem stärksten Helfer. So gewinnt Kuss die Spanienrundfahrt. Reißt es das Team nun auseinander?
In Spanien wurde 1923 zu einem Schicksalsjahr. Ein Militärputsch brachte Miguel Primo de Rivera an die Macht. Nicht einmal sieben Jahre später war die Diktatur am Ende. Folgen hat sie bis heute. Ein Gastbeitrag.