Wer an Gott glaubt, glaubt auch an Aschenputtel
Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie herausfand.
Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie herausfand.
Harvard gilt mit einem Vermögen von mehr als 30 Milliarden Dollar als reichste amerikanische Universität. Diejenigen, die sich um die Kapitalanlage kümmern, verdienen Spitze. Auch wenn sie mitunter offenbar schlechter abschneiden als die Konkurrenz.
Ein internationales Forscherteam hat 108 Orte im Genom entdeckt, die mit der Entwicklung von Schizophrenie assoziiert sind. Die riesige Studie weckt nun die Hoffnung auf Entwicklung neuer Medikamente.
Die Frankfurter Universität hat so viele Studenten wie noch nie. Auch für ausländische Abiturienten und Forscher wird sie attraktiver. Die Chancen, dass Absolventen in der Stadt bleiben, stehen gut.
Ständig fehlen Organspender. Die deutschen Gesetze machen alles noch schlimmer.
Sonst fühlen sich die Armen als Verlierer, und die soziale Ungleichheit schmerzt noch mehr, sagt Harvard-Soziologin Michèle Lamont.
Waren die Signale, die man mit einem Teleskop am Südpol gemessen hatte, vielleicht gar keine Zeichen aus der Frühphase des Universums sondern nur Störungen? Die Skepsis wächst.
Das Landesarbeitsgericht Köln verhandelt über eine Mindestgröße für Piloten, in Berlin wird der endgültige Bericht zu Maßnahmen gegen den Missbrauch von Sozialleistungen im Zuge der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit vorgelegt und Harvard-Ökonom Rogoff spricht über Wege aus der Schuldenkrise.
Deutschlands Sparsamkeit steht bei den anderen Europäern in der Kritik. Doch wenn Deutschland mehr Geld ausgibt, hilft das nicht. Die Überschuldung ist das Problem. Ein Gastbeitrag von Kenneth Rogoff.
Die Europäische Zentralbank hatte zu einer Forschungskonferenz nach Sintra in Portugal geladen. Dort trafen sich Geldpolitiker, Ökonomen, Finanzfachleute und Journalisten. Wir stellen Beiträge aus Sintra in einer kleinen Reihe vor.
Eine Harvard-Studie schürt Angst: Werden Suizidgedanken bei Kindern und Jugendlichen durch moderne Antidepressiva erst ausgelöst? Hinweise gibt es, doch andere Psychiater warnen vor eiligen Schlüssen.
Elf Nieten und ein Haufen Manipulationen: Das Spektakel um Stammzellen aus dem Säurebad wird immer kurioser. Und die großen Namen schweigen. Rudolf Jaenisch vom MIT redet im F.A.Z.-Interview Klartext und hat eine klare Forderung an die Verantwortlichen.
Selten hatte ein Ökonom so viel Aufmerksamkeit: Der Franzose Thomas Piketty beschäftigt sich mit Fragen von Armut und Reichtum. Doch je länger die Aufregung um Piketty dauert, desto mehr Kritik findet sein Buch.
Eliteunis haben oft eine jahrhundertelange Tradition. Doch auch jung und dynamisch kann gut sein, finden die Autoren eines Uni-Rankings das Hochschulen bewertet, die nicht älter als 50 Jahre sind. Deutschland kommt gar nicht schlecht weg.
Das Virus Mers-CoV breitet sich in der arabischen Welt immer schneller aus. Saudi-Arabien meldet fast täglich Tote. Jetzt streiken erste Ärzte aus Angst vor Ansteckung. Zwei neue Studien fanden allerdings wirksame Antikörper – ein erster Hoffnungsschimmer.
Harvard und Sir Alex Ferguson - zwei Institutionen finden zusammen. Manager sollen vom Meistercoach lernen, wann man den „Hairdryer“ einsetzt und wer den Ton angeben muss.
Heute sind die Welthistoriker in der Mitte ihres Faches angekommen. Wenn es dafür noch eines Beweises bedarf, liefert ihn die von dem Konstanzer Historiker Jürgen Osterhammel und dem emeritierten Harvard-Professor Akira Iriye herausgegebene Reihe „Geschichte der Welt“.
Harvard-Ökonom Martin Feldstein will, dass die Leute mehr fürs Alter zurücklegen. Dazu braucht er keinen Zwang. Es reicht ein kleiner Trick.
Open Access, Open Science, Science 2.0 - die Titel, unter denen vom Internet eine Beschleunigung des Erkenntnisgewinns erwartet wird, sind vielfältig. Doch wem nützen die entsprechenden Techniken? Hat die Forschung überhaupt Probleme, die sich so lösen lassen?
Papst Franziskus hat den amerikanischen Präsidenten im Vatikan empfangen. Dessen Gegner werfen ihm vor, das Kirchenoberhaupt mit einer Umverteilungsagenda einzulullen - um davon abzulenken, dass Obama die Religionsfreiheit mit Füßen trete.
Erst das Higgs, nun die B-Moden. Diese Entdeckung lässt uns weiter in die Vergangenheit des Alls schauen als jemals zuvor. Doch was wurde von Bicep2 genau gemessen und wie zuverlässig sind die Ergebnisse?
Ein Teleskop am Südpol hat jene Verzerrungen der Raumzeit gemessen, die Albert Einstein einst vorhersagte. Sie stammen vom Urknall und den Sekundenbruchteil danach. Die Daten spiegeln einen Kosmos, wie er vor 13,8 Milliarden Jahren war.
Kanada und die Vereinigten Staaten dominieren das Frauen-Eishockey. Das IOC überlegt nun, ob der Sport weiter olympisch bleiben soll. Die Vergangenheit zeigt: Es könnte knapp werden für die Frauen.
Wo sonst hat es je Soldaten gegeben, die sich mitten im Krieg um die Kultur des Feindes Sorgen machen? Eine Ausstellung in Washington würdigt die wahren „Monuments Men“.
Start-ups gelten als das Lebenszentrum von Silicon Valley, dessen soziale Effekte in die internationale Kritik geraten sind. Wird sich ihre Welt ausbreiten -- oder steht sie vor dem historischen Ende?
Vor zehn Jahren wurde Facebook begründet. Heute hat dieses soziale Netzwerk mehr als eine Milliarde Mitglieder. Das ist nicht bloß ein Phänomen im Internet: Längst ist Facebook dabei, unser ganzes Leben zu bestimmen.
Facebook wird zehn. Ist das ein Grund zum Jubel? Nützt das Weltnetzwerk der Demokratie?
Am Dienstag wird Facebook zehn Jahre alt. Sein Geheimnis: Firmengründer Mark Zuckerberg hat die Menschen durchschaut. Und bringt sie zu Dingen, über die sie hinterher selbst erschrecken.
Über Jahrzehnte war Sparsamkeit eine Tugend der Deutschen. Auf einmal verändert sich unser Verhältnis zum Geld. Ist das ein Generationenphänomen oder eine Folge der Krise?
Britannien hätte sich aus dem Ersten Weltkrieg heraushalten sollen, meint der britische Historiker Niall Ferguson. Mit einem deutschen Sieg hätte es leben können. Die These sorgt im Gedenkjahr für Furore.
In Wirtschaftskrisen leiden nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch diejenigen, die ihren Job behalten. Sie geben nicht etwa mehr Gas, sondern werden unmotiviert und ideenlos, zeigt eine Studie am Beispiel Griechenlands.
Auch Tabletten ganz ohne Wirkstoff können Migräne-Patienten helfen – und sogar dann, wenn die Behandelten wissen, dass sie ein Placebo schlucken, ergab eine Studie von Harvard-Forschern.
Trotz Anzeichen für eine robustere wirtschaftliche Erholung fordern amerikanische Ökonomen ein neues Konjunkturpaket. Der frühere Finanzminister Lawrence Summers erntet für seine These einer dauerhaften Stagnation viel Kritik.
Schluss mit geschwollenen Formulierungen und inhaltsleeren aber wortreichen Ausführungen. Eine amerikanische Internetseite präsentiert Abschlussarbeiten in einem Satz.
Niemand hat es vor ihm gewagt, die junge, angeblich hoffnungsvolle sowjetische Gesellschaft derart schonungslos zu betrachten. Jetzt liegen die Erzählungen von Leonid Dobyčin in der deutschen Übersetzung von Peter Urban vor.
Ruhm und Geld – das ist für die Max-Planck-Gesellschaft künftig nur so denkbar: Mit ausländischen Eliten und satten Bundesmitteln für die Unis. Ein Gespräch mit MPG-Präsident Peter Gruss zur Verleihung der Nobelpreise.