„Der Krieg um Künstliche Intelligenz hat erst begonnen“
Ökonomen warnen vor den wachsenden Spannungen zwischen den Wirtschaftsgroßmächten. Hinter dem Handelskrieg steht die Systemfrage.
Ökonomen warnen vor den wachsenden Spannungen zwischen den Wirtschaftsgroßmächten. Hinter dem Handelskrieg steht die Systemfrage.
Ob Klima, Kapitalismus oder Internet: In den westlichen Staaten protestieren junge Menschen gegen die Alten. Haben sich die Senioren gegen den Nachwuchs verschworen?
Seine Souveränität und Schnelligkeit zeichneten ihn aus – unter Historikern und in öffentlichen Kontroversen. Bei aller Provokationslust hier selbst sich „eigentlich für ein Lamm“. Am Samstag ist Arnulf Baring gestorben.
Der Ire Philip Lane wird nächster Chefvolkswirt der EZB. Er gilt als hochkompetent, aber auch als „Taube“. Wie Draghi steht er für eine lockere Geldpolitik und Niedrigzinsen.
Amerikas Regierung steht mit 22 Billionen Dollar in der Kreide. Das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Macht aber nichts, sagen Forscher. Denn Staatsschulden seien halb so wild, und es gäbe keinen Zwang, Haushaltsdefizite zu reduzieren.
Ein Drogenpapst, seine verschworene Anhängerschaft und Experimente mit psychedelischen Substanzen: T. C. Boyle findet mit Timothy Learys Drogenkreis einen Romanstoff, der wie für ihn geschaffen ist.
Wenn in den letzten Jahren Spektakuläres zu altem Erbgut veröffentlicht wurde, war David Reich beteiligt. Doch der jüngste Artikel des Stargenetikers erfährt Kritik. Hat die Zeitschrift „Nature“ ihre Standards verletzt?
Im amerikanischen Magazin „The Atlantic“ forderte Yoni Appelbaum ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump und sorgte damit für Aufsehen. Ein Verfahren sei jetzt, zur Mitte der Amtszeit, überfällig, um Amerikas Demokratie zu schützen, findet der Journalist und frühere Harvard-Dozent. Ein Interview.
Mit Romantik kommt nicht weit, wer die Geschichte des Lebens erklären will. Und es gab auch keinen Plan, nach dem dabei der Mensch herauskommen musste. Ein Interview mit dem Evolutionsforscher Axel Meyer.
Nach dem „Spiegel“-Skandal liest man spektakulär klingende Reportagen mit einer gewissen Skepsis. Auch wissenschaftliche Befunde klingen oft zu schön, um wahr zu sein. Testen Sie sich selbst! Welche dieser Nachrichten des abgelaufenen Jahres gab es wirklich, was ist ausgedacht?
Eine höhere Position, ein besseres Gehalt: Wer beruflich etwas erreichen will, muss verhandeln. Frauen fällt das oft schwer, sagen Fachleute. Müssen sie sich ändern, um etwas zu erreichen zu können?
Zur Dreihundertjahrfeier der Harvard Universität reiste der Historiker Friedrich Meinecke 1936 nach Amerika. Ein Reisebericht aus dem Privatarchiv hält das ungewöhnliche Aufeinandertreffen zweier Kulturen fest.
Maybrit Illner geht der Frage nach, warum Deutschland die selbst gesetzten Klimaschutzziele verfehlt. Der Joker in der Runde ist ausgerechnet ein Unternehmer.
Vor dem G-20-Gipfel in Buenos Aires herrscht die Sorge, dass der chinesisch-amerikanische Konflikt eskaliert. Finden die Gemäßigten in Peking und Washington noch Gehör?
Ein Harvard-Mediziner schürte Hoffnungen und fälschte schamlos Studien. Der Fall zeigt, wie nachhaltig Patienten und Ärzte darunter leiden, wenn die konstruierte „Wahrheit“ nur prominent und sexy genug daher kommt.
Der Bestsellerautor aus Harvard trat in Berlin bei der Max-Planck-Gesellschaft auf. Die Anschaulichkeit des Vortrags begeisterte, doch eine Folie der Präsentation fiel aus dem Rahmen.
Niall Ferguson sprach am Institute of Advanced Study in Princeton darüber, was große Männer aus den Taten noch größerer Männer lernen können. Einige Professoren wollten davon nichts hören.
Ob Kavanaugh einen Platz im Obersten Gericht einnehmen wird, entscheidet sich erst noch. Klar ist, dass er ab 2019 nicht mehr an der Harvard Universität Jura lehren wird. Indes kratzt ein teures Buch am Image des Richters.
Die deutsche Wissenschaftspolitik redet von Klasse und fördert Masse. Was Exzellenz wirklich bedeutet, zeigt ein Blick in die Vereinigten Staaten.
Aber die Politikwissenschaft sollte lieber den normativen Kern der liberalen Demokratie stärken und sich auf die Frage konzentrieren, wie demokratische Institutionen und Prozesse zu erneuern sind.
Alle 18 Minuten schaut ein Deutscher im Schnitt auf sein Handy. Spezielle Camps sollen jetzt bei der digitalen Entgiftung helfen.
Dem VWL-Studium fehlt es an theoretischer Bandbreite. Zunehmend kritisieren Studierende und Dozenten einseitige Darstellungen auch in Lehrbüchern. Eine Pluralismus-Bewegung beginnt sich zu organisieren.
Als Leiterin der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA war Gina McCarthy die zentrale Figur der Obama-Regierung im Kampf gegen die Erderwärmung. Ein Gespräch über Forschung und Klimapolitik unter Präsident Trump.
Mehr Kohlendioxid in der Luft, weniger Nahrhaftes auf dem Teller: Harvard-Forscher haben die Folgen des beschleunigten Treibhauseffektes ermittelt. Drei lebenswichtige Nährstoffe werden immer öfter fehlen.
Bewerbungsgespräche, Gehaltsverhandlung oder Trennung: Das beste Ergebnis verspricht die Verhandlungstaktik nach dem Harvard-Konzept. Welche vier Stufen Sie beachten müssen und warum Feilschen nichts bringt.
Auch Frauenpower kann hier leider nicht so recht überzeugen: Die Serie „Conviction“ folgt ausgetretenen Pfaden und bedient Stereotype. Das hätte man auch anders angehen können.
Präsident Donald Trump ergreift einen günstigen Moment und zieht gegen die Affirmative Action an Colleges ins Feld. 40 Jahre Minderheiten-Förderung könnten bald zu Ende gehen.
Vergangen die Zeiten, als ein Mann ein Mann, eine Einskommanull eine Einskommanull und ein mittelhessischer Wurstsalat ein mittelhessischer Wurstsalat war. Doch wer wollte darüber lamentieren?
Vielleicht liefe das Familienleben etwas harmonischer, wenn jemand anderes gegen Geld das nervige Staubsaugen, Bügeln und Wäschewaschen für uns erledigen würde? So ist es, sagen Studien. Aber zu viel des Guten ist auch wieder schlecht.
Der Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen Weltmacht macht vielen Angst – für Chinesen ist es der natürliche Lauf der Dinge.
Versicherungsvertreter, Informatikstudium, dann Harvard. Das Politikerleben war David Davis noch vorbestellt. Und auch dort galt er schon einmal als abgeschrieben. Nun fordert er sein Glück abermals heraus.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass menschliche Einschätzungen sich allzu oft verschieben. Schuld daran ist eine systematische Blindheit.
Seine Erkenntnistheorie war eine Anleitung zur entspannten Hochstapelei. Seine Beschäftigung mit Literatur, Film und Theater verwandelte er in höchst eigensinnige Studien. Zum Tod des Philosophen Stanley Cavell.
Zerstörte Hörzellen im Innenohr galten bisher als wichtigste Ursache der Schwerhörigkeit. Inzwischen spricht vieles dafür, dass der Mensch noch viel empfindlicher auf Lärm reagiert.
Die Steuben-Schurz- Gesellschaft blickt auf eine lange Tradition zurück. Sie setzt sich für die deutsch-amerikanische Freundschaft ein – und macht gerade schwere Zeiten durch.
Die neue italienische Regierung prangert das Spardiktat der Deutschen an. Im Interview spricht der Harvard-Ökonom Alberto Alesina über die wahren Probleme seines Heimatlandes und falsche Ratschläge aus Deutschland.