Etwas viel verlangt von Leipzig
Die Legende, auf dem Meer und vor Gericht sei man in Gottes Hand, wird gern von Anwälten kultiviert. Ist sie doch so etwas wie eine Rückversicherung, sollte das Urteil wider die geweckten Hoffnungen ausfallen.
Die Legende, auf dem Meer und vor Gericht sei man in Gottes Hand, wird gern von Anwälten kultiviert. Ist sie doch so etwas wie eine Rückversicherung, sollte das Urteil wider die geweckten Hoffnungen ausfallen.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bezieht seinen neuen Sitz in der Innenstadt. Auch die Führung der Buchmesse ist von nun an dort untergebracht.
Dieter Posch (FDP) hat vor dem Hintergrund der Proteste gegen den Fluglärm rund um den Frankfurter Flughafen daran erinnert, dass der Airport ein „Wirtschaftsmotor sei.
Einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge ist die Kinderarmut in Deutschland zurückgegangen. Am höchsten ist die Armutsquote in Berlin, doch auch innerhalb von Städten kann es erhebliche Abweichungen geben.
Für die Anrainer, die unterhalb der Endanfluglinien des Frankfurter Flughafens leben, wird die Optimierung von An- und Abflugverfahren keine nennenswerte Entlastung bringen.
Die Galerien in der Leipziger Baumwollspinnerei öffnen gemeinsam mit ihrem Winterrundgang. Für frische Impulse sorgen vor allem die neuen Aussteller.
Qualzucht ist zentrales Thema im Entwurf für das neue Tierschutzgesetz. Tierärzte kritisieren schon länger zuchtbedingte Erkrankungen bei Hunden und Katzen.
Juristischer Sieg für einen Falkner aus Hessen: Er darf gewerbsmäßig Tauben töten, wenn sie zur Plage werden. Eine Landkreis-Behörde wollte ihm das verbieten. Doch nun zog sie ihre Revision vor dem Bundesgericht zurück.
Das Bundesinnenministerium will trotz „öffentlicher Proteste“ die Linkspartei und deren führende Politiker weiter durch den Verfassungsschutz beobachten lassen. Parteichef Klaus Ernst spricht von einem „ungeheuerlichen Vorgang“, Gregor Gysi von „einem Skandal“.
Das Bundesverwaltungsgericht wird den Termin, an dem das Urteil zum Ausbau des Frankfurter Flughafens verkündet wird, nicht mit Rücksicht auf die Wahl des Frankfurter Oberbürgermeisters bestimmen.
Sein Leben war völlig der Alten Musik gewidmet. Ein Traditionalist war er deswegen nicht. Zum Tode des Dirigenten Gustav Leonhardt.
Eva Frank wird diese Momente noch lange in Erinnerung behalten. Diese kurze, tiefe Depression, die plötzlich keimende neue Hoffnung und das triumphale Finale.
Fluglärm gilt als wichtigstes Thema im Frankfurter Oberbürgermeister-Wahlkampf. Fragt sich nur, was der oder die Neue im Römer überhaupt noch bewirken kann.
Als Ehepaar geschieden, als Ermittler ein Paar: „Todesbilder“ ist bereits der zwölfte Leipziger „Tatort“ mit den Kommissaren Saalfeld und Keppler. Zeit, dass sich manches ändert.
Die CDU hält trotz der Ablehnung der FDP an ihrer Forderung einer Finanztransaktionssteuer fest. Eine Einigung in der Koalition soll mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Brüderle erzielt werden, der die Pläne bisher nicht kategorisch abgelehnt hat.
Das Land streitet laut Bouffier vor dem Bundesverwaltungsgericht nicht für Nachtflüge. „Es gibt Grenzen, die werden nicht nach dem technisch und betriebswirtschaftlich Machbaren definiert“, hebt er hervor.
Laura, Sophie, Jasmin und Kim gleichen sich aufs Haar. Dabei liegt die Wahrscheinlichkeit eineiiger Vierlinge bei 1 zu 13 Millionen. Die natürliche Befruchtung und Geburt des Leipziger Quartetts sind für Eltern und Ärzte ein „Wunder“.
Der angeblich tiefere Sinn der Revision gegen das Nachtflugverbot, Grundsätzliches zu klären, lässt sich allenfalls auf den dritten Blick erkennen. Dass das Bundesverwaltungsgericht den Rechtsstreit beendet, ist sehr fraglich.
Die Fahrpreise sind zu hoch.Mit diesem Vorwurf wird der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seit Jahr und Tag konfrontiert. Doch von Beutelschneiderei kann nicht die Rede sein.
Manche Überraschung zum Saisonende und eine Reihe neuer Rekorde: Die Ergebnisse der Auktionen mit Alten Meistern bei Christie’s, Bonhams und Sotheby’s in London.
Peter Maria Schnurr, der Extremsportler unter den Spitzenköchen, inszeniert seine exquisite Küche wie ein Drama.
Bald will es keiner mehr gewesen sein. Die Nachtflugregelung für den Frankfurter Flughafen gerät in den Oberbürgermeister-Wahlkampf und auch sonst zwischen die politischen Mühlsteine.
Die FDP im Landtag hält die Lärmbelastung in der Rhein-Main-Region nach dem Ausbau des Frankfurter Flughafens für inakzeptabel. So wie es jetzt sei, könne es nicht bleiben.
Führende Politiker im Landtag und im Frankfurter Rathaus sind erstaunt über die Kehrtwende des hessischen Innenministers Boris Rhein (CDU) zum Thema Fluglärm.
Der Spezialist für Einzelhandelsobjekte setzt seine neue Strategie zügig um: Ein eigener Bestand an Shoppingcentern nimmt Formen an.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
Nur drei Stunden nach der Vorstellung seines neuen Sprechers hat sich Bad Vilbels Bürgermeister Stöhr wieder von dem Mitarbeiter getrennt. Der Mann hatte Stöhr zuvor eine Verurteilung wegen Verleumdung verschwiegen.
Ein 18 Jahre alter Muslim darf an seiner Schule nicht gen Mekka beten. In dem mehrjährigen Streit entschied das Bundesverwaltungsgericht, der Junge müsse die Einschränkung seiner Glaubensfreiheit hinnehmen. Sonst sei der Schulfrieden gestört.
Niederlage in Leipzig: Hessens früherer Ministerpräsident kann die Richter noch nicht davon überzeugen, dass ihm mehr Ruhegeld zusteht. Aber sie weisen ihm einen anderen Weg.
Eigentlich wollte Lufthansa Cargo bis Ende des Jahrzehnts 1 Milliarde Euro investieren: Vorstandschef Karl Ulrich Garnadt über die Folgen des Nachtflugverbots in Frankfurt.
Rund um die Welt wird in Krankenhäuser investiert. Für die deutsche Medizintechnik ist das ein Ansporn, ihre Budgets hoch zu halten.
Die Frachttochter der Deutschen Lufthansa verschiebt geplante Investitionen am Frankfurter Flughafen. Als Grund gibt das Unternehmen das vorläufige Nachtflugverbot an.
Angela Merkel kam in Leipzig ungeschoren davon. Das „Leipzig 2003“-Syndrom, der Parteitag in neoliberalen Vorzeiten, ist bewältigt; die Mindestlohndebatte wird eine befriedende Wirkung haben. Gestärkt wurde die Kanzlerin und Parteivorsitzende aber nicht.
Die Bildungspolitik war eines der zentralen Themen auf dem Leipziger Parteitag der CDU. Ministerin Schavan kämpfte beherzt für ihren Kurs - mit den Schlagworten der SPD.
Die Demokratie leidet an akuter Alternativlosigkeit. Diesen Eindruck bekommt man auf dem CDU Parteitag in Leipzig. Die Schuldenkrise scheint für die Delegierten zu kompliziert zu sein.
Mit großer Mehrheit hat der Parteitag der CDU am Dienstag den Leitantrag zur Bildungspolitik verabschiedet. Von einer Abschaffung der Hauptschule könne nicht die Rede sein, sagte Bildungsministerin Schavan.