Viel Lärm um nichts
Das Casino von Nordrhein-Westfalen versteigert zwei Warhols. Der Kulturbetrieb schreit auf. Dabei braucht der Staat diese Bilder nicht.
Das Casino von Nordrhein-Westfalen versteigert zwei Warhols. Der Kulturbetrieb schreit auf. Dabei braucht der Staat diese Bilder nicht.
Erste Ergebnisse der Prestige-Auktionen und der Blick auf das wahrhaft opulente Zeitgenossen-Angebot in New York
In New York beginnt die herbstliche Saison der Prestige-Auktionen. Den Auftakt machen Impressionismus und Moderne, bei Christie’s, Sotheby’s und Bonhams. Ein Blick in die Kataloge.
Harte Arbeit verdient Belohnung: Die Auktionen mit Gegenwartskunst bei Sotheby’s, Christie’s, Phillips und Bonhams in London
Die Pläne haben für Empörung und scharfen Protest gesorgt, geändert werden sie nicht: NRW-Bank und Finanzministerium blieben im Kulturausschuss bei ihrem Vorhaben, Warhol-Werke in New York versteigern zu lassen.
Nordrhein-Westfalen muss ein Vorbild sein: Warhols Bilder gehören ins Museum. Sie wurden mit öffentlichen Mitteln erworben. Ein Gespräch mit Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.
Sechs Werke von Gerhard Richter in einer einzigen Abendauktion: Die Marathonwoche mit Gegenwartskunst parallel zur Frieze in London lässt keine Wünsche offen.
Der österreichische Unternehmer Karlheinz Essl versteigert die Sahnestücke seiner Zeitgenossen-Sammlung in London, um seine Firma zu retten. Für mindestens vierzig Millionen Pfund.
Die Spielbank Aachen lässt einen „Triple Elvis“ und „Four Marlons“ in New York versteigern. Die Schätzungen des Auktionshauses sind bescheiden angesichts der Bilder, um die es hier geht.
Der Fälscher und Betrüger Rudy Kurniawan hat Wein im Wert von 20 Millionen Dollar gefälscht. Wie geht denn das?
Der Anfang vom Ende einer Ära: Ebay wird Partner des Auktionshauses Sotheby’s. Krasser könnte ein Imagewechsel kaum ausfallen. Der exklusive Charakter des Hauses könnte damit Geschichte sein.
Wer reich ist, hat einen exklusiven Geschmack. Das gilt auch in der Anlage. Superreichen kaufen Kunst, Sportmannschaften und Luxusimmobilien.
Aber nicht für jeden Preis: Die Auktionen bei Sotheby’s und Christie’s zeigen, dass maßvolle Schätzungen über den Erfolg entscheiden können. Rekorde gab es trotzdem wieder reichlich.
Heute Abend kommt es bei Christie’s in London zum Showdown. Dort wird eine „Heilige Praxedis“ versteigert, sie soll das frühestdatierte Werk Vermeers sein. Was hat es mit diesem Bild auf sich?
Die Londoner Auktionen bei Christie’s und Sotheby’s müssen einige Rückgänge verschmerzen. Sind die Erwartungen der Einlieferer mittlerweile einfach zu hoch?
Einen steilen Preisanstieg erlebt zurzeit junge Malerei von Lucien Smith bis David Ostrowski. Bei Phillips, Sotheby’s, Christie’s und Bonhams in London sind sie die Überraschungssieger - neben einer kleinen Studie von Francis Bacon und einem ungemachten Bett von Tracey Emin.
Die Frühjahrssaison neigt sich dem Ende zu, in London aber stehen noch einige Höhepunkte an. Dazu gehören auch die Versteigerungen mit Gegenwartskunst bei Sotheby’s, Christie’s und Bonhams.
Gebote in Höhe von bis zu zwei Millionen Dollar hatte sich das Auktionshaus Christie’s in New York für einen Mikrochip-Prototyp aus dem Jahr 1958 versprochen. Doch nicht einmal das Minimalgebot wurde erreicht.
Die Frühjahrsauktionen bei Christie’s und Sotheby’s in London setzen weiterhin auf eine bestens informierte Kundschaft. Dabei sind die Spitzenlose beider Häuser teuer.
Der Chip, der Computer billig machte, wird nun der teuerste. Christie’s versteigert in New York den Grundstein der digitalen Revolution, einen Mikrochip Jack Kilbys von 1958.
Weit über die Milliarden-Dollargrenze reichen die Ergebnisse der Auktionen mit Gegenwartskunst von Sotheby’s, Christie’s und Phillips. Die Spendierlaune war grenzenlos. Wer knackte die Rekorde?
Nur wenig Applaus gab es während der New Yorker Frühjahrsauktionen: Christie’s und Sotheby’s schätzen den Gewinn höher, als er letztendlich war. Ein lauer Start für die Auktionshäuser.
Der Boom auf dem Auktionsmarkt erklimmt neue Höhen. Und so sprießen wieder die Spekulationen, ob es eine Blase gibt, die platzen wird oder nicht. In den vergangenen Monaten aber wurde eine andere Befürchtung langsam Gewissheit: Eine Garantie für Gewinne bekommt nur der Investor. Wie aber geht es den Auktionshäusern?
Der Auktionsmarkt ist aufgeheizt, die Erwartungen hoch: Neben den Auftritten der Superstars bieten die New Yorker Auktionen mit Gegenwartskunst diesmal auch riskante Steigerungsabenteuer.
Bei den großen Abendversteigerungen mit Impressionismus und Moderne bei Sotheby’s und Christie’s sollen die bekannten Namen die Nerven beruhigen. Ein Bild kommt aus der Sammlung eines berühmten Museums.
Gerhard Richter und Sigmar Polke gelangen gemeinsam einige legendäre Aktionen. Ihre Schau in der Galerie h in Hannover 1966 wirkt immer noch nach. Jetzt belebt Christie’s die Erinnerung mit einer Schau der beiden Künstler in London.
Ai Weiwei, chinesischer Künstler und Bürgerrechtler, darf immer noch nicht sein Land verlassen. Aus der Ferne hat er eine Ausstellung geplant, die der Gropiusbau in Berlin von heute an zeigt.
Das Mobile „Eight Black Leaves“ von Alexander Calder hat der Kunsthändler Patrick Cramer von seinem Vater geerbt. Die New Yorker Calder Foundation will es als eigenständiges Werk aber nicht anerkennen. Dagegen klagt Cramer nun.
Die Firma Eon zieht ein Gemälde von Jackson Pollock aus dem Kunst Palast in Düsseldorf ab und lässt es versteigern. Die einen freuen sich über die Rendite, die anderen verlieren endgültig das Vertrauen.
Der Kunstmarkt in Festland-China hat ganz eigene Spielregeln. Es geht dabei natürlich um Geld, aber auch um kulturelle Identität wird gekämpft.
Der amerikanische Künstler ist erst 24 Jahre alt und erzielt schon Höchstpreise in internationalen Auktionen: Was steckt hinter dieser Spekulationsspirale, und wie kam es dazu?
Aber eine Menge Geld: Die Londoner Auktionen mit zeitgenössischer Kunst bei Phillips, Sotheby’s und Christie’s demonstrieren die Zugkraft großer Namen.
Die Bilanz der Wiener Auktionshäuser lässt nur einen Schluss zu: Die Österreicher bleiben den alten Werten treu. Sie lassen bloß ausnahmsweise Zeitgenossen gewähren.
Die Spekulanten stoßen ihre Werke immer schneller ab. Die Vorschau auf die Londoner Frühjahrsauktionen bei Sotheby’s, Christie’s und Phillips bestätigt diese Entwicklung. Doch bei den Spitzenlosen zählt die Marktfrische.
Wann wurde der Mensch zum Menschen? Eine mögliche Antwort lautet: seit er sich schmückt. Es gibt die verschiedensten Motive, den Körper mit Rarem und Schönem herauszuputzen, aber selten geht es bloß um Dekoration.
War der Protest zu stark? Warum hat Christie’s in London die Versteigerung von 85 Werken von Miró im Rahmen der Auktion mit Impressionismus und Moderne ausgesetzt, die der Staat Portugal eingeliefert hatte?