BRD noir
Sahra Wagenknechts Biographie zeigt, wie man aufsteigen kann, indem man Gegenpositionen bezieht. Sie macht ein Angebot, das es in der Politik nicht gibt. Kann ihre Parteigründung gelingen? Ein Gastbeitrag.
Sahra Wagenknechts Biographie zeigt, wie man aufsteigen kann, indem man Gegenpositionen bezieht. Sie macht ein Angebot, das es in der Politik nicht gibt. Kann ihre Parteigründung gelingen? Ein Gastbeitrag.
Herbert Marcuse stand auf der Seite neuer sozialer Bewegungen und jugendlicher Rebellen. Er hätte die Gen Z verteidigt und wohl auch die Klimakleber unterstützt.
Tom Wlaschiha ist seit einer Hauptrolle in „Game of Thrones“ weltweit bekannt. Im Stil-Fragebogen verrät er, was er immer im Kühlschrank hat und was ihn an Postkarten nervt.
Schon bald soll Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt glänzen. Aber die Stadt steckt voller Spannungen – nicht nur politisch. Kultur hat einen schweren Stand. Und niedrigschwellig muss es sein. Eine Ortsbegehung.
Von Demonstrationen und Streiks versprach er sich nichts mehr: Wie Herbert Marcuse im Mai 1968 in Paris korrigieren musste, was er im November 1918 in Berlin gelernt hatte. Ein Gastbeitrag.
Die Erde ist eine Scheibe, aber sonst weiß man nichts Sicheres: Bei der Phil.Cologne kündigt Sahra Wagenknecht das Bündnis von Wissenschaft und Sozialismus auf.
Das Struwwelpeter Museum zeigt Hoffmanns Kinderbuch im politischen Kontext seiner Zeit, seine Wurzeln und Wirkung rund um die Ereignisse von 1848.
Statt Realismus: Nancy Fraser beschwört den Kapitalismus als selbstzerstörerisches Monster
Hat der Reichtum aus der Sklavenhaltung die industrielle Revolution in Großbritannien beschleunigt? Neue Daten deuten darauf hin.
Er machte aus Hölderlins vermeintlich vollendetem Werk einen Text-Tumult, entdeckte den Erzähler Peter Kurzeck und hätte nicht zuletzt über 1968 noch viel zu erzählen. Dem Verleger KD Wolff zum achtzigsten Geburtstag.
Die Revolution von 1848 schien eine Erlösung nach den Jahren des Massenelends. Doch erst der technische Fortschritt sorgte für den Aufschwung, der als Gründerzeit in die Geschichte einging. Ein Gastbeitrag.
Analytiker der englischen Monarchie, Programmatiker des schottischen Nationalismus: Tom Nairn ist im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Der Vorstoß von Ratspräsident Michel für neue EU-Schulden stößt in Brüssel und Berlin auf heftigen Widerstand. Der Botschafter der Niederlande nennt die Idee „Karl Marx auf Steroiden“.
Der Markt sei überfordert mit den Herausforderungen unserer Zeit, meint die vom Wirtschaftsminister Robert Habeck hochgelobte Star-Ökonomin Mariana Mazzucato. Mit Marx und dem Kommunismus hat sie nichts am Hut – auch wenn manche das behaupten.
Oft gescheitert, immer noch erstrebt: Claudia Kühn erzählt in „Eins & Eins“ von der Paarbildung, Nadia Budde illustriert sie. Und die Musik spielt dazu.
Werk im Werden: Der forschende Philosoph Dieter Henrich ist gestorben.
Werk im Werden: Eines der ertragreichsten Leben in der deutschen Philosophie ist zu Ende gegangen. Zum Abschied von Dieter Henrich.
Unter einem Himmel aus Gendersternchen tritt die Linke ratlos auf der Stelle. Nur langsam wird ihr klar, dass kulturelle Reinheitsgebote keine Lösung sind, dafür ist die Lage zu ernst. Ein Gastbeitrag.
Schinkels Berliner Bauakademie stand für die Emanzipation der Zivilgesellschaft gegenüber dem königlichen Hof. Und sie erfüllt alle heutigen Ansprüche an ein Gebäude. Deshalb sollte sie rekonstruiert werden. Ein Gastbeitrag
Von fliegenden Helden und kurdischen Volksfeinden auf versehrtem Boden: Ein Bericht vom Internationalen Theaterfestivals in Erbil
In vielen Gesellschaften sind besonders einkommensschwache Bevökerungsschichten auch besonders fromm. Ein Blick auf die politische Wirkung der Religiosität.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Die fehlende Metropole definierte deutsche Kultur – ihre Träumerei und ihren trotzigen Separatismus. Die kleinstädtische Herkunft merkt man ihr noch heute an. Teil II unserer Serie „Leben auf dem Land“
Schon vor Jahrzehnten baute der Galerist Carlo Schwind von Frankfurt am Main aus Brücken zwischen Ost und West. Nun stellt er das Kunstauktionshaus Leipzig neu auf - und widmet seine erste Versteigerung der Leipziger Schule.
Lea Ypi hat ein Buch über ihre Kindheit im kommunistischen Albanien geschrieben. Daraus ist eine lustige und spannende Abhandlung über die Freiheit geworden.
Ein paar Jahrzehnte lang war Wolfgang Pohrt einer der originellsten und bösesten deutschen Publizisten - ein Linker, der sich mit allen Linken stritt. Eine Biographie rettet ihn vor dem Vergessenwerden.
Ein klassisches Problem der neuzeitlichen Ideengeschichte als Thema einer Tagung in Hamburg: In England bereitete die Erfahrung des beschleunigten Verfassungskreislaufs dem modernen Revolutionsbegriff den Weg.
Einem Prozent der deutschen Haushalte gehören heute rund 27 Prozent des gesamten Vermögens aller Deutschen. Wie aber war das früher? Über die Geschichte der Vermögensverteilung in Deutschland.
Russland wird seit 750 Jahren von Despotie und Staatswirtschaft geprägt. Der Adel war schwach, die Zaren konnten sich entfalten. Aber erst allmählich konnten sie das Land modernisieren. Wie viel ist davon noch übrig? Ein Gastbeitrag.
Trotz ihrer existenziellen Krise streiten die Linken auf ihrem Parteitag miteinander. Dann aber trifft Parteichefin Wissler einen Ton, der bei den Mitgliedern ankommt.
Wie ein Biss in die lebendige Arbeit: Der Film „Blutsauger“ von Julian Radlmaier zeigt einen historischen Stoff als absolut untot.
Im Bananenschalenschauer: Das Frankfurter Caricatura-Museum zeigt eine Werkschau des Autodidakten Klaus Stuttmann.
Die Humboldt-Universität passt ihre Nobelpreisträger-Galerie den Zeitläuften an. Man sieht nun auch Frauen, Schwarze, Schriftsteller oder Politiker. Ganz überzeugen kann das nicht.
Die Franzosen sind nicht in Linke und Rechte gespalten, sondern in eine Elite und Abgehängte, sagt der Meinungsforscher Jérôme Sainte-Marie. Die alten Lager verschwinden – was kommt, seien „heftige Konfrontationen“.
Oskar Schlemmer zermartert sich das Gehirn, Karl May charmiert ganz frank und frei, und Mao bittet zu Tisch: Bei Stargardt auktionierte Autographen zeigen ihre Verfasser aus nächster Nähe.
Er erzählte Geschichten von einer Welt vor der Geschichte: Zum hundertsten Geburtstag des italienischen Filmemachers und Dichters Pier Paolo Pasolini.