Wie man sich bettet
Die Sommerauktionen der großen Versteigerer in London sind ziemlich übersichtlich geworden. Nur Sotheby’s hält an einem Abendtermin fest und bietet zwei eindrucksvolle von Künstlerinnen gemalte Aktbilder an.
Die Sommerauktionen der großen Versteigerer in London sind ziemlich übersichtlich geworden. Nur Sotheby’s hält an einem Abendtermin fest und bietet zwei eindrucksvolle von Künstlerinnen gemalte Aktbilder an.
Die Königin der Franzosen war berühmt für ihren Schmuck. Für rund 14 Millionen Dollar wurde nun in New York einer ihrer schönsten Diamanten versteigert, den ihre Tochter einst getragen hat.
Von den Nationalsozialisten geraubt, verschollen und nur zum Teil wiedergefunden: Christie’s versteigert in Paris restituierte Werke aus der Sammlung von Adolphe Schloss. Deren Geschichte ist dramatisch.
Bei dieser Auktion blieb nichts liegen: Alle abstrakten Kunstwerke, die der einstige Daimler-Benz-Chefs Edzard Reuter und seine Frau zusammengetragen haben und die nun in Paris versteigert wurden, haben neue Besitzer gefunden.
Die Furcht vor Amerikas Zöllen hat selbst das Geschäft mit Gemälden erfasst. Doch es gibt auch Hoffnung.
Die Südafrikanerin Marlene Dumas ist die am höchsten bewertete lebende Künstlerin: Auf den großen Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in New York zeigen Topsammler, worauf sie setzen.
Die Erwartungen an die großen New Yorker Frühjahrsauktionen sind hoch – wenn auch nicht mehr so hoch wie im Vorjahr. Sehen lassen können sich die Highlights dennoch.
Vor 15 Jahren flog einer der größten Skandale der Kunstgeschichte auf: Über Jahrzehnte hatte Wolfgang Beltracchi hunderte Bilder gefälscht und in den Markt gebracht. Heute lebt er besser von seiner Kunst als zuvor. Tut der Kunstmarkt genug gegen Fälscher?
Die Erben des im KZ Dachau gestorbenen Kunstsammlers Fritz Grünbaum haben einen weiteren juristischen Sieg errungen. Doch das Art Institute of Chicago will das nicht ohne Weiteres akzeptieren.
In unruhiger Marktlage waren die Frühjahrsauktionen moderner bis zeitgenössischer Kunst in Paris ein wichtiger Test für die großen Versteigerer. Mit den Ergebnissen können sie zufrieden sein.
Kunst zu sammeln ist eine Leidenschaft, die so ziemlich jeden erfassen kann. Wie unterschiedlich die Interessen sind, zeigen die kommenden Frühjahrsauktionen bei Sotheby’s und Christie’s in Paris.
Europäsiche Sammler waren bei den Abendauktionen von Christie’s, Sotheby’s und Phillips besonders aktiv. Aber auch erfolgreiche Gebote aus Amerika dürften den Markt beruhigen.
Von drohenden US-Zöllen und einer sicherheitspolitisch prekären Lage wollen die Auktionshäuser in London sich nicht anfechten lassen. Ein Blick auf das reduzierte Angebot offenbart, wie vorsichtig sie derzeit agieren.
Zum Wiesbadener Antiquitätenhändler David Suppes, Fachmann in der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, kommen inzwischen Sammler aus ganz Deutschland. Jetzt soll das Unternehmen wachsen.
Künstler protestieren in einem offenen Brief gegen eine Auktion von KI-Kunst bei Christie’s. Dass die einen sich ausgebeutet fühlen, während bei anderen Goldgräberstimmung herrscht, hat einen Grund.
Ein spektakulärer Rückzug und respektable Zuschläge: Bei den Altmeisterauktionen in New York sorgte ein Gemälde El Grecos, auf das Rumänien Ansprüche erhebt, für das größte Aufsehen.
Bis zu ihrem Tod mit 102 Jahren war Iris Apfel eine Stilikone der Lebensfreude. Die verbreitet sie sogar noch auf der Online-Versteigerung ihres Nachlasses bei Christie’s.
Um jüngere Sammler für „Old Masters“ zu begeistern, lassen sich die Versteigerer in New York einiges einfallen. Christie’s und Sotheby’s wetteifern mit Lucas Cranach, und Caspar David Friedrich kommt nach Amerika.
Das Auktionshaus Sotheby’s verkündet seine Umsatzzahlen für 2024. Es sind die höchsten in der Branche. Ein Selbstläufer ist das Geschäft trotzdem nicht.
Überdimensionale Eulenbrillen, federige Mäntel und Kermit, der Frosch: In New York werden Mode und Möbel aus dem Nachlass von Iris Apfel versteigert. Ein Blick in das eklektische Erbe der Stilikone.
Nach acht Jahren an der Spitze des Auktionshauses Christie's übernimmt Guillaime Cerutti andere Aufgaben im Pinault-Imperium. An seine Stelle als CEO tritt Bonnie Brennan.
Die teuersten Kunstwerke wurden 2024 zwar wieder in New York versteigert, aber London konnte sich trotz Verlusten als Auktionskapitale Europas behaupten. An der Themse zeigte sich, wohin die Reise wohl geht.
Versteigert, aber nicht bezahlt: Um das Spitzenlos des französischen Auktionsjahrs 2024 gibt es ein juristisches Nachspiel. Doch die Versteigerer können auch auf Erfreulicheres zurückblicken.
Wer sich an der Spitze des Auktionswesens behaupten wollte, musste in diesem Jahr beinhart ins Geschäft einsteigen. Magische Momente gab es dennoch. Die Top Ten.
Ein Meisterwerk von Jean Siméon Chardin wurde in Paris für 26,7 Millionen Euro ersteigert, aber offenbar nie bezahlt. Nun verklagt Christie’s den italienischen Investor Nanni Bassani Antivari.
Wechselnde Zuschreibungen beleben im Handel mit Alten Meistern das Geschäft. Die Londoner Abendauktionen warten mit einigen beachtlichen Werken von Botticelli, Van Dyck und Tiepolo auf.
Die helvetische Uhrenbranche ist die umsatzstärkste der Welt. Doch die Konsumflaute in China und hohe Preise belasten das Geschäft.
Der Krypto-Tycoon Justin Sun ersteigert in New York Bananenkunst zu 6,2 Millionen Dollar, und ein Bild Magrittes wird teuerstes Kunstwerk des Jahres. Für einen neuen Höhenrausch in den Auktionssälen sorgt das aber noch nicht.
Ohne sie hätten die Monuments Men wenig gefunden: Im Zweiten Weltkrieg spionierte Rose Valland aus, wohin die Nazis ihre Raubkunst verschleppten. Nun wird ein berühmtes Werk, das sie zu retten half, in Paris versteigert.
Geschätzt war es auf 95 Millionen Dollar, zugeschlagen bei 105 Millionen: René Magrittes Gemälde „L’Empire des lumières“ stellte bei Christie’s in New York einen Auktionsrekord auf. Teurer war noch nie ein Bild des Künstlers.
Im neuen Band der „Lucky Luke“-Serie, dem 102. Album mit dem einsamen Cowboy seit 1947, wird des deutschen Erbes im Wilden Westen gedacht. Zu nennen sind da vor allem Bier, aber auch Disziplin und Sozialismus.
Ein Magritte für 95 Millionen Dollar: Moderne Kunst geschäftstüchtiger Sammlerinnen soll die New Yorker Abendauktionen in Schwung bringen – und erzählt nebenbei, wie Schönheit zu Geld wird.
In Genf ist ein mit Diamanten eingefasster Smaragd versteigert worden. Einst hatte ihn Prinz Sadruddin Aga Khan bei Cartier für das Model Nina Dyer anfertigen lassen.
Lucky Luke schießt nicht nur schneller als sein Schatten, der Comic-Held dürfte auch zum Auktionsknaller werden. Von seinem Schöpfer Morris gezeichnete Originalseiten werden bei Christie's in Paris versteigert.
Herbstauktionen mit Frühlingsgefühlen: In den Auktionssälen von Christie’s, Sotheby’s und Artcurial an der Seine ging es zuletzt reichlich wechselhaft zu.
Der Kunstmarkt schwächelte zuletzt, und die Konkurrenz in Paris ist stark: Mit Nervosität waren die Herbstauktionen an der Themse erwartet worden. Nun können die Versteigerer erst einmal aufatmen.