Dem lieben Gott ganz nah
Dorothea von Ritter-Röhr, in Fliegerkreisen als „Red Baroness“ bekannt, ist mit 76 Jahren Hessens älteste Pilotin. Die Baronin hat eine bewegte Vergangenheit, doch erst mit 46 Jahren machte sie ihren Pilotenschein.
Dorothea von Ritter-Röhr, in Fliegerkreisen als „Red Baroness“ bekannt, ist mit 76 Jahren Hessens älteste Pilotin. Die Baronin hat eine bewegte Vergangenheit, doch erst mit 46 Jahren machte sie ihren Pilotenschein.
Mario Adorf wird nächstes Jahr neunzig. Ein Gespräch über alte und neue Nazis, Karriere im Ausland und über seine sehr deutsche Liebe zur Heimat seines Vaters.
John McDonnell ist der Stratege hinter dem Aufstieg von Labour-Chef Corbyn. Der Sozialist will bei einem Wahlsieg Finanzminister Großbritanniens werden.
Annegret Kramp-Karrenbauer macht im sächsischen Vogtland Wahlkampf. Auch Hans-Georg Maaßen war dort schon für die CDU unterwegs – und sorgte dafür, dass für den Bundestagsabgeordneten Heinz eine Welt zusammenbrach.
Seit letztem Jahr denkt man an Skins, wenn man an Chemnitz denkt. Doch was geschieht da jetzt? Eine Region versucht mit autonom fahrenden Autos, gutem Rap und pragmatischen Demokraten die Lasten der Vergangenheit abzuschütteln.
Cate Blanchett spielt im Film „Manifesto“ zwölf Rollen und verkörpert noch mehr Kunstrichtungen. Das sollte man sich auch im Fernsehen nicht entgehen lassen.
Wenn es einen geistigen Urheber des Hitler-Attentats am 20. Juli 1944 gab, dann war es Stefan George. Niemand hat Claus von Stauffenberg so geprägt wie der Dichter. Ein Vorabdruck.
Der Frankfurter Karl-Marx-Buchhandlung droht das Aus. Linke im Rathaus fordern, dass sich die Stadt für den Erhalt einsetzen soll. Was würde Joschka Fischer dazu sagen?
Die Verwaltung von Westminster wehrte sich mit Händen und Füßen gegen ein Denkmal von Margaret Thatcher. Nun kommt die Statue in ihre Geburtsstadt – wo es ihr hoffentlich besser ergeht als Karl Marx.
Heute vor hundert Jahren wurde Rosa Luxemburg ermordet: Eine neue Biographie von Ernst Piper bemüht sich um eine ausgewogene Darstellung der Revolutionärin – und versäumt dabei etwas.
Donald Trump, die Brexiteers und die AfD – sie alle versprechen ein besseres Gestern im Morgen. Doch auch Liberale und Linke sollten sich daran erinnern, dass sie das revolutionäre Potential des Rückschritts zu nutzen wussten.
Der erste Band der neuen Gesamtausgabe Hannah Arendts liegt nun endlich vor. Er präsentiert Entwürfe zu einem Buch über Karl Marx, das die Philosophin nicht zu Ende brachte. Die Gründe dafür sind aufschlussreich.
Viele Chemnitzer verstehen ihre Stadt nicht mehr. Doch wer nach Lösungen fragt, wird ausgelacht – das sei Aufgabe der Politik, nicht der Bürger. Für heute sind weitere Demos angekündigt.
50.000 chinesische Touristen kommen jährlich in die Heimatstadt von Marx. Die Marx-Büste für Trier war also ein nicht ganz uneigennütziger Freundschaftsbeweis Chinas. Und das Danaergeschenk hat Tradition.
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
So großzügig und funktional hatte niemand zuvor gebaut: Henri Labrouste erfand die Lesesaalbibliothek - und hatte fortan mit ihrer Optimierung zu tun.
Der Markt vereint, was Marx trennte: Warum wird ein einst hart umstrittener Denker heute so gefeiert? Ein Einspruch gegen das Jubiläum.
Im Handwerk kann auch erfolgreich sein, wer es mit Soft Skills und Selbstmanagement nicht so hat. Das macht es für die Gesellschaft noch einmal so wertvoll.
Welche Rolle spielt Karl Marx heute noch? Dieser Tage wird er mit einem Denkmal aus China entwürdigt und einer Talkshow aus Berlin gewürdigt, in der man schließlich doch in der deutschen Politik landete.
Das bronzene Geschenk aus China bringt die Trierer in Bedrängnis. Aber wenn es darum geht, Kapital aus dem „Kapital“ zu schlagen, gerät die schwierige Beziehung zum berühmtesten Sohn der Stadt in Vergessenheit.
Trier feiert den 200. Geburtstag seines berühmtesten Sohns. Doch der Streit, wie man mit Marx, seinem politischen Erbe und der chinesischen Riesen-Statue umgehen soll, treibt nicht nur die Stadt weiter um.
Die Stadt Trier gedenkt ihres berühmten Sohnes Karl Marx: Zum 200. Geburtstag des Philosophen wurde in der rheinland-pfälzischen Stadt eine überlebensgroße Marx-Statue enthüllt.
Kindheit im verarmten Trier, feuchtfröhliches Jurastudium in Bonn, politisches Exil: Nun zeigt Trier die Lebensstationen des rastlosen Marx.
Er forderte, die Regierung möge sich aus dem Schulwesen heraushalten, und glaubte an das Produkt aus Talent und Fleiß: Marx’ Umgang mit der Idee der individuellen Freiheit ist aktueller denn je. Ein Kommentar.
Für manche war der vor 200 Jahren geborene Philosoph und Politaktivist ein genialer Ökonom. Doch lag er mit seinen zentralen Theorien falsch.
Wen der Papst zur Einigung aufruft, wen sich die SPD nicht auch noch nehmen lassen will und wie China und die Vereinigten Staaten versuchen, den Handelskrieg doch noch abzuwenden – die Themen am Morgen im FAZ.NET-Sprinter.
In Trier dreht sich in diesem Jahr fast alles um den wohl berühmtesten Sohn der Stadt: Karl Marx, der vor 200 Jahren hier geboren wurde. Doch wegen des Einflusses seiner Arbeiten auf die kommunistischen Ideologien blieb sein Name auch stets umstritten.
Dem „deutschen Propheten“ wird der Bart gestutzt: Mario Adorf spielt Karl Marx. Sehr bieder und betulich gerät das im ZDF. Arte macht es in Sachen Marxismus da schon besser.
Kardinal Marx hält die Ideen von seinem Namensvetter für heute noch aktuell. Im Kampf gegen den Nationalismus empfiehlt er sogar eine marxistische Weltansicht. Feiern will er den Geburtstag von Marx aber trotzdem nicht.
Wu Weishan hat die Karl-Marx-Statue geschaffen, die kommende Woche in Trier enthüllt wird. Bezahlt wurde sie von der chinesischen Regierung. In Trier gab es deswegen monatelang Streit. Wie steht der Künstler in Peking dazu?
Am Mittwoch, den 02.05.2018, läuft um 20.15 Uhr das Dokudrama „Karl Marx – der deutsche Prophet“ im ZDF.
Arbeitskraft gegen Geld. Wann hat das eigentlich angefangen? Warum kritisierte Karl Marx diese Lohnarbeit als ungerecht und ausbeuterisch? Ist seine Kritik überholt oder werden wir immer noch ausgebeutet? Durch uns selbst?
Scherben bringen Glück. Aber ist eine revolutionäre Lehre nach einer langen Reihe abgebrochener, verpasster und gescheiterter Revolutionen überhaupt noch rekonstruierbar?
Die Skulptur ist ein Geschenk Chinas an Trier, die Geburtsstadt Marx’. Das Standbild soll zu seinem 200. Geburtstag am 5. Mai enthüllt werden. Doch nicht jeder freut sich über den Anblick des Philosophen.
Wann wird’s ernst? Wer Kriegsgefahren verstehen will, findet bei Marx andere als moralisch-pazifistische Erwägungen.
Amal Clooney setzt zum Wohle ihrer Kinder Prioritäten, Ricky Martin legt viel Wert auf sexuelle Selbstbestimmung, und Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß bringt einen Sohn zur Welt – der Smalltalk.