Figur auf dem Weg durch die Zeit
Das Auktionshaus Neumeister in München versteigert Werke des Bildhauers Anton Hiller. Seine Karriere begann während der Weimarer Republik, überdauerte die NS-Zeit und setzte sich in der jungen Bundesrepublik fort.
Historische Kostbarkeiten aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur: Mit seiner zwanzigsten „Berlin Auktion“ in der Hauptstadt feiert das Kölner Auktionshaus Lempertz ein Erfolgsmodell.
Das Auktionshaus Neumeister in München versteigert Werke des Bildhauers Anton Hiller. Seine Karriere begann während der Weimarer Republik, überdauerte die NS-Zeit und setzte sich in der jungen Bundesrepublik fort.
Vor 20 Jahren rettete der Bankier Jörg Woltmann die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin vor der Insolvenz. Jetzt stellt er die Weichen für die Zukunft von KPM.
Mehr als 25 Jahre war der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte ein Trümmerfeld. Dann fasste die DDR-Führung den Entschluss, den Platz wiederherzustellen. Eine Kirche sollte den Anfang machen.
Von Hildegard von Bingens Grünkraft bis zu Hermann Görings Naturschutzgesetz, das bis 1976 galt: Im DHM Berlin zeigt eine kluge Ausstellung, wie „Natur und deutsche Geschichte“ zusammenhängen.
Zwei Generationen durch zwei Länder: Vater und Tochter sind unterwegs auf Deutschlands östlichstem Radweg und stellen dabei fest, dass die Oder-Neiße-Linie noch immer keine Grenze ist wie andere.
Deutscher Schlüsselsatz +++ Potentiale für Energiewende +++ Münchner Abkommen +++ Sanatorium zur Gänsehaut
Marlene Streeruwitz hat neue Monologe zur Oper „Argenore“ der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth geschrieben. Sie sind eine Abrechnung mit König Friedrich Wilhelm I. von Preußen wie mit dem Patriarchat überhaupt.
Ohne ihn wäre die Museumsinsel nicht das Schatzhaus, das wir kennen: Über den vor zweihundert Jahren gestorbenen Jacob Salomon Bartholdy und die Entstehung der Berliner Skulpturensammlung.
Um seinen Nachfolger zu ehelicher Treue anzuhalten, richtete Friedrich der Große im Neuen Palais in Potsdam eine Barockgalerie ein. Zwei der Gemälde stammen von Artemisia Gentileschi. Jetzt sind sie wieder öffentlich sichtbar.
Die Ausgleichsverhandlungen der öffentlichen Hand mit der Hohenzollernfamilie sind abgeschlossen. Der Vertragsentwurf sieht die Gründung einer Stiftung vor, in der die Hohenzollern mitreden sollen. Das hat Folgen für Schlösser und Museen.
Die Stadt Kassel steht für Aufklärung, große Ideen und bemerkenswerte Schicksale. F.A.Z.-Redakteur Mark Fehr hat über diese „Geniestreiche aus Kassel“ ein Buch geschrieben. Einen Auszug daraus lesen Sie hier.
Um 1800 blühte in Preußen das kulturelle Leben. Künstler und Architekten brachten den Klassizismus nach Deutschland, in den Berliner Salons trafen sich Dichter und Philosophen. Davon erzählt eine sehenswerte Ausstellung in Neuhardenberg.
Bismarck-Mythos gegen Kaiser-Kult: Drei Neuerscheinungen bemühen sich auf verschiedene Weise, Wilhelm I. aus dem Schatten seines Reichskanzlers zu holen.
Der CSU-Vorsitzende macht bei Caren Miosga das, was er am besten kann: Witze. Doof nur, dass sich die Löcher im Haushalt mit Rollmops- oder Würstchenfotos nicht stopfen lassen werden.
Das Neue Palais in Potsdam ist der prunkvollste Schauplatz der preußischen Geschichte. Und sie klingt bis heute in den Marmorsälen und Fürstenwohnungen nach, manchmal triumphal, manchmal gespenstisch.
Sankt Hedwig verkörperte mit ihrem offenen Boden lange den Schrecken der Bombennächte. Nach jahrelangem Umbau präsentiert sich Berlins erste katholische Kirche nach der Reformation nun strahlend und weltzugewandt.
Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum fragt nach dem Wesen der Aufklärung: Ist sie historisch geworden oder immer noch aktuell? Die Ausstellung lässt beide Deutungen zu. Das macht sie interessant.
Die Oper Frankfurt hat sich eine Besonderheit für den Saisonstart ausgesucht: „Der Prinz von Homburg“, die gemeinsame Oper von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Ausflüge nach Bad Homburg gibt es auch.
Vor dem Fall der innerdeutschen Grenze wurde im Drömling um die Wasserregulierung gerungen. Jetzt erweisen sich die einstigen Konflikte zwischen Ost und West wie eine glückliche Fügung, ein Segen für die Renaturierung.
An diesem Donnerstag ist es so weit: Der wiederhergestellte Turm der Garnisonkirche wird seiner Bestimmung in Potsdam übergeben. Aber welcher nur?
Am Potsdamer Heiligen See mischen sich Promi-Villen und preußisches Rokoko mit der Freikörperkultur der DDR. Die beste Weise, diese Idylle zu erleben, ist deshalb auch nackt im Wasser - wenn auch nicht ganz legal.
Hier ist die Musiktheaterwelt noch so schön, wie sie nie war: Eindrücke aus Rheinsberg vom „Internationalen Festival junger Opernsänger*innen“.
Wiederentdeckung bei den Musikfestspielen Potsdam: Dorothee Oberlinger zeigt Carl Heinrich Grauns Oper „Adriano in Siria“, die 1746 in Berlin uraufgeführt wurde.
Für Christoph Martin Wieland war die Freiheit der Presse ein Synonym für „Aufklärung“. Deutlich markierte er die Grenzen ihrer legitimen Ausübung. Ein Festvortrag zum 100. Geburtstag des PEN Deutschland.
Archäologische Staatssammlung +++ christlich-fundamentalistisches Spruchband +++ Berliner Schloss und Potsdamer Garnisonkirche +++ Mathias Döpfner zu Google +++ Sexualpädagogik I +++ Sexualpädagogik II +++ André Wüstner und die Bundeswehr
Mit KI-Kunst das Denken in Schwingung versetzen: Alexander Kluge eröffnet eine Ausstellung zu seinem Lebensthema Aufklärung im Halberstädter Gleimhaus.
Kurs halten: Bei einem Diskussionsabend in Potsdam zieht Olaf Scholz seine schärfste Sprachkritikerin Juli Zeh rhetorisch auf seine Seite. Am Ende übernimmt sie sogar sein Vokabular.
Ein Frühwerk von Gerhard Richter, Expressionismus oder Gemälde mit bewegter Geschichte: Die Auktion moderner Kunst bei Ketterer in München wird zeigen, was Bieter in diesem Herbst besonders anspornt.
An Preußens Hof durfte er als einziger Friedrich II. kritisieren: Der Komponist, Flötist und Pädagoge Johann Joachim Quantz war keineswegs eine Randerscheinung seiner Zeit. Eine Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum Berlin rückt ihn ins Zentrum.
Der Künstler versäumte über ein halbes Jahrhundert lang kein Shakespearestück und bannte alles in starke Bilder: Das Museum Schäfer zeigt sie nun erstmals.
Der Blödel-Barde als leidenschaftlicher Nachmaler: Das Buchheim-Museum in Bernried feiert Otto Waalkes mit einer Geburtstagsausstellung.
Der Schriftsteller Péter Nádas ist auch Fotograf. In Syrakus hat er das Castello Maniace in ein Alphabet der Steine zerlegt.
Diese Kunst will erst einmal begriffen sein: Das Städel widmet sich dem Relief als einer Zwittergattung mit grenzenlosen Möglichkeiten.
Von Friedrich II. und dem Einwickelpapier des Caffè Parisi: Der Dichter Joachim Sartorius erklärt, was ihn an seiner zweiten Heimat, der sizilianischen Stadt Syrakus, begeistert.
Porträt eines Herrschers, dessen Namen und Schloss alle kennen: Philip Mansel beschreibt das Leben Ludwigs XIV.
Vergangenheit, sprich: Ein Spaziergang im Berliner Monbijou-Park auf der Suche nach einem verlorenen Schloss.