Eigentum, das verwaist ist
Wie besetzt ist der Besitz? Auf der Documenta fordert Maria Eichhorn in einer Installation zur Auseinandersetzung mit der Geschichte nationalsozialistischen Raubguts heraus.
Wie besetzt ist der Besitz? Auf der Documenta fordert Maria Eichhorn in einer Installation zur Auseinandersetzung mit der Geschichte nationalsozialistischen Raubguts heraus.
Sie gehört zu den provokativsten Performances der documenta 14 - die Aktion „El Objectivo. Besucher können mit Gewehren auf die Künstlerin zielen.
Den künstlerischen Leiter der Documenta, Adam Szymczyk, kennt inzwischen jeder. Aber wer zieht im Hintergrund die Strippen? Ein Gruppenporträt.
Der Halbgott von Kassel hat ein veritables Online-Problem: Er ist nackt. Zwischen nordhessischen Tourismus-Werbern und nordamerikanischen Moralvorstellungen kam es zu einem schönen Hin-und-Her.
Auf einer schwachen 57. Biennale von Venedig gewinnt Franz Erhard Walther den Goldenen Löwen als bester Künstler – und Anne Imhof den für den besten Pavillon. Wie deutsch ging es darin zu?
Documenta, Biennale, Dana Schutz: Die Debatte um die Gegenwartskunst fixiert sich allzu sehr auf Identitäten und Inhalte. Ein Plädoyer für einen ästhetischen Streit.
Documenta, Skulpturprojekte, die Biennalen: Alle zehn Jahre überschneiden sich internationale Kunstschauen in einem „Superkunstjahr“. Es zeigt, wie die Dynamik digitaler Buschfeuer nicht nur die Öffentlichkeit verändert.
Aus dem Jetzt betrachtet erscheinen seine Ideen fast prophetisch: Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt die visionären Kunst-Prototypen Walter Pichlers.
Vielerorts wird staatliche Zensur zur Normalität - das beeinflusst auch die Kunst. Documenta-Chefin Annette Kulenkampff im Gespräch über die Planung einer „Weltkunstausstellung“ in Zeiten wie diesen.
Die „DC Open“ vereint Galerien in Köln und Düsseldorf zum Saisonstart. Ein Besuch bei Daniel Buchholz und Ginerva Gambino in Köln und bei Van Horn und Hans Mayer in Düsseldorf.
Auch die Mächtigen selbst hängen an den Fäden: Wael Shawky zeigt in Bregenz die Kreuzzüge als Marionettentheater mit Puppen aus bunt leuchtendem Meranoglas.
Wie meinte Beuys seine Installation „Das Kapital“? Der Hamburger Bahnhof zu Berlin weiß es. Dort wird sie derzeit in bester Gesellschaft ausgestellt, bis sie ins neue Museum des 20. Jahrhunderts umziehen kann.
Gegensätze ziehen sich an, sagt man. Und warum eigentlich sollten ein Bauer und ein Philosoph einander nicht verstehen? Ein Selbstversuch zwischen Biogasanlage und Bauchspeck.
Kunst war für Walker Evans alles, was er der Welt entnahm: seine Fotografien – aber auch die Blechschilder, die er auf Reisen gestohlen hat. Eine großartige Ausstellung in Bottrop zeigt beides.
An diesem Samstag eröffnet die Biennale in Istanbul. Mehr als achtzig Künstler nehmen teil, das Budget ist größer als je zuvor. Die Werke sind über die Stadt und vorgelagerte Inseln verstreut, einige unter Wasser.
Die Documenta erinnert an ein fintenreiches Vorbild und widmet Marcel Broodthaers eine Retrospektive im Museum Fridericianum. Hier werden Menschen aber nicht einfach mit Kunst beschossen. Es bleibt auch etwas hängen.
Der chinesische Künstler Ai Weiwei kennt Kassel von der Documenta 2012. Nun ist dort ein exklusiv von ihm angefertigtes Kunstwerk für die Grimmwelt zu sehen.
In diesem Jahr geht der hessische Kulturpreis gleich an neun Personen. Das Land ehrt die bisherigen künstlerischen Leiter der Kasseler Documenta, drei von ihnen posthum.
Die ganze Welt feiert die englischen Künstler Bacon, Moore und Riley. Das Tate-Museum will nun den Kanon mit zwei Wanderausstellungen um Barbara Hepworth und Frank Auerbach erweitern. Zu Recht?
In Venedig ist die Biennale frisch eröffnet. Den Besuchern macht es die kuratierte Ausstellung nicht leicht. Denn die besten Werke finden sich in den Länderpavillons.
Sie gilt als eine der wichtigsten Wiederentdeckungen der arabischen Gegenwartskunst. Der libanesischen Malerin Etel Adnan wird jetzt in Salzburg eine Schau gewidmet. Ein Hausbesuch in Paris.
In Kassel gibt es Aufruhr ganz im Stil der AfD: Politiker und empörte Bürger wollen sich nicht damit abfinden, dass die nächste, die 14. Documenta im Jahr 2017 zu Teilen auch in Athen stattfinden wird. Etwas weniger Lärm wäre gut.
Der Plan für 2017 steht: Die documenta 14 wird erstmals nicht nur in Kassel stattfinden, sondern auch in Athen. Eine Kunsthalle nach deutschem Vorbild gibt es dort bereits.
Zwei große Müncher Ausstellungen haben eröffnet - und könnten unterschiedlicher nicht sein: Georg Baselitz im Haus der Kunst, „Künstlerinnen um 1900“ im Stadtmuseum. Ein Vernissagengang.
In Düsseldorf und Köln eröffnen die Galerien, und mittendrin erklärt Jonathan Meese malend den Parsifal – und viele andere Absonderlichkeiten.
Erfindergeist im sozialistischen Realismus: Documenta-Künstler Roman Ondák zeigt seine neuesten Arbeiten in der Galerie Martin Janda in Wien.
Vom Haus der Kunst in München wechselte der 1966 in Wiesbaden geborene Ausstellungsmacher Leon Krempel zum Jahresbeginn nach Darmstadt. An seiner neuen Wirkungsstätte will er einiges verändern.
Okwui Enwezor, Leiter des Münchner Hauses der Kunst, geht keinem Streit aus dem Weg. Dass er die 56. Biennale von Venedig leiten wird, ist deshalb eine gute Nachricht.
Kassel (dpa). Adam Szymczyk wird künstlerischer Leiter der nächsten Weltkunstausstellung Documenta 14 in Kassel. Der 1970 geborene Pole ist derzeit noch ...
Die documenta 14 hat ihren künstlerischen Leiter. Adam Szymczyk, Direktor der Kunsthalle Basel, soll die nächste Schau von Weltruf in Kassel konzipieren, die am 10. Juni 2017 eröffnet wird.
Am Neubau des Fraunhofer-Instituts in Kassel scheiden sich die Geister: Kritiker befürchten den Ausverkauf der Kultur, die Politik reagiert nur langsam.
Flaschen also. Flaschen, Tassen, Krüge und Vasen. Ab und zu mal eine Muschelschale oder Blumen, aber dann auch bloß Rosen.
Wegen eines bei einem Zeitungs-Gespräch vollzogenen Hitlergrußes ist der Künstler Jonathan Meese vom Amtsgericht in Kassel freigesprochen worden. Unterdessen wird in Mannheim wegen eines weiteren Hitlergrußes gegen ihn ermittelt.
„A blond, blue-eyed German dealer from Cologne“ ersteigerte 1970 in einem New Yorker Auktionssaal für den Rekordpreis von 75.000 Dollar ein Werk von Roy Lichtenstein. Sein Name: Rudolf Zwirner.
Er hat die Kölner Kunstmesse mitbegründet und die amerikanische Pop-Art nach Deutschland geführt. Aber nicht nur für den Markt war Rudolf Zwirner bestimmend, sondern für die Kultur überhaupt. Am heutigen Sonntag wird er achtzig.
Bewegte Bilder von den Menschen: Eine Ausstellung von Fiona Tan im Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt neue Werke der Videokünstlerin.