Ratschläge für Unentschlossene
Für Nachzügler tickt die Uhr – doch noch bleibt etwas Zeit für letzte Besorgungen. Das Feuilleton der F.A.Z. hilft mit Empfehlungen für Bücher, Platten, Filme und Serien.
Für Nachzügler tickt die Uhr – doch noch bleibt etwas Zeit für letzte Besorgungen. Das Feuilleton der F.A.Z. hilft mit Empfehlungen für Bücher, Platten, Filme und Serien.
Isis war einmal ein gewöhnlicher Vorname. Doch seit auch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ so abgekürzt wird, hat sich das Blatt gewendet. Das hat jetzt auch eine Facebook-Nutzerin erfahren müssen.
Ein kleines Mädchen wird überfahren und getreten – und das zur besten Familienfernsehzeit. Die neue Verfilmung des Klassikers „Jekyll and Hyde“ von Robert Louis Stevenson beschert Großbritannien eine Mediendebatte.
Toppte bei BBC sogar den Erfolg von „Downton Abbey“: Die Serie „Call the Midwife“ spielt im Jahr 1957, handelt von einer jungen Hebamme und zeigt das gute, alte England.
Falls die Nominierungen für den TV-Preis Emmy etwas aussagen, steht der Gewinner schon fest. Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ könnte abräumen wie nie zuvor.
Mit sozialen Netzwerken hat sie ein Problem, an die Kindheit in Düsseldorf erinnert sie sich besser als an die Zeit in Hannover, und die Kurzhaarfrisur war die falsche Entscheidung: Ein Treffen mit der Schauspielerin Carey Mulligan, die mit „Drive“, „Shame“ und „The Great Gatsby“ berühmt wurde.
Unter den Bediensteten der Kultserie „Downton Abbey“ sind sie die guten Seelen. Ein Treffen mit Köchin Mrs. Patmore und Hausdame Mrs. Hughes.
Was für eine Lovestory: Eine Krankenschwester reist aus dem Jahr 1945 ins Schottland des 18. Jahrhunderts. Wen findet sie dort? Einen telegenen Freiheitskämpfer im Kilt: Bei Vox beginnt die Serie „Outlander“.
Nichts währt ewig: In der vorletzten Staffel von „Downton Abbey“ blickt der Adel entsetzt nach Russland, das Personal liebäugelt mit dem Sozialismus - aber alle bewahren Haltung.
„Boyhood“ war der große Gewinner der diesjährigen Golden Globe Awards. Doch auch kleinere Rollen in Fernsehserien kommen hier zur verdienten Ehre. So wurde unter anderem „Downton Abbey“ ausgezeichnet.
Wer auf Hochzeiten, anderen Festen oder Bällen tanzt, braucht eine große Garderobe. Das war lange Zeit teuer und galt als schick nur für eine bestimmte Klientel. Jetzt nicht mehr. Den Smoking gibt’s schon für 100 Euro. Taugt der was?
Der Film „Das Zeugenhaus“ zeigt ein unerhörtes Szenario: Vor den Nürnberger Prozessen wohnen Täter und Opfer des NS-Terrors über Monate Tür an Tür. Mit der räumlichen Nähe gerät die Frage nach der Verantwortung ins Rutschen.
Es schien so, als ginge die britische Erfolgsserie „Downton Abbey“ zu Ende. Jetzt wird offenbar: Es geht weiter – mit noch mehr Liebeswirren, Intrigen und „politischen Faxen“. Aber warum traut sich die Hauptdarstellerin Maggie Smith nicht mehr aus dem Haus?
Für die britische Serie „Downton Abbey“ begeistert sich alle Welt. Sie zeigt eine Vergangenheit, an der sich das heutige Publikum berauscht. Die Macher wollen es so echt wie möglich. Und haben doch einen kleinen Fehler gemacht. Ein Drehbesuch.
In seiner Heimat Großbritannien ist der Fernsehkoch Hugh Fearnley-Whittingstall ein Star – und ein emsiger Vorkämpfer für eine neue Einfachheit in der Küche.
In der spätrömischen Marktwirtschaft ließ es sich recht gut leben, sagt die Altertumsforscherin Susanna Elm. Selbst die Sklaven kamen zu Wohlstand.
Sky zeigt das Gangster-Epos „Peaky Blinders“. In guten Momenten ist diese Serie so etwas wie „Downton Abbey“ aus dem Slum. In schlechten ist sie immer noch ein cooles Musikvideo.
Die Klassengesellschaft lebt. Soziale Mobilität wird überschätzt. Noch nicht einmal Revolutionen kehren die Verhältnisse um. Müssen wir alle zu Fatalisten werden?
Das notorische Gejammer über unsere schlechten TV-Serien ist eine Qual. Die Polit-Serie aus Deutschland, die „House of Cards“ alt wirken lässt: So könnte sie aussehen.
Krimi, Rührstück und überhaupt eine irre Mischung mit einer tollen Hauptrolle: „Inspektor Jury“ ermittelt fürs ZDF an der englischen Südküste.
Pünktlich zum Beginn des Gedenkjahres stellt das in Frankfurt ansässige Deutsche Filminstitut historische Filme aus ganz Europa zum Ersten Weltkrieg online.
Das Fernsehen ist voller Polizisten, Irrer und Verbrecher. Aber das wahre Drama fehlt: Warum wir dringend Familienserien brauchen.
Auch 2013 haben uns Fernsehen und Radio einiges geboten. Wir küren ein paar beste Stücke des Jahres. Und den größten Flop.
Promi-Big Brother ohne Skandal: Ein britischer Dokumentarfilmer begleitet Queen Elisabeth II. ein Jahr lang. Und was kommt dabei heraus? Nichts. Es sei denn: die Sache mit der Holzkiste.
Britischer geht es kaum: Tweed-Anzug, Labrador, ein Schloss zum Niederknien, eine Adelsfamilie im Wandel der Zeiten. Und wie lebt es sich an den Schauplätzen von „Downton Abbey“, westlich von London? Ein Besuch in Berkshire.
Deutsche Schauspieler können auch international mitbieten. Daniel Brühl gehört gerade dazu und die Filmmusik von Hans Zimmer sowieso. Beiden winkt ein Golden Globe - später vielleicht sogar mehr.
Serien starten heute im Internet. Wie kommen sie zustande? Durch Big Data: Amazon setzt auf Online-Freaks, Yahoo auf einen Däumling. Das beste Stück aber braucht keine Datenanalyse: „The Wrong Mans“.
Was fesselt Zuschauer, wenn sie Fernsehserien schauen? Was regt an, was regt auf, was schläfert ein? Eine Studie zeigt, worauf unsere Sinne reagieren. Wir haben es ausprobiert.
Amerikanische Serien aus der Gruselkammer: „Dracula“ bleibt blass, „American Horror Story: Coven“ beschwört die Geister lebensecht und „Sleepy Hollow“ ist hinreißend selbstironisch.
Sie ist die Vorlage für Lady Cora Crawley in „Downton Abbey“: Fiona Carnarvon schildert in ihrer Biographie, wie aus Amina Wombwell eine Gräfin wurde. Deren trauriges Ende lässt sie weg.
Er trinkt, prügelt, und sein Helfer findet Krieg gut. In der neuen Serie „Jack Taylor“ spielt „Game of Thrones“-Star Iain Glen ein schnüffelndes Rauhbein.
Großbritannien will die wirtschaftlichen Beziehungen zu China ausbauen und die politischen Verhältnisse normalisieren. Den Dalai Lama will man nicht mehr treffen, chinesische Investoren dagegen schon.
Anlässlich einer überarbeiteten Neuauflage von „Romeo und Julia“ ist in England ein Streit über die Komplexität von Shakespeares Werk entbrannt: Ist der Dramatiker nur für Eliteschüler verständlich?
Ob es einen Zusammenhang zwischen teurer Hochglanzproduktion und staatlicher Schuldenkrise gibt? Dass historische Kostümstoffe von tristen aktuellen
Sie wurden durch ihre Rollen in der britischen Serie „Donwton Abbey“ berühmt. Wer steckt hinter Lady Mary (Foto), Lord & Lady Grantham oder dem Küchenmädchen Daisy? Die Darsteller im Porträt.
In England läuft die vierte Staffel von „Downton Abbey“ an. Die Serie ist so omnipräsent, dass selbst die Darsteller sie mit dem echten Leben verwechseln.