„Beim Internet mache ich nicht mit“
Didier Ludot betreibt seit 50 Jahren die gleichnamige Boutique in Paris. Im Stil-Fragebogen spricht er über seine Faszination mit der Vergangenheit und verrät, wen er gerne mal treffen würde.
Didier Ludot betreibt seit 50 Jahren die gleichnamige Boutique in Paris. Im Stil-Fragebogen spricht er über seine Faszination mit der Vergangenheit und verrät, wen er gerne mal treffen würde.
Der Kunstmarkt fröstelt. Doch zur Kunstmesse Frieze in London wollen die großen Versteigerer der Abkühlung am Markt mit bewährten Künstlern trotzen. Am schärfsten weht der Wind bei Sotheby’s.
Der Jurist Dirk Boll hat eine steile Karriere als Kulturmanager bei Christie’s gemacht. Im Interview erzählt er, was ihn von der Juristerei in das Auktionsgeschäft geführt hat.
Die Zeiten immer neuer Rekordumsätze mit Kunst sind vorbei. Wie die großen Versteigerer darauf reagieren, zeigen ein Kauf in Amerika und Versteigerungen in Hongkong. Mit dabei: ein van Gogh von adeliger Provenienz.
Das französische Apothekerpaar Duchein stellte im Laufe seines gemeinsamen Lebens eine erstaunliche Kunstsammlung zusammen: ein „Theater des Imaginären“. Bald kommt es in Paris bei Christie’s und im Drouot zur Auktion.
Galerien in Europa, China und den USA sitzen auf Bildern und Skulpturen. Während das Geschäft schrumpft, bringen sich neue Käuferschichten in Stellung. Nur ein Segment wächst gegen den Trend.
Sie kosten weniger als ein respektabler Picasso, sichern aber ebenso viel Aufmerksamkeit: Der Handel mit Sauriern und anderen Großfossilien blüht – zum Missfallen von Forschern.
Christie’s und Sotheby’s experimentieren in Hongkong mit neuen Konzepten. Die Expansion der Versteigerer festigt die Stellung der chinesischen Sonderverwaltungszone als Kunsthandelskapitale Asiens.
Die phänomenale Kunstsammlung des Microsoft-Mitgründers Paul G. Allen hat schon für Rekorde gesorgt. Nun versteigert Christie’s in New York auch Objekte der Technikgeschichte aus dem Besitz des Visionärs.
Auch in Frankreich sind Auktionen keine Selbstläufer mehr. Doch das internationale Prestige ist da, und ein Blick auf das erste Halbjahr zeigt, was Bieter begeistert.
Der Abwärtstrend auf dem Auktionsmarkt bestimmte das erste Halbjahr 2024, erfasste die großen Versteigerer aber unterschiedlich stark. Phillips feiert Erfolge wie den Verkauf des teuersten Kunstwerks der Saison.
Es wird noch immer nicht die letztentdeckte Fälschung Beltracchis sein: Ein weiteres Werk des Expressionisten Heinrich Campendonk in einem japanischen Museum stammt in Wahrheit von dem Kunstbetrüger.
Teurer Dino: In New York wurde das Skelett eines Stegosaurus für die Rekordsumme von 44,6 Millionen Dollar versteigert. Das verrät einiges über den internationalen Auktionsmarkt.
Das Auktionshaus Christie’s zieht Halbjahresbilanz und will trotz schlechter Zahlen viel Plus im Minus erkennen. Denn noch weiter abwärts könne es nicht mehr lange gehen.
Den Auktionshäusern fällt es sichtlich schwerer, selbst herausragende Kunst von Alten Meistern zu vermitteln. Doch bei den Versteigerungen in London gab es auch Lichtblicke.
Rund 20 Millionen Euro hat ein Gemälde des italienischen Renaissancekünstlers bei einer Auktion in London eingebracht. Es ist ein Rekordwerk für den Alten Meister.
Weltweit reißen sich Sammler um die Bilder von Flora Yukhnovich, Ewa Juszkiewicz und Jesse Mockrin. Die drei Künstlerinnen deuten die männlich dominierte Kunstgeschichte neu und treffen damit einen Nerv.
Napoleon raubte es, in England erpressten Diebe Lösegeld von seinem adeligen Besitzern: Auf den Altmeisterauktionen in an der Themse sucht ein Gemälde Tizians mit bewegter Geschichte eine neue Bleibe.
An der Spitze bröckelt es, und bei den großen Versteigerern in London geht Angst vor dem Arbeitsplatzverlust um: Die eben zu Ende gegangenen Sommerauktionen an der Themse verraten, wie es um den Kunsthandel in Großbritannien steht.
Selbst ein Basquiat kann billiger werden: Eine Vorschau auf die Londoner Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips.
Diese Museumsdirektorin lässt nicht locker: Wie Jacqueline Grandjean ein Bildnis Van Goghs für die Niederlande sichern will – obwohl es ein Londoner Sammler ersteigert hat und es seitdem noch viel teurer geworden ist.
Eine umstrittene Auktion erhitzt in Frankreich die Gemüter: Der Autohersteller Renault trennt sich von Teilen seiner Kunstsammlung. Sie stand wie keine andere für die soziale Versöhnung von Industrie und Kultur.
Teurer wurde noch nie ein französisches Gemälde aus dem 18. Jahrhundert auf einer Auktion verkauft: Jean Siméon Chardins Stillleben mit Melone erzielt in Paris einen Rekordpreis.
Erst drohten die Hacker, die Christie’s attackiert haben, mit der Veröffentlichung von Kundendaten. Nun wollen sie diese angeblich versteigern. Für das Auktionshaus könnte das eine gute Nachricht sein.
Kurz vor den New Yorker Frühjahrsauktionen legten Hacker die Website von Christie’s lahm. Nun sollen sich die Verantwortlichen im Darknet gemeldet haben und mit der Massenveröffentlichung sensibler Kundendaten drohen.
Allen Sorgen zum Trotz: Die New Yorker Frühjahrsauktionen zeigen einen stabilen Markt. Doch es gibt Bewegung an der Weltspitze. Stars der Nachkriegsmoderne sind keine Selbstläufer mehr, Kunst von Frauen legt zu.
Warnungen vor einem schwächelnden Kunstmarkt und der Websiten-Hack bei Christie’s: Vor den großen New Yorker Auktionen waren die Sorgen der Versteigerer groß. Zum Teil können sie aufatmen, doch ein Problem bleibt.
Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher war ein großer Uhrenfreund. Nun wurden mehrere Stücke aus seiner Sammlung in Genf versteigert – darunter auch eine speziell für ihn angefertigte F.P. Journe „Vagabondage“.
Die Website des Auktionshauses Christie's wurde gehackt. Trotzdem sollen die großen Versteigerungen in New York und Genf stattfinden wie geplant.
Für das Auktionshaus Christie’s ist ein Albtraum wahr geworden: Kurz vor den großen Versteigerungen in New York wurde die Website gehackt. Nun gibt es Entwarnung. Der Vorfall zeigt, wie verwundbar der digitalisierte Kunsthandel ist.
Was geht auf dem Kunstmarkt? Die New Yorker Frühjahrsauktionen zeigen, wo der Handel nach schwierigen Monaten steht. Frische Ware, Garantien und Superstars sollen den großen Versteigerern Topzuschläge sichern.
Eines der ältesten Manuskripte der Welt soll beim Auktionshaus Christie's unter den Hammer kommen. Die Schriftensammlung wurde etwa zwischen 250 und 350 n. Chr. geschrieben und enthält zwei der ältesten bekannten Bücher der Bibel.
Zurückgezogene Lose, Umsatzrückgänge, aber Erfolge für Künstlerinnen und deutsche Expressionisten: Bei den großen Auktionshäusern in London konnte man die lange beschworene Marktkorrektur live verfolgen.
Die Kulturökonomin Clare McAndrew analysiert für das Messeunternehmen Art Basel und die UBS-Bank den globalen Kunsthandel. Ihr aktueller Bericht zeigt: Mit der atemlosen Rekordjagd auf Multi-Millionenwerke ist es vorbei.
Wie begehrt afrikanische und ozeanische Kunst mit namhafter Provenienz ist, zeigt eine Auktion bei Christie's. Objekten aus der Sammlung Barbier-Mueller spielten ein Spitzenergebnis ein.
Über drei Generationen hinweg hat die Schweizer Familie Barbier-Mueller Meisterwerke traditioneller Kunst aus Afrika und Ozeanien zusammengetragen. Erlesene Objekte kommen nun in Paris zur Auktion.