Berlin ist ein Gewühl
Ewig jung aus Notwehr: Jens Bisky führt in seinem neuen Buch durch ein halbes Jahrtausend Großstadtgeschichte und schreibt damit eine monumentale Liebeserklärung an die deutsche Hauptstadt.
Ewig jung aus Notwehr: Jens Bisky führt in seinem neuen Buch durch ein halbes Jahrtausend Großstadtgeschichte und schreibt damit eine monumentale Liebeserklärung an die deutsche Hauptstadt.
Um das preußische Erbe wurde schon das gesamte zwanzigste Jahrhundert gestritten. Das Haus Hohenzollern verhandelte auch schon mit der DDR. Dabei ging es um die Särge zweier Preußenkönige.
Was Thomas Mann mit Wladimir Putin vereint: Eine Ausstellung in München gibt Einblicke in die Kulturgeschichte unseres besten Freundes.
Die bei Banken und Investoren beliebten Pfandbriefe haben sich seit Jahrhunderten bewährt und sind ein deutscher Exportschlager. Jetzt gilt es, diese Finanzierungsform für neue Herausforderungen zu nutzen: Die Infrastruktur und den Klimawandel.
Können Bilder aus dem achtzehnten Jahrhundert modern sein und uns heute noch etwas sagen? Die intelligente Malerei Gian Battista Tiepolos in Stuttgart spricht dafür.
Das gab es noch nirgends: eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge in einem Gebäude. Das „House of One“ soll der religiösen Vielfalt Raum geben. Und ist umstritten – genau wie ein anderes religiöses Bauprojekt.
Stefan Knoll hat drei Firmen gegründet, darunter das erste Insurtech hierzulande, die online auftretende Familienversicherung. Als Oberstleutnant der Reserve verehrt er Friedrich den Großen. Vom Alten Fritz leitet er Führungsgrundsätze ab.
Adolph Menzel war ein brillanter Zeichner und wichtiger Maler: Am großartigsten aber ist er in seinen Pastellen, Gouachen und Aquarellen. Das zeigt sich nun in Berlin.
Der Pfandbrief feiert seinen 250. Geburtstag. Überaltert ist er deswegen nicht. In den aktuellen Herausforderungen stecken große Chancen. Ein Gastbeitrag.
Der Schädel eines Dickhäuters aus Kassel half dem Forschergeist von Deutschlands größtem Dichter und Denker auf die Sprünge. Und auch in der Kasseler Bevölkerung war der Elefant beliebt.
Ein Adeliger in einem Schloss verwundert wenig. Einer, der wie ein Nerd aus einer amerikanischen Sitcom heißt, ist ungewohnt. Sheldon der Große ist aber nicht einmal ein Mensch.
Werden zwei Teile einer Statue nach mehreren Jahrhunderten wieder vereint? Catania zeigt den Kouros von Lentini. Das sorgt für Diskussionen.
Das Haus Hohenzollern streitet mit Bund und Ländern um sein Eigentum. Doch es geht noch um viel mehr – den Anteil der preußischen Herrscher an der jüngeren deutschen Geschichte.
Die Schau „Wege des Barock“ im Potsdamer Museum Barberini zeigt, was an Preußen Italienisch war. Und dass es den einen Barock nicht gab.
Dorothee Oberlinger hat die Leitung der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci übernommen. Ihre erste Saison ist eine Liebeserklärung an einen großartigen Ort und ein phantastisches Festival.
Er hat mit Carl Schmitt diskutiert und die Eigenart der Antike wie kein Zweiter begreifbar gemacht: Ein Gespräch mit dem Althistoriker Christian Meier, der an diesem Samstag neunzig Jahre alt wird.
Stefan Knoll hat Gigantisches vor: Mit seiner Deutschen Familienversicherung fordert er die Allianz heraus. Jetzt ist er erstmal an die Börse gegangen.
Der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers ist Chef des Hauses Hohenzollern und verteidigt, was seit 1918 in der Demokratie geleistet wurde. Er will Preußen aus der Vereinnahmung durch die Nazis befreien. Sein Großvater formulierte es drastisch: „Die Nazis haben Preußen prostituiert.“
Mit dem vor 775 Jahren gegründeten Kloster hat das Hofgut nur noch den Namen gemein. Dem Geist der Tradition kann sich aber auch der heutige Pächter nicht entziehen.
30 Jahre sitzt Wilhelm II. auf dem Thron. Zur Feier beim Deutschen Heer stilisiert er den Kampf gegen England zu einem Krieg der Weltanschauungen. Das ruft Widerstand hervor.
Der Antisemitismus, der auch in Deutschland wieder für besorgniserregende Vorfälle sorgt, hat tiefe Wurzeln. Schon im Mittelalter kam es zu grausamen Judenverfolgungen.
Selbst für einen Hund, der zwei Menschen zerfleischt, kennt die Solidarität in Deutschland keine Grenzen. Warum brauchen die Deutschen den Hund zum Menschsein?
In Bayreuth ist das Opernhaus der Markgräfin Wilhelmine aus dem Jahr 1748 wiedereröffnet worden. Warum ist bislang nur eine Gelegenheitsbespielung geplant? Wie Leben in den Weltkulturerbe-Bau kommen könnte.
Die Berliner Staatsoper Unter den Linden, 275 Jahre alt, zeigt mit „Hänsel und Gretel“ ebenso wie mit der „Krönung der Poppea“ Musiktheater von Spitzenrang.
Vor hundertfünfzig Jahren wurde die Burg Hohenzollern fertiggestellt: Friedrich August Stülers Bau ist mehr als ein Denkmal für eine Dynastie. Eine Ausstellung dokumentiert die Entstehung eines politischen Symbols.
An der Oder kann man die Überreste einer deutschen Kleinstadt besichtigen. Der Krieg hat sie zermalmt. Aber viele Keller sind erhalten und erzählen Geschichten der früheren Hausbewohner. Wenn man nur ein bisschen gräbt.
Was lesen Politiker – und warum? Der Finanzminister empfiehlt eine Biographie über Maria Theresia: Wie öffentlich diskutiert ihre Körperlichkeit und Fruchtbarkeit waren, gehört zu den vielen lesenswerten Details.
Wären doch die Preußen nur zu ihr bekehrt worden! Kaiserin Maria Theresia war als Mutter der Nation die Keimzelle des österreichischen Selbstverständnisses. Heute wäre sie 300 Jahre alt geworden.
Das Städtchen Potsdam ist halb so groß wie Bielefeld, aber mindestens zehnmal so bedeutend. Nun will Brandenburgs Hauptstadt schöner werden. Trotz aller Bürgerproteste werden die DDR-Bauten abgerissen – ein Fehler.
In der langen Reihe der Nibelungen-Illustratoren nimmt der Maler Carl Otto Czeschka einen besonderen Platz ein. Jetzt werden seine Originale versteigert – und zuvor ein letztes Mal öffentlich gezeigt.
So wie einst das Berliner Schloss die Stadtentwicklung formte, prägen heute Modelle die Erinnerung. Eine Ausstellung erkundet die Wechselwirkung zwischen Berlin und seinem Schloss über die Jahrhunderte hinweg.
Jutta Prinzessin von Preußen will Partnersuchenden helfen. Prinzen hat sie aber keine im Angebot.
Breslau sucht noch seinen Platz zwischen deutscher und polnischer Geschichte. Aber die Vielschichtigkeit ist für die Stadt ein Gewinn.
Willkommenskultur als Leitkultur – Die Geschichte zeigt eine prägende Eigenschaft von Staatlichkeit: Deutschlands Stärke lag stets in seiner Vielfalt.
Immer wieder treibt er sein Spiel mit dem Hinschauen, Wegschauen und Angeschautwerden: Zwei Berliner Ausstellungen entdecken die Blickmagie des Malers Adolph Menzel.
„Verschwörer“, „Okkultisten“, „Sektenmitglieder“: Freimaurer hatten über Jahrhunderte keinen guten Ruf. Heute öffnet sich der diskrete Bund der Öffentlichkeit.