Harald Schmidt sagt „Tatort“ ab
Der SWR hatte seinem neuen Team von „Tatort“-Kommissaren im Schwarzwald einen prominenten Chef vor die Nase setzen wollen. Jetzt hat Harald Schmidt abgesagt, kaum zwei Wochen vor Beginn der Dreharbeiten.
Der SWR hatte seinem neuen Team von „Tatort“-Kommissaren im Schwarzwald einen prominenten Chef vor die Nase setzen wollen. Jetzt hat Harald Schmidt abgesagt, kaum zwei Wochen vor Beginn der Dreharbeiten.
Sandra Maischberger moderiert ihre Talkshow im Ersten heute zum fünfhundertsten Mal. Wie hat sie es so weit gebracht? Sie hat für ihren Job die richtigen Stärken. Und die richtigen Schwächen.
Rosamunde Pilcher weiß, was Frauen wollen: Männer im Arztkittel und einen Ring am Finger. Dieses Mal regiert allerdings Harald Schmidt hinein. Da schlagen die Herzen höher.
Am Montag entscheidet die Bundesregierung, ob Jan Böhmermann – wie von der Türkei gefordert – strafrechtlich verfolgt werden soll. Ist er wirklich der Aufrührer, als der er sich aufspielt?
35 Jahre lang lag die 109. Folge des „Tatorts“ im Giftschrank des SWR. Kritiker hatten sich bei der Erstausstrahlung 1980 an der Darstellung von Gewalt gegen Frauen gestört. Nicole Heesters war damals die erste Chefermittlerin der Reihe.
Vom Bodensee in den Schwarzwald: Der Südwestrundfunk stellt ein neues „Tatort“-Team und ihren Einsatzort vor. Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner werden von Freiburg aus ermitteln. Die Rolle ihres Chefs übernimmt ein bekannter Fernseh-Entertainer.
Trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen: Fünf Männer sind in Niedersachsen aus einer gesicherten Fachklinik entkommen. Die Polizei sucht mit Hunden und einem Hubschrauber nach den Flüchtigen.
Wir haben weder Zeit in Ruhe zu Essen, noch die Ruhe im Sitzen zu Trinken. Da wird man wohl kaum Zeit für einen 800 Seiten dicken Roman haben. Am besten wird auch der gleich „to go“ serviert: Nachgespielt mit Playmobil auf Youtube.
Harald Schmidt im Schweizer Fernsehen: Der Komiker moderierte eine Kultursendung und ließ sich von seinem ehemaligen Boss Roger Schawinski zum Talk einladen. Für den Zuschauer bedeutete das oft: mehr Käse als Kultur.
Alles für die jungen Mütter: Für zwei Sendungen kehrt Harald Schmidt auf die Bildfläche zurück. Das Schweizer Fernsehen bucht ihn als Moderator des Magazins „Kulturplatz“.
Nach dem Umfrageskandal beim ZDF kommt heraus: Auch der NDR hat Online-Abstimmungen manipuliert. Der sorglose Umgang mit den Ergebnissen zeigt, wie sinnlos Ranking-Shows eigentlich sind.
Anke Engelke macht Fernsehen für Zuschauer, die selbst entscheiden können, wann sie klatschen wollen. Und lädt Gäste ein, die man nicht aus dem Fernsehen kennt. Geht das?
Wolfgang Rademann hat die beliebteste Fernsehserie der Deutschen erfunden. Ein Gespräch über das Fernweh der Zuschauer, die Not der frühen Jahre, die Konkurrenz durch Krimis und die Harmlosigkeit von Urlaubsbildern.
Standesgemäß beiläufig verabschiedet sich Harald Schmidt mit seiner Late-Night-Show vom Bildschirm. Zum Abschluss gab es Nudelsalat, Würstchen, zwei Uli-Hoeneß-Pointen und keine Sentimentalitäten.
Die letzte Woche der Harald Schmidt Show hat begonnen. Ein letztes Mal kann das Publikum die größte, beste und wichtigste Sendung im deutschen Fernsehen bewundern.
Dass Harald Schmidt in der Fernseh-Verbannung endet, sagt einiges über Deutschland aus. Wir mögen es eben gerne flach und harmonisch. Ein intellektueller Partisanenkämpfer wie er stört dabei nur.
Der Abosender Sky stellt die Late Night Show von Harald Schmidt im kommenden März ein. Damit endet eine Ära. Der Entertainer selbst sagt dazu einfach nur: „Okay“.
Die katholische Kirche habe ihn zu seinem Beruf inspiriert, sagt der Schauspieler Rainer Ewerrien. Was daraus wurde, sehen Zuschauer im Fernsehen und seit 13 Jahren beim Magic Monday in der Frankfurter Schmiere.
Eine PKW-Maut auf Autobahnen für Fahrzeuge aus dem Ausland ohne auch die Deutschen zur Kasse zu bitten, geht europarechtlich nicht. Seehofer hat aber recht, dass für die morsche Infrastruktur viel Geld nötig ist.
Der ZDF-Intendant hält nichts von einer „wilden Verjüngung“ der Zuschauerschaft. Er will alle Altersgruppen versorgen: Für die Jüngeren gibt es die Champions-League-Spiele, für die Älteren „Frontal 21“.
Harald Schmidt moderiert zum ersten Mal eine Ballett-Gala im Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“: Wie hält der Entertainer es mit dem Tanz?
Warum ihm Kulenkampff doch noch zum Vorbild wurde; wie er sich einmal mit seinen Erinnerungen blamierte; wie sich seine Mutter einmal vom Papst umstimmen ließ: Thomas Gottschalk antwortet auf Fragen unserer Leser.
Er ist einer der letzten Heterosexuellen, die noch Kinder adoptieren würden, er fordert uneingeschränkte Solidarität mit Rainer Brüderle und würde seine Show selbst dann weitermachen, wenn niemand sie mehr sähe: Ein Gespräch mit Entertainer Harald Schmidt.
Gegen Ende dieses Jubeljahres sind sogar die Führungskräfte ausgeflippt. Am vorletzten Zweitliga-Montag vor der Winterpause machte Holger Stanislawski den ...
Diesen letzten Stammtisch hat sich Waldemar Hartmann verdient. Finden wir. Nach seinem Abschied von der ARD lassen wir ihn noch einmal richtig abledern. Er spricht über Jogis Waldorfschule, blondierte Fußball-Reporterinnen und seine Parade-Rolle als Weißbier-Waldi.
Die ARD probiert es mit einer Comedy. „Das Ernste“ heißt die Show, die erstaunlicherweise zuerst in der Mediathek auftaucht. Erster Eindruck: In puncto Humor sitzt man bei der ARD (noch) nicht in der ersten Reihe.
1 Der hier angefügte Fußnotenapparat basiert auf der Forderung von Bazon Brock, dass in einem Museum oder einer Ausstellung auch diejenigen Stücke gezeigt
Sportreporter Manni Breuckmann nimmt Harald Schmidt, Uli Hoeneß und Claudia Roth mit auf den „Fußball-Gipfel“. Der Aufstieg ist mitunter etwas beschwerlich. Eine Wiederholung dieser Bergtour d’Horizon ist nicht nötig.
Man weiß ja nicht, wie viele Leute gerade sonst noch vor dem Bildschirm hocken und dasselbe sehen. Zumindest nicht sofort.
Vor zahlendem Publikum läuft Harald Schmidt zu alter Form auf. Witze über Lanz und Gottschalk, das Wörtchen „Nicht“, Ohrlöcher und Beschneidung und dann – ein ehrfürchtiges Finale mit der Cellistin Sol Gabetta und der Pianistin Hélène Grimaud. Fertig ist Schmidts Fuge.
Im Stuttgarter Wahlkampf liefern sich die Kandidaten Turner und Kuhn einen heftigen Schlagabtausch um das Amt des Oberbürgermeisters.Von dem Streit profitiert die SPD-Kandidatin Wilhelm.
Im SWR-Fernsehen präsentiert Harald Schmidt einen „Don Giovanni“ an der Stuttgarter Oper. Was sommerleichte Fingerübung sein soll, geht tragikomisch schief. Der Entertainer kommt an seine Grenzen.
In Deutschland ist Pay-TV nicht sehr beliebt. Der Sky-Chef Brian Sullivan erzählt, wie er die Deutschen trotzdem zum Bezahlfernsehen verführt und welche Rolle Harald Schmidt dabei spielt.
Auch wenn sein Abgang als Sat.1-Geschäftsführer schon fünfeinhalb Jahre her ist, kann es Roger Schawinski nicht lassen, sich permanent als Superexperte zum Geschehen im deutschen Fernsehen zu äußern. Das Fernsehblog analysiert, woher das kommt – und prognostiziert exklusiv: Besser wird das Programm davon nicht.
Zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht: Der Digitalkanal Einsplus geriert sich in neuen Shows als Jugendkanal. Aber das Konzept ist schon fast Realsatire.
Bevor Harald Schmidt im Bezahlfernsehen verschwindet, moderiert er am Donnerstag seine letzte Late Night bei Sat.1. Thomas Gottschalk verabschiedet sich Anfang Juni aus dem ARD-Vorabend. Und Johannes B. Kerner hat das Ende seines Sat.1-Resteverwertungsmagazins schon hin sich. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können.