Amerikanische Uni-Präsidentin tritt zurück
Die Präsidentinnen dreier Elite-Unis in den USA waren durch ihre Äußerungen zum Thema Antisemitismus an Hochschulen enorm unter Druck geraten. Jetzt gibt eine von ihnen ihr Amt ab.
Die Präsidentinnen dreier Elite-Unis in den USA waren durch ihre Äußerungen zum Thema Antisemitismus an Hochschulen enorm unter Druck geraten. Jetzt gibt eine von ihnen ihr Amt ab.
Der Kontext heißt Dummheit: Viele Studenten an amerikanischen Eliteuniversitäten, die „From the river to the sea“ skandieren, wissen wenig über Geographie und Geschichte des Nahostkonflikts. Und die Harvard-Präsidentin relativiert die Makroaggression an ihrer sonst so sensiblen Hochschule.
Verstößt ein „Aufruf zum Völkermord an den Juden“ gegen Richtlinien zu Mobbing und Belästigung auf dem Campus? Fragen wie diesen mussten sich drei Präsidentinnen amerikanischer Eliteuniversitäten in einer Anhörung stellen.
Gita Gopinath hat lange in der Wissenschaft die globale Wirtschaft analysiert und erklärt. Jetzt verbindet sie im Währungsfonds Politik und Wirtschaftslehre. In Berlin erhielt sie einen angesehenen Preis.
An ihm schieden sich die Geister. Henry Kissinger war unter Richard Nixon der Star der amerikanischen Regierung. Auch nach dem Ende seiner politischen Laufbahn meldete er sich gern und oft zu Wort. Er wurde 100 Jahre alt.
Henry Kissinger war der mächtigste amerikanische Außenminister der Nachkriegskriegszeit – und nahm noch danach gut vier Jahrzehnte lang Einfluss. Für Putin hatte er Verständnis. Ein Nachruf.
Wir schauen auf die aktuellen Entwicklungen in den USA und sprechen mit Martin Klingst, Gastdozent in Harvard, über den dortigen Streit um Antisemitismus.
Man darf ruhig merken, wie schwer das ist: Bezüge jenseits der Musik und tiefe Einblicke in musikalische Arbeit zeichnen die Reihe des Ensemble Modern aus.
Mary Elise Sarotte schlägt Putin seine Waffe der Geschichtsklitterung aus der Hand und erzählt die wahre Geschichte der NATO-Osterweiterung.
Studenten an amerikanischen Unis reiben sich in der Auseinandersetzung um den Krieg in Gaza auf, der ihnen vor allem ihre Ohnmacht zeigt – und, wie schnell Antisemitismus und Hass auf Muslime um sich greifen.
Corona-Roman ohne das Wort „Corona“: Tim Parks reist in „Hotel Milano“ zu den Anfängen der Pandemie.
Das liberale Amerika wird nicht nur von rechts bedroht. An den Hochschulen führt eine woke Studentenschaft das Wort – auch in der Debatte über Israel und den Krieg in Gaza.
Ist der Kapitalismus destruktiv? Verursacht er ökologische Katastrophen und soziale Ungleichheit? Der Unternehmenshistoriker Geoffrey Jones sucht nach nuancierten Antworten auf diese Fragen.
Die Nobelpreisträgerin Claudia Goldin beleuchtet in einem aktuellen Text die noch sehr junge Gleichstellung von Mann und Frau. Für sie ist die Durchsetzung der Rechte von Frauen keine Selbstverständlichkeit.
In Elif Batumans neuem Roman „Entweder / Oder“ zeigt sich die Kunst der Verpackung. Die Hauptfigur allerdings schaut sich lieber Lehrreiches übers Auspacken ihrer selbst an.
Junge Menschen in Deutschland und der ganzen westlichen Welt verteidigen die Hamas. Und verteufeln Israel. Warum nur?
Die Menschen denken anders als früher. Der Glaube an gemeinsame Vorteile schwindet. Das bringt auch Sahra Wagenknecht nach oben. Testen Sie sich selbst: Denken Sie auch schon so?
Die legendäre Comedy-Serie „Frasier“ ist wieder da. In der Wiederauflage spielt Kelsey Grammer den Titelhelden so gekonnt wie früher. Aber es gibt einen eklatanten Mangel.
Dämonisierende Kritik am Staat Israel erfreut sich in der Wissenschaft großer Sympathien. Zu den Massakern der Hamas fehlen dann die Worte.
Wichtige Spender großer amerikanischer Universitäten drohen, ihre Förderzahlungen einzustellen. Sie werfen Universitätsleitungen vor, die Hamas-Sympathisanten zu tolerieren.
Der 35 Jahre alte Daniel Noboa, Sohn des reichsten Mannes im Land, hat die Präsidentenwahl in Ecuador gewonnen. Seine Amtszeit wird kurz sein – und schwierig.
Der israelische Geschäftsmann Idan Ofer und seine Frau haben ihre Ämter im Verwaltungsrat der Harvard-Universität niedergelegt. Damit verstärken sie die Kritik an der Reaktion der Hochschule auf die Angriffe der Hamas auf Israel.
Gap Year, Ausbildung, Studium – oder erst mal gar nichts? Die Orientierungslosigkeit ist oft groß. Wir haben zwölf junge Menschen nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt.
Der Preis gilt als höchste Auszeichnung der Disziplin und ist mit rund 950.000 Euro dotiert. Die Harvard-Ökonomin erhält ihn für ihre Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden auf dem Arbeitsmarkt.
Hohe Schulden, wenig Wachstum: Der Gesundheitskonzern Fresenius hat triste Jahre hinter sich. Der seit einem Jahr amtierende Vorstandschef Michael Sen verrät im Gespräch, wie alles besser werden soll.
Fakten und Fiktion: Der amerikanische Schriftsteller Louis Begley wird 90 Jahre alt
Die Minderung der Treibhausgas-Emissionen läuft schleppend. Auf der Suche nach Alternativen setzen Forscher auf solares Geoengineering – und brechen damit ein Tabu.
Smartphones und soziale Medien sorgen dafür, dass wir immer erreichbar sind. Echte Hirnschäden drohen. Und dann ist da noch der Irrtum mit dem Multitasking. Ein Gastbeitrag.
Viele Studien von Ökonomen bringen die Welt kein Stückchen weiter. Haben sie trotzdem ihre Berechtigung?
Eine Metastudie legt dar, dass Warnhinweise im Netz das Gegenteil dessen bewirken, was sie erreichen sollen. Inhalte, vor denen gewarnt wird, ziehen die Menschen – wenig überraschend – umso stärker an.
Ben van Berkel hat mit seinem Büro das Quartier Four in Frankfurt entworfen. Im Interview spricht der Architekt darüber, ob begrünte Fassaden mehr sind als eine Modeerscheinung und wie Architektur die Gesundheit beeinflusst.
Die amerikanische Autorin Elif Batuman hat die Fortsetzung ihres Bestsellers „Die Idiotin“ geschrieben: „Entweder/Oder“ ist ein unterhaltsamer, kluger Roman über das Verhältnis von Männern und Frauen und ihre oft sehr banale Existenz.
Dem Konzept von freiem Handel und internationalem Austausch bläst der Wind ins Gesicht. Doch ein Blick in ihre Geschichte zeigt, dass es ohne Globalisierung auch nicht besser läuft.
Die besten Universitäten Amerikas dürfen ihre Studenten nicht mehr nach der Ethnie aussuchen. Sie wollen es trotzdem weiter tun – mithilfe eines Schlupflochs.
Cornel West ist einer der prominentesten Intellektuellen Amerikas. Jetzt will er das Weiße Haus erobern. Seine Chancen sind gleich null, doch seine Kandidatur könnte den Republikanern helfen.
Affirmative Action war der Versuch, Schwarzen in Amerika gerecht zu werden. Der Supreme Court hat dies gestoppt. Und nun?