Keine Piraten, keine Pioniere
In Frankreich ist alles eine Frage der Politik. Auch bei der Literatur. Die Digitalisierung begann mit Google und wurde mit Klagen zum Schutz der Verlags- und ...
In Frankreich ist alles eine Frage der Politik. Auch bei der Literatur. Die Digitalisierung begann mit Google und wurde mit Klagen zum Schutz der Verlags- und ...
In Spanien dauert alles etwas länger. Das E-Book spielt in den Verlautbarungen der Verlags- und Buchhandelsverbände deshalb noch keine Rolle, man sieht viel ...
Frankfurt ist schon sehr lange eine Stadt der Bücher und ein Umschlagplatz für Geistiges. Gerade in Zeiten der Entmaterialisierung nicht nur von Buch und anderen Medien wird ein Literaturbetriebsfest umso wichtiger sein.
Nun ist die Frankfurter Buchmesse 2012 eröffnet. Die Zeit hat auch hier ihre Spuren hinterlassen: der Buchmarkt schrumpft, die Bücherschau verändert sich.
geg./tih. FRANKFURT, 9. Oktober. Die Buchbranche lebt, stirbt und expandiert gleichzeitig. Die Zahlen sind für Außenstehende zunächst verwirrend: Der Umsatz ...
Es steht gut um die gesellschaftliche Rolle der Literatur, doch schlecht ums Buchgeschäft: Das Buch hat sich vom Leitmedium zum Liebhaberobjekt gewandelt.
Kulturpessimisten haben wieder Hochkonjunktur. Wenn sich in den kommenden Tagen die internationale Buchbranche zu ihrem größten Treffen in Frankfurt einfindet, ...
Jedes Vorhaben ein Wagnis, jedes Projekt ein Risiko, jedes Buch ein Kunstwerk. Belletristisches und Lyrisches, Sachliches oder Emotionales, Banales oder ...
Wenn Dinge verschwinden, fangen wir plötzlich an, über sie nachzudenken. Bei Büchern passiert das gerade jetzt. Denn Bücher waren immer eine ...
Der Autor als junger Unternehmer: Ein neuer Thinktank stellt überflüssige Fragen zur Zukunft der Literatur - und findet Antworten im „transmedialen Storytelling“.
geg. FRANKFURT, 30. September. Aus Libri.de wird Ebook.de. In der Namensänderung soll auch die inhaltliche Änderung zum Ausdruck kommen. Libri.
Die Digitalisierung des Buchmarktes betrifft alle - die Händler, die Verlage, die Autoren. Einige merken es schon. Andere glauben es noch nicht.
In Deutschland wurde J. K. Rowlings neuer Roman mit großer Spannung erwartet. Jetzt ist er erschienen. Doch was passiert eigentlich in Großbritannien, Italien, China, Frankreich und Russland?
Anshu Jain, der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, führt eine Charmeoffensive, die manchmal zu Momenten entwaffnender Offenheit führen kann. Deshalb findet man nun häufiger Bilder, auf denen Jain etwas herzlicher in die Welt blickt als früher. Und nebenbei erfährt man aus seinem Mund offenherzige Dinge: Dass die Rettung des Euro unausweichlich zu einer höheren Inflation führen wird, dass die Anteilseigner der Deutschen Bank darüber uneins sind, wie der Konzern sein Kapital erhöhen solle. Und auch, dass er sein Gehalt in Deutschland versteuere.
kapa. Frankfurt, 24. September. Wenn es nach Rieke Höpfner geht, wird die Buchsuche im Internet bald revolutioniert. Das Katalogsystem, in das der Kunde Titel ...
Am 18. September erscheint Ken Folletts „Winter der Welt“, der Mittelteil seiner Trilogie des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Roman hält stand, spart aber eine wichtige Erzählfarbe aus. Wir lesen Globalliteratur.
Die Winklevoss-Zwillinge sind im Streit mit Mark Zuckerberg reich geworden. Inzwischen haben es die Zwillinge ob ihrer Prominenz mit ihrer jüngsten Investition auf die Titelseite des „Wall Street Journal" geschafft. Denn Tyler und Cameron haben damit begonnen, ihren Facebook-Reichtum über eine eigene, im vergangenen Februar gegründete Beteiligungsgesellschaft „Winklevoss Capital" zu investieren.
Bücher zu machen wird schwieriger, sagt Joachim Unseld. Die von ihm geführte Frankfurter Verlagsanstalt wurde vor 25 Jahren gegründet.
Auf dem Rücken des Romans ist die Antwort des Autors auf eine Interviewfrage abgedruckt: „Auszeit genommen? Ich hör wohl nicht richtig.
Der Buchhändler Thalia schließt Laden um Laden. In der Not setzt die Kette auf ein erweitertes Sortiment: Kunst, Spielzeug, Multimedia. Der Erfolg bleibt bislang aus. Eigentümer Douglas kürzt rabiat.
Seit den zwanziger Jahren ist die Durchschnittsanzahl der Wörter in einem englischsprachigen Kinderbuchsatz von 28 auf neun gefallen.
Ihr Buch „Der Hals der Giraffe“ ist gerade von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet worden. Judith Schalansky hat es geschrieben und gestaltet. Ein Gespräch über das Buch als Form, Fetischismus und die Liebe zum Totalitären.
Das Erstarken der amerikanischen Autohersteller in der Heimat ist Thema im Wahlkampf. In Europa aber gibt es große Probleme. Ford will sie mit vielen neuen Modellen lösen – bis hin zum Mustang.
Für sein neuestes Angebot hat der Internethändler Amazon sich an Charles Dickens ein Beispiel genommen. Was der englische Klassiker von den Lesegeräten der ...
Amazon verschärft den Konkurrenzkampf auf dem Markt für Tabletcomputer. Die neuen Modelle des Kindle Fire bekommen bessere Bildschirme und schnellere Technik.
Die Initiative Buchkinder Leipzig ist eine Buchstaben- und Bilderinsel, die sich zum Archipel auswächst. Denn das Konzept wurde inzwischen deutschlandweit adaptiert. Nun steht Anfang 2013 die Eröffnung eines Buchkindergartens bevor.
fib. FRANKFURT, 3. September. Amazon kurbelt auf dem Markt für Tabletcomputer den Preiskampf an. Während Konkurrenten wie Apple, Samsung oder Sony auf ...
Türken und Deutschen geht es gut, Spaniern und Griechen nicht. Darauf reagiert der Handel: Großmärkte für die Türkei, Tante Emma für Deutschland, kleinere Packungen für Südeuropa.
Es ist ein Rausch der Zahlen: Der Computerkonzern Apple ist mehr als 620 Milliarden Dollar wert. Zum Vergleich: Der wertvollste deutsche Industriekonzern Siemens kommt auf eine Bewertung von nur gut 68 Milliarden Euro. Und während Siemens-Aktionäre für die vergangenen zwölf Monate auf ein mageres Kursplus von nicht einmal 10 Prozent blicken, steht bei den Apple-Anteilseignern ein Gewinn von knapp 80 Prozent zu Buche. Diesen Kursgewinn hat Apple in einer Zeit realisiert, in der das Unternehmen ohnehin schon das wertvollste der Welt war. Denn diese Marke hat Apple schon vor rund einem Jahr erreicht. Damals war das Unternehmen eines Wall-Street-Tages 337 Milliarden Dollar wert - und hatte damit zum ersten Mal den Ölkonzern Exxon überholt. Der weitere Aufstieg in den Monaten danach hat in dieser Woche die nächste Rekordmarke fallen lassen: Apple ist inzwischen an der Börse so viel wert, wie noch kein anderes Unternehmen jemals zuvor - jedenfalls dann, wenn man die Einflüsse der Inflation unberücksichtigt lässt.
Die Aktionäre von Borussia Dortmund wissen, was man von der neuen Aktie des hochverschuldeten Clubs Manchester United zu halten hat: Sie können interessierten Anlegern von ihrer Südtribüne aus nur zurufen: Finger weg! Auch sie selbst halten ihre Aktie gewiss nicht, um damit reich zu werden. Im Gegenteil hat der wahre Fan, also derjenige, der seit dem Börsengang des amtierenden Deutschen Fußballmeisters als Aktionär dabei ist, mit dem Papier immense Verluste eingefahren.
Max Kostopoulos hat seine Formel gefunden. „Eins und eins macht eins“ heißt das Werk, das sich in drei Bänden und einer Videoinstallation mit dem Thema ...
Seit 1966 betreut die Stiftung Buchkunst in Frankfurt den Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher“. Gutes Aussehen zählt auch in diesem Jahr, aber einiges ist anders.
Elektronisches Lesen: E-Books werden immer beliebter, und der Internethändler Amazon konnte nun verkünden, dass er auch in Großbritannien mehr E-Books als
Er besitzt über zweihundertfünfzigtausend Bücher aus neun Jahrhunderten: Ein Gespräch mit Heribert Tenschert über Zensur von Stundenbüchern, den frommen Gebrauch und den Beitrag von E-Books zur Bibiophilie.
Die Zukunft in der Chipherstellung ist extrem ultraviolett. Das war dem amerikanischen Konzern Intel schon im Frühjahr 2001 klar. Damals hatte Intel in die Sandia National Laboratories im kalifornischen Livermore eingeladen, rund eine Autostunde von San Francisco entfernt. Dort stand ein Prototyp, mit dem kurz zuvor zum ersten Mal Mikrochips mit einer völlig neuen Technik produziert worden waren. Im Rückblick wird der Termin zu einem Lehrstück für die Art und Weise, wie im Silicon Valley Forschung funktioniert, und dafür, wie lange es dauern kann, bis solche Fortschritte in der Nanotechnologie tatsächlich Produktionsreife erlangen.
Frank Appel, der Chef der Deutschen Post, schafft es derzeit, sein Gewinnziel nach oben zu schrauben, obwohl die Wirtschaft in weiten Teilen des alten Europas zu großer Sorge Anlass gibt - und der Grund dafür ist eben die positive Entwicklung der Post in Asien. Dort hat der Konzern unter Appels Führung seine Präsenz in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Deshalb ist das Unternehmen dort besser aufgestellt als zum Beispiel der amerikanische Wettbewerber UPS, der jüngst vor einer schwächeren Geschäftsentwicklung gewarnt hatte.